Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
flyNIKI
Das AC besteht aus mehreren Runden (ca. 6) mit KO-System. Es wurden ca. 50 Personen eingeladen (davon 10 Männer), wovon am Ende ca. 6-7 übrig blieben. Das gesamte Auswahlverfahren dauerte ca. 7 Stunden. Die überwiegende Mehrheit der Bewerber war sehr leger (vereinzelt fast schon „ausgeflippt“) gekleidet. Anzug oder Kostüm trug nur eine Minderheit. Die am Ende Genommenen waren mehrheitlich leger, aber zumindest sauber gekleidet. Es handelte sich ausschließlich um Frauen.
Die erste Runde ist ein schriftlicher Test. Der Test ist vergleichsweise einfach. Es werden immer dieselben Tests verwendet (derzeit zumindest). Zwei Fragen sind dem noch hinzuzufügen: Was ist ein hors d’oeuvre? Wer war JAMES Watt? Bei den Städten von Europa, die man einzeichnen muss, erinnere ich mich nur noch an St. Petersburg, Madrid, Zürich, München, Frankfurt, Warschau, Kiew (?). Beim Englischtest sind folgende Vokabeln/Sätze hilfreich: Flugzeit, Landeanflug, Hutablage, Anschlussflug, landen, „Die Flugzeit wurde auf 1 Stunde berechnet.“ Für die Mathematikaufgaben sollte man sich vorher noch einmal kurz ansehen, wie man subtrahiert und addiert (mit größeren Zahlen).
Nachdem die Namen derer verlesen wurden, die nicht weiterkamen, wurden die Übriggebliebenen alphabetisch zu Einzelgesprächen hereingebeten. Diese dauerten ca. 2-3 Minuten. Es wurden persönliche und nicht persönliche Fragen gestellt, z.B.: Was wissen Sie über Niki? Warum wollen Sie Stewardess werden? Warum haben Sie Ihr Nasenpiercing nicht herausgenommen? Haben Sie schon jemals eine Stewardess mit Nasenpiercing gesehen? Warum haben Sie sich das angezogen? Wie lange brauchen Sie zum Flughafen? Würden Sie für den Job auch umziehen?
Dann wurden wieder alle hereingebeten und es wurden die Namen derer verlesen, die bleiben durften. Es folgten wieder mehrere Runden mit Einzelgesprächen und Gruppendiskussionen. Teilweise wurde Englisch gesprochen, aber nur wenig. In den Gruppendiskussionen kam es darauf an, nicht zu viel, nicht zu wenig und nichts allzu Unsinniges zu sagen, also gewissermaßen das richtige Mittelmaß zu finden. Nach jeder Runde wurde wieder welche heimgeschickt. Nach der ersten dieser Runden waren sämtliche männliche Bewerber ausgeschieden.
Am Ende kam Niki Lauda, der die Auserwählten noch einmal kurz begutachtete und sein Einverständnis gab.
Allgemein ist zu sagen, dass die Prüfer sicher nicht durch ausgesprochene Sympathie glänzten. Horrorgeschichten, wie sie über die Prüfer von Niki teilweise in Foren zu lesen sind, kann ich aber nicht bestätigen. Negativ aufgefallen ist mir, dass ausländische Namen beim Verlesen derer, die nicht weiterkamen, in Einzelsilben und mit herablassendem Ton ausgesprochen wurden, was speziell in einer solchen Situation völlig überflüssig und auch mir unangenehm war. Überflüssig weil nutzlos war auch die Bemerkung an jene, die nicht weiterkamen, dass man sich freuen würde, sie einmal als Gäste an Bord begrüßen zu dürfen (mit einem übertriebenen, aufgesetzten Lächeln).
Dennoch erschien mir die Auswahl der Prüfer kompetent. Man muss sich aber auf jeden Fall damit anfreunden, dass bei dem Auswahlverfahren bewusst nicht die objektiv Besten ausgewählt werden. Die Kriterien für die Auswahl sind (mit Recht) auch sehr stark auf andere Aspekte gestützt. Letztendlich ist Niki eine Billigfluglinie, die vergleichsweise schlechte Arbeitsbedingungen bietet (keine Overnights, Flugzeug muss nach der Landung von der Cabin Crew aufgeräumt werden, wenn man was von der Welt sieht, dann nur aus dem Flugzeug). Es versteht sich daher von selbst, dass die Fluglinie nach Personen sucht, die ihr nicht nur als qualifiziert erscheinen, sondern von denen sie auch glaubt, dass sie sich in diesem Arbeitsumfeld wohl fühlen. Bei Akademikern mit 3 Fremdsprachen und Arbeitserfahrung in anderen Bereichen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie nicht lange bei der Fluglinie bleiben. Es gilt für Niki daher, einen Kompromiss zu finden. Das schlägt sich auch in den Stellenanzeigen nieder. Matura/Abitur wird dort im Gegensatz zu den meisten anderen Fluglinien nicht verlangt. Ein großer Teil, derer, die nicht genommen wurden, waren eindeutig überqualifiziert. Diese Personen flogen fast alle schon nach der zweiten Runde (dem Einzelgespräch) raus.
Zu denen, die übrig blieben, ist Folgendes zu sagen: Es waren hübsche Frauen zwischen 20 und 26, wobei das Äußere sicher nicht das einzige Kriterium war, denn viele andere schöne Frauen wurden nicht genommen. Nur eine von den Ausgewählten hatte studiert. Vielleicht die Hälfte hatte Matura. Sympathisches Wesen. Durchschnittliche Statur (schlank aber nicht dünn). Bodenständig. Teilweise recht unerfahren, also formbar. Dezent geschminkt. Eher informell aber sauber gekleidet.
Es gibt das Gerücht, dass Niki keine Männer nimmt. Früher wurden diese nicht einmal eingeladen. Mittlerweile werden sie (vielleicht aus rechtlichen Gründen) zwar eingeladen aber ausnahmslos in den ersten drei Runden nach Hause geschickt. Wenn da etwas dran ist, dann ist das sicher eine sehr unangenehme Praxis. Schließlich kommen männliche Bewerber mit dem Glauben zum Auswahlverfahren, dass sie zumindest eine Chance haben, werden aber letztendlich nur dazu benutzt, rechtliche Probleme für die Fluglinie zu vermeiden. Diese Informationen erhielt ich von drei unterschiedlichen Quellen. Ich nehme an, dass sie stimmt. Es gibt demnach zwar ca. 3 männliche Flugbegleiter bei Niki, diese wurden aber alle von Aero Lloyd übernommen (die Niki Lauda damals aufkaufte). Niki stellte noch keinen einzigen männlichen Flugbegleiter selbst ein. Ich empfehle Männern, sich keine Erwartungen von dem Auswahlverfahren zu machen, sondern es von Anfang an eher als nette Erfahrung oder Vorbereitung für ein anderes Auswahlverfahren zu betrachten.
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Gerade auf Reisen im Flugzeug, im Auto, im Zug oder Bus können die Beine nicht richtig (aus-)gestreckt werden. Infolge der mangelnden Bewegungsfreiheit steigt die Gefahr einer Reisethrombose. Selbst Menschen, die ansonsten keine Stützstrumpfhose anziehen, sollten daher vorbeugen und sie bei einer Flugreise tragen. So sind in den letzten Jahren einige Fälle von dem so genannten "Touristen-Klassen-Syndrom" bekannt geworden. Gemeint ist damit eine Thrombose, zu der es besonders häufig in der engeren Touristenklasse kommt. Durch das Tragen von Stützstrumpfhosen wird insbesondere das Thromboserisiko bei der Reise vermindert. Sie verhindern auch eine Ödembildung und "schwere Beine".
Der Begriff "Reisestrumpfhose", der in vielen Veröffentlichungen genannt wird, ist nicht konkret definiert. Geeignet sind gute Stützstrumpfhosen oder -noch besser- Kompressionsstrumpfhosen der Stützklasse I. Da das Thromboserisiko auch noch bis rund fünf Tage nach Beendigung der Reise besteht, ist es zur wirksamen Vorbeugung notwendig, die Stützstrumpfhose mindestens noch bis zu diesem Zeitpunkt zu tragen.
Wenn bereits Beschwerden vorhanden oder wenn die Beine bereits geschädigt sind, reichen Stützstrumpfhosen nicht aus. Meist müssen dann Kompressionsstrumpfhosen durch einen (Fach-)Arzt) (Angiologe, Phlebologe) verordnet werden, der feststellen muss, welche Kompression ggf. notwendig ist. Kompressionsstrumpfhosen sind notwendig beispielsweise zur Therapie von Krampfadern, nach Venenentzündungen oder Thrombosen, bei chronischen Venenerkrankungen, nach Krampfaderoperationen oder -verödungen und bei Lymphabflussstörungen. Daneben werden u.U. auch andere medizinische Maßnahmen diskutiert.
Zusammengefasst:
* Stützstrumpfhosen dienen ausschließlich der Vorbeugung (Prophylaxe), * Kompressionsstrumpfhosen dienen der Behandlung (Therapie) von bereits erkrankten Beinen
Stützklassen
Stützstrumpfhosen unterscheiden sich durch eine geringere Druckstärke auf das Bein gegenüber Kompressionsstrumpfhosen und werden durch eine andere Strickweise hergestellt. Desweiteren sind verschiedene Stützklassen erhältlich, die eine unterschiedliche Blickdichte aufweisen können. Es gibt keine festgelegten Richtlinien für Stützklassen. Vor einiger Zeit haben die Strumpfhersteller jedoch begonnen, drei "grobe" Stützklassen für Stützstrumpfhosen aufzustellen: Stützklasse I mit ca. 6-8 mmHg *), ca. 40den Garngewicht, Stützklasse II mit ca. 10-12 mmHg *), ca. 70den Garngewicht, Stützklasse III mit ca. 16-18 mmHg *), ca. 140den Garngewicht. (mmHg = Druck im Fesselbereich).
Zwar werden auch sog. Stützstrumpfhosen oder "Strumpfhosen mit stützender Wirkung" ab 20 den Garngewicht angeboten, jedoch haben solche nur eine geringe Stützwirkung, Auch die Wirkung bei einer 40den Stützstrumpfhose ist kaum vorbeugend, so dass erst ab 70 den Garngewicht von wirklicher Prophylaxe die Rede sein kann. Nur "dickere", weniger elastische Modelle bieten mit ihrem hohem Arbeitsdruck eine optimale Unterstützung und unterstützen in ausreichendem Maße die Wadenpumpe. Zum Vergleich: Kompressionsstrumpfhosen haben einen Druck im Fesselbereich zwischen 20mmHg (Stützklasse I) und 60mmHg (Stützklasse IV).
Wie wirken Stützstrumpfhosen?
Stützstrumpfhosen üben einen genau dosierten, medizinisch wirksamen Druck auf das Bein aus. Der Druckverlauf ist anatomisch angepaßt, d.h. er ist im Fesselbereich am stärksten, also da, wo die Beine üblicherweise zuerst spür- und sichtbar anschwellen. Zum Oberschenkel hin nimmt der Druck der Stützstrumpfhose kontinuierlich ab, so daß der Blutrückfluß ideal gefördert wird. Die Stützstrumpfhose unterstützt also von außen gezielt die Beinvenen, so daß der Blutrückfluß zum Herzen wieder besser funktioniert. Das wird auch als "progressive Stützkraft" bezeichnet, d.h. die Stützkraft nimmt von unten nach oben kontinuierlich ab - jede Beinpartie erhält so die richtige, wirksame Stützkraft. Die Abnahme der Stützwirkung wird durch die fein abgestufte Veränderung der Fadenspannung erreicht. Nur durch eine Stützstrumpfhose wird das gesamte Bein gestützt. Wadenstrümpfe haben daher nicht die notwendige Wirkung wie eine Strumpfhose.
Männer in Stützstrumpfhosen
Obwohl viele Männer ebenfalls Probleme mit ihren Beinen haben, verzichten sie auf die notwendige Prophylaxe, weil es ihnen unangenehm ist, Stützstrumpfhosen zu tragen. Bei schweren und müden Beinen, ohne dass bereits eine Venenerkrankung vorliegt, können gute Stützstrumpfhosen auch bei Männern schon eine Menge für das Wohlbefinden der Beine leisten. Mit ihnen sind die Beschwerden nach einem langen Tag deutlich geringer. Daher sollte auch bei Männern das Tragen von Stützstrumpfhosen bei Reisen obligatorisch sein. Empfohlen werden Modelle mit mindestens 70 den. Eine bessere Stützwirkung haben Modelle mit 140 den. Da die Stützstrumpfhosen meist nach Damenkonfektionsgrößen verkauft werden, hilft folgende Regel: Herrenkonfektionsgröße minus 8 = Damengröße. Beispiel: Einem Mann mit Größe 52/54 passt in der Regel eine Stützstrumpfhose in der Größe 44/46. Manche Modelle fallen allerdings etwas klein aus. Dann ist die Größe 46/48 angebracht. Die Strumpfindustrie hat inzwischen Stützstrumpfhosen für den Mann konzipiert und auf den Markt gebracht, die teilweise auch als Unisex-Strumpfhosen für Herren und Damen erhältlich sind. Viele Damen-Stützstrumpfhosen sind aber auch durchaus für Herren geeignet sind, zumal sie kostengünstiger als vergleichbare Herren-Modelle sind.
Zusammenfassung
Das Tragen von Stützstrumpfhosen ist ein probates Mittel der vorbeugenden Gesundheit. Dadurch kann sich die Trägerin und der Träger Probleme mit kranken Beinen ersparen. Insoweit sollte es zur Selbstverständlichkeit werden, Stützstrumpfhosen zu tragen. Daher gibt es auch Modelle für Männer.
Dauertest:
Medizinisch getestet von der Charité Berlin und von 500 Mitarbeitern der Deutschen Lufthansa wurden KUNERT Stützstrumpfhosen einem Dauertest unterzogen. Das Resultat: Das Tragen der Strümpfe führt zu einer spürbaren Entlastung der Beine, Schwellungen und Schweregefühle werden vermieden und das Wohlbefinden verbessert sich. Der Test hat bewiesen, dass Stützstrumpfhosen die beste und einfachste Vorsorge gegen schwere, geschwollene Beine sind- sowohl bei langem Sitzen als auch bei langem Stehen. Der abnehmende Druckverlauf erzeugt eine nachhaltige Entlastung und beugt Thrombosen vor.
Stützstrümpfe sind unter anderem hier zu erhalten:
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Condor
von: Ariadne
Hallo, ich bin einige Jahre bei der Condor Flugbegleiterin gewesen, dann zur Lufthansa gewechselt. Ich kann mich noch gut an mein Vorstellungsgespräch in Kelsterbach erinnern...und ich weiß, wie ich mich gefühlt habe und ich war sicherlich genauso aufgeregt wie Ihr es jetzt seid... Meine Tipps für Euch:
1. Erscheint unbedingt pünktlich zu Eurem Termin, lieber eine Stunde dort warten, als durch Stau etc. in Stress geraten. Diejenigen, die mit dem Flieger auf Stand-by-Basis anreisen - immer einen Flieger eher nehmen, sofern möglich. Es kann immer Verspätung geben. Solltet Ihr tatsächlich unter Zeitdruck geraten, ruft bei der Condor an, sagt, dass Ihr Euch verspäten werdet und warum. Auf dem Einladungsschreiben findet Ihr eine Telefonnummer.
2. Die Condor kennt Euch nicht, sie will Euch durch diesen Tag kennenlernen. Also es gilt: einen guten Eindruck hinterlassen. Für die Damen: im Rock erscheinen. Die Herren - Hemd und gepflegte Hose, besser noch Anzug mit Krawatte. Auch wenn es dem einen oder anderen overdressed erscheinen mag - man will sehen, wie Ihr eventuell später in der Uniform aussehen werdet. Der Rock knielang, niemals Mini auch nicht bei besonders schönen Beinen... Ansonsten gepflegtes Äußeres ist Pflicht, gewaschene Haare, dezentes Make-up, Lippenstift, Lidschatten sind selbstverständlich. Keine sichtbaren Piercings, keine Tatoos. Geputzte Schuhe! Im Notfall Ersatzstrümpfe einpacken, auch ich bin eine Laufmaschen-Queen... Haare hochstecken oder zusammenbinden, sollten sie länger als eine Handbreit über dem Kragen liegen, flechten oder besser noch: Hochsteckfrisur. Dezenten Schmuck, keine Riesenketten oder Ohrringe.
3. Nach dem Englischtest darf der eine oder andere schon wieder heimfahren. Er ist aber machbar, keine Angst. Buchempfehlung: English Grammar in Use. nochmal ein Überblick über die englische Grammatik.
4. Dann gibt es ein persönliches Gespräch. Vorher sollte man sich über folgende Fragen im Klaren sein und eine Antwort parat haben. Dies lässt sich gut mit einer Freundin üben. - Warum willst Du Flugbegleiterin werden? Es ist wichtig, hier eine gute Begründung zu liefern, besonders wenn man eventuell ein Studium aufgeben will oder schon länger in einem anderen Job arbeitet. Man sollte klare Vorstellungen haben, was es bedeutet, Flugbegleiter zu sein, am besten immer schön im Forum lesen und fragen. Wie sieht der Alltag aus? - Wie muss eine gute Flugbegleiterin sein? - Wie bist Du zu dem Entschluss gekommen, Dich bei der Condor zu bewerben? - Was wirst Du tun, wenn Du nicht genommen wirst? - Klar, noch mal versuchen!! -Hast Du Dich schon woanders beworben? - Mein Tipp- bei der Wahrheit bleiben. -Warum willst Du bei einer Ferienfluggesellschaft arbeiten? - Welche Vorteile hat der Beruf eines Flugbegleiters? -Welche Nachteile? -Unterstützt Dich Deine Familie darin? -Was weißt Du über die Condor? (Homepage besuchen, da steht alles drin. Flugzeugtypen und ungefähres Streckennetz sollte man unbedingt kennen!)
5. Dann gibt es noch ein Rollenspiel: z.B. Ein Vegetarier hat an Bord sein Essen nicht bekommen, es ist nicht beladen. - mögliche Lösung: immer versuchen, den Gast zufrieden zu stellen. Immer höflich bleiben, nicht diskutieren. versuchen, aus anderen Essen etwas zusammenzustellen. Obst anbieten. wenn gar nichts mehr hilft, vielleicht einen eigenen Joghurt oder so etwas. Es geht hier nicht um die perfekte richtige Lösung, man will sehen, ob Du flexibel bist. z.B. ein Gast kommt aus dem Urlaub zurück, er fragt, was es Neues in der Welt gibt, da er keine Zeitung gelesen hat. - also, einen Tag vorher mal Nachrichten schauen bietet sich gut an. z.B. ein Gast beschwert sich über seinen Sitzplatz, will lieber am Fenster sitzen... etc. z.B. Flugroute nach Mombasa - wie geht die? Keine Angst, man muss ungefähr das Streckennetz kennen, wissen das Mombasa in Kenia liegt und dann die Länder nennen, die etwa überflogen werden müssen.
Ich kann Euch nur sagen, bereitet Euch gut vor, hört genau hin. Wenn Ihr eine Frage nicht verstanden habt, noch mal nachfragen. Immer freundlich sein, lächeln, Blickkontakt halten. Dialekt vermeiden. Sich immer im Klaren sein, dass man Euch kennenlernen will. Nicht verrückt machen lassen. Wenn Ihr noch Fragen habt, einfach posten, ich bemühe mich, sie zu beantworten. Bis dahin, viel Glück.
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Mein erster Flug war total angenehm, wenn auch nicht ohne Hindernisse! Es war im März ein Frühflug VIE-CDG-VIE am 320er. Mußte schon um halb 5 raus. Schneeregen, Kälte. Als ich leicht nervös ins Crewgebäude kam und mir OPUS und Crewliste ausdruckte, sah ich, dass plötzlich eine Trainerin, die ich im Kurs hatte, als Senior eingeteilt war. Ich bin schon im Kurs sehr gut mit ihr ausgekommen, und so freute ich mich, dass ich gemeinsam mit meiner sehr netten EFA die 2er Position machen sollte. Da CDG mit dem Wetter total überfordert war, gab's erst einen Slot, dann noch Holding...die Folge: fast alle Anschlüsse der AF (ist Codeshare) waren weg. Die in CDG waren nicht in der Lage gewesen, eine Treppe zum Aussteigen zu bringen. Daraufhin wurde eine Passageuse unruly, indem sie auf die anderen Pax im Gang einschlug und laut brüllte. Wir konnten nicht hin, weil der Gang so gedrängt voll war.
Austrian Airlines
mein erster flug war eine kette vie-lis-vie 737-700 *dhc grz grz stehtag grz-lpa-grz 737-800 grz stehtag *dhc-vie
ich kann mich noch erinnern, dass ich meganervös war, viel zu früh am airport und dort noch mit kollegen aus meinem kurs plauderte, die es schon hinter sich hatten...
der flug war ganz okay, außer, dass ich mich eigentlich an gar nichts mehr erinnern konnte und ich geschwitzt hab wie ein wahnsinniger weil ich vor lauter übereifer wohl jedem passagier sein handgepäck persönlich verstaut hab...
das las palmas mit einer flugzeit von jeweils 5 stunden hat mich echt fertig gemacht, meine füße haben mich umgebracht, und ich denke ich bin vor lauter nervosität keine einzige minute gesessen.
auf der kette gab es nichts besonderes: ich saß zwei tage alleine in graz, weil die gesamte crew privat nach graz angereist ist. mir wurde auch kein streich oder sonstiges gespielt.
meine erste langstrecke war ein paar tage später VIE-KUL-SYD-KUL-VIE. die crew war supergenial. 1 purser und 3 seniors, eine der seniors ist mittlerweile eine supergute freundin von mir. die haben tränen mit mir gelacht, haben mir streiche gespielt, ect.. es war wirklich supertoll und schön.
ich versuche immer, mich zurück zu erinnern, wie es mir damals gegangen ist, wenn ich kollegen bei ihrem ersten flug an bord habe. letztens hatte ich eine kollegin auf ihrem ersten flug (frühflug vie-fco-vie) und wir sind dann gleich durchgestartet, ich dachte, die gute hyperventiliert, aber als wir dann gelandet sind, war sie eigentlich irgendwie stolz, dass schon am ersten flug gehabt zu haben :-)
Austrian arrows
So. Hatte am Samstag meinen Einweisungsflug bei Austrian Arrows VIE-HAM-VIE. Im Prinzip ist alles gleich wie bei OS und doch anders, schwierig ist es sich bei den eingefahrenen Kleinigkeiten umzustellen. Auch die Procedures beim Service sind strenger, man hat weniger Freiraum. Ansonsten war der Flug aber ganz nett und normal. Bin schon gespannt wenns an das Kleinzeug geht: Dash, CRJ...bisher wars nur F70/100...
Condor
Ich erinnere mich auch noch an meinen ersten on-duty Umlauf. Da ich damals noch bei der guten alten Condor war, gab es zunächst zwei "Schnupperflüge" - die waren wirklich supernett. Man war als additional dabei und hatte keine richtige Arbeitsposition. Es ging auf die Kanaren, ich war so aufgeregt, alles mitzubekommen!! Und hinterher - nach nem 12h Tag sowas von fertig....Wahnsinn Tja und dann das erste Mal on-duty...das war schrecklich. Ich war eigentlich krank und hatte eine tierische Blasenentzündung..und hätte mich krankmelden sollen...na ja, hab ich nicht gemacht. Ich dachte, das kann ich nicht bringen, auf meinem ersten Flug und so...Ja, jedenfalls, die Purserette war so schlimm und gaaanz böse zu mir. Ich glaube, ich werde das im Leben nicht vergessen und wenn ich 100 Jahre alt werde. Sie hat mich immer nur rumgescheucht und mir gesagt, dass ich zu langsam bin und mir den Lippenstift nachziehen soll und mir die Haare neu machen soll, weil da nämlich Strähnen raushingen....einfach grauenvoll. Aber ich hatte supertolle Kollegen, die waren ganz lieb und hilfsbereit und haben mich total unterstützt. Ich hatte doch von nix Ahnung...Und dann kam die Krönung. Transit in Rhodos. Die Gäste steigen ein. Boarding completed. Ich stehe an der Tür. Der Ramp agent will die Tür schließen, ich bin mir nicht sicher, ob sie schon zugemacht werden darf. - Ich habe ja gelernt, dass das der Captain entscheidet...na ja, aber der Ramp agent meint, wir hätten einen Slot. (3 Fragezeichen auf meiner Stirn... ) Er drückt die Tür von außen zu. In diesem Moment schießt die Purserette wie eine Furie an die 2er Tür und macht mich vor den Gästen zur Schnecke. Ich stehe mit hochrotem Kopf an der Tür und bin den Tränen nahe...Irgendwann zischt sie wieder ab. Der Gast an der Tür sieht mich fassungslos an und fragt: "Was war denn das für ein Drachen?"
EasyJet
Hi, habe also gestern meinen checkflight gehabt (sxf-gva-sxf) und auch bestanden. der opm war nett aber relativ streng ,was eigentlich aber auch gut ist wg safety und so. eine etwas heikle situation gab es schon für mich, nämlich als die kabine für die landung checkte und eine paxe (overwing exit row) in ihrer handtasche kramte und sie mir nicht geben wollte. ich wusste, mir blieb nur noch wenig zeit bis zu meiner landingposition und cabin secure bestätigung. naja am anfang ist man halt noch nicht so routiniert - hoffe das wird schon.
die ausbildung ist gut gewesen und wahrscheinlich auch ausreichend, aber in der praxis sieht ein A319 und die arbeit darin anders aus als der boeing/airbus simulator in luton.
Germania
bei der Germania hat man insgesamt vier einweisungs- flüge. 2 auf der boeing 2 auf der fokker
d.h. zweimal darf man den service der hlx/TUIfly festigen und dann noch zweimal den der dba/airBerlin jeweils ist man zusätzliches crewmitglied und wird bei jedem flug einzeln eingeschätzt.
meine ersten flüge im august2006:
DI CGN-THF-CGN-THF-CGN DI DUS-CAT-DUS-( im auftrag der LTU)-DRS-DUS X3 CGN-VLC-CGN-TXL-CGN X3 CGN-MAN-CGN-OLB-CGN
Germanwings
HUHU,
also ich bin jetzt auch seit einer Woche "flügge" Und es macht riesigen Spaß bei 4U. Mein allererster Flug als vollständiges Mitglied ging nach CDG. Es war zwar nur ein kurzer Flug, aber es war sehr angenehm, da alle sehr nett zu mir waren und mich ganz lieb aufgenommen haben. Klar, im Service bin ich noch bissel langsamer als die anderen, aber ich werde von Tag zu Tag schneller
Hamburg international
Ich hatte gestern meinen ersten Flug und ich war natürlich viel zu früh da und so aufgeregt, dass ich eine nach der anderen geraucht habe und geschwitzt hab wie Sau. Hatte total Angst, dass meine Crew nicht kommt oder ich mich in der Zeit vertan habe. So ein Quatsch
Wir sind dann erstmal mit dem Mietwagen proceeded und haben dann den Flieger von einer anderen Crew übernommen, so gab es nicht viel zu checken. Nach dem Boarden war meine Aufregung fast schon weg und es war ein super schönes Gefühl in der Kabine zu stehen und den Leuten zu helfen. (unglaublich was manche Leute so alles mitschleppen *gg*)
Da es mein erster Flug war, habe ich natürlich noch nicht soo viel machen können, bei uns ist es ja so, dass man ca. nach dem 10. Flug ausgecheckt wird, evtl auch früher. Aber ich habe beim Service geholfen, Ansagen gemacht, und BVK mitgemacht. Der Rückflug war dann noch schöner, weil ein paar echt nette Paxe dabei waren. Ich hab dann erstmal die halbe Kanne Tee verschüttet aber zum Glück saß auf dem Platz niemand und ein Teil der Demo ging auch schief. Aber die Paxe haben gelacht und sogar geklatscht
Die Zeit ging unglaublich schnell rum, die Crew war nett, und es war ein anstrengender, aber auch sehr schöner Tag.
Morgen fliege ich wieder, und ich freu mich natürlich schon total!!
Icelandair
Mein erster Flug war ein ziemliches Chaos: Nachdem der Charterflug, auf dem ich eigentlich meine Einweisung haben sollte, gestrichen worden war, saß ich noch am Flughafen rum. Plötzlich wurde ich sehr aufgeregt zu einem Flugzeug gerufen, bei dem eine Kollegin nicht mitfliegen konnte, da sie sich bei den Vorbereitungen für den Flug eine ziemlich schwere Verletzung zugezogen hatte.
So kam ich an Bord. Das besondere war, dass auf dem Flug ein TV-Team dabei war, welches für eine Doku filmte. Die komplette Besatzung kam also von unserer Abteilung für Presseaufgaben mit Ausnahme von mir. Ich habe mich dann auch gleich in glänzender Form vor der Kamera präsentiert und einem Fluggast eine Cola-Dusche verpasst. Auch beim restlichen Service lief bei mir nicht immer alles wie es sollte, ich wurde aber glücklicherweise ohnehin aus dem Bericht herausgeschnitten und war nur noch im Hintergrund zu hören.
Lufthansa
Ich hatte damals noch 2 Einweisungsflüge. Der erste war nach 3 Wochen auf dem A320 FRA-NCE-FRA und was soll ich sagen, der Einstieg war wirklich bescheiden. Die Crew war nur happy, eine Arbeitskraft mehr an Bord zu haben, der Flieger 2mal bums-voll und wir haben gerödelt ohne Ende. Im Transit war ich dann zur Toilette und beim rausgehen bin ich mit der Weste am Verriegelungshebel der Tür hängen geblieben, was zur Folge hatte, dass mir sämtliche Knöpfe meiner Weste um die Ohren flogen. Wahrscheinlich hat mich das damals so geprägt, dass ich sie daher immer noch hasse . Auch die Verabschiedung von der Crew war dann nix besonderes, alles total normal, als wäre ich schon 100Jahre dabei. Schade eigentlich. Mein Langstrecken ACM war dann der Tokio-Abholer und das war echt ein grandioses Erlebnis. Ich hatte eine super-nette Crew, für NB Verhältnisse sehr dienstjung und ich war mega-aufgeregt. Ich hatte hin in der Eco gearbeitet und zurück in der Biz und es hat enorm viel Spass gemacht. Die Crew hat versucht, mir in dem kurzen Layover NRT so schmackhaft wie möglich zu machen (sicherlich keine einfache Augfabe, Hut ab) und Abends waren wir noch alle zusammen essen. Dann habe sie mich im Crew-Bus mit den ganzen Sachen überrascht, mit denen man ACM´s so Willkommen heisst und der Cpt. und die P2 (leider beide mittlerweile im Ruhestand) haben jeder eine Rede gehalten, das ich dann erstmal das heulen angefangen habe. Auf der Basis haben mich ganz viele angesprochen (aufgrund der ACM-Kennzeichnung, Insider wissen was ich meine, aber ich will die Überraschung den anderen nicht vorweg nehmen) und mich dann bei LH nochmal Willkommen geheissen, und mir viel Glück gewünscht etc. Als ich dann im Auto sass, hab ich meinen damaligen Freund angerufen und hab echt nur noch geheult, weil ich zum einen so ko war zum anderen aber so happy, das es so ein schöner, richtig gelungener Einstand ins Fliegerleben war.
Lufthansa
Meine beiden Einweisungsflüge hab ich schon hinter mir, und der erste "Richtige" ist auch schon vorbei, aber ich bin einfach nicht dazu gekommen, zu posten! Also, mein erster Flug ging zum Schorsch nach Washington mit einer sehr netten Crew, die mir wirklich alles gezeigt hat und mich unterstützt hat, wo es nur ging und nötig war. Ich war so wenig aufgeregt, dass ich mir schon Sorgen gemacht hab... Mann, aber echt ein geiles Feeling, endlich dort angekommen zu sein, wo man so lang hin wollte! Über die Wolken halt! Der zweite Flug ging nach L.A., und siehe da, da war sie, die Aufregung! Ging nämlich in die C/Cl auf dem Hinflug! War aber halb so wild! Viele nette Paxe, ein paar Querulanten, aber die hat´s wahrscheinlich immer, oder? “Walk of Fame“ geguckt, shoppen gewesen und wieder heim in der Y/Cl auf dem 340-600. Juppie, was´n Spaß..... Also, das wird wohl nicht so richtig mein Lieblingsflieger... Witziges: "Chicken or pasta?" (In diesem Moment landen die letzten vier chicken auf dem Gangfußboden, weil ich hängen geblieben bin.... ) Kollegin: "Chicken ist aus!" Alle Paxe lachen, ich GsD auch! Puh, Glück gehabt! Ja und dann war ich letzte Woche in Sao Paulo mit einer supergenialen Crew. Ein wenig Action gab es auch schon: Kleine Randale an Bord und schon waren drei Paxe weniger im Flieger und die Jumps hatten Platz! Also ich hatte da bis jetzt echt Glück! Andere Lehrgangskollegen haben schon Dinge gehört, wie: Was haben sie Euch eigentlich beigebracht? Oder : Wofür warst Du eigentlich so lange in FRA? Unverschämt, hat doch schließlich jeder mal klein anfangen müssen... Naja, aber wie gesagt ich hatte bisher Glück! Und bin happy, wie ihr alle hier, dass ich endlich dabei bin! Morgen geht`s nach Shanghai, das Kribbeln im Bauch nimmt schon langsam wieder zu! Ich freu mich, erst am Anfang zu stehen, wo alles noch so neu und spannend ist! Und ich genieß es! Mein kleiner Mann ist superstolz, dass die Mami jetzt fliegt und findet es klasse, dass ich einige Tage am Stück für ihn da bin! Wird sich mit Zweitmusterschulung ja noch etwas ändern, aber im Moment genießen wir das jetzt und hier!
Ich wünsch Euch allen always happy landings und viel Spaß!
Lufthansa
So, dann werde ich jetzt auch mal über meine Einweisungsflüge berichten.. Ich war mit Matschbanana in IAD und MIA. Oh Gott, was war das aufregend… Im Briefing vor dem IAD Flug merkte ich, wie mein Herz mir langsam in die Hose zu rutschen schien. Unglaublich, ich konnte es bis dato nicht realisieren, dass es als wirklich losgeht. Am Flieger angekommen, verflog die Aufregung dann wie von selbst. Dies lag aber nicht daran, dass die Angst wie weggeblasen war, sondern vielmehr daran, dass ich mit der Checkliste völlig überfordert war! Ein Kampf sich damit das erste Mal auseinander zu setzen. Hat dann auch ewig gedauert. Großartig Pots vorbereiten konnte ich demnach nicht. Naja, zum Boarding war ich dann auch mal fertig Dann war es soweit. ‘’Unsere’’ ersten Passagiere betraten das Flugzeug. Von da an war dann endgültig die letzte Angst verschwunden! Zum Start durfte ich dann noch im Cockpit sitzen, was eine tolle Erfahrung war (Unglaublich, dass das Cockpit die für sie wichtigen Informationen aus dem ganzen Sprachgewusel herausfiltern kann! Ich musste die Kopfhörer immer abnehmen, wenn der Kapitän mir etwas erklären wollte, weil ich es sonst nicht verstanden hätte) Nach dem Start sind wir dann noch mal kurz den Service in der Galley durchgegangen, und dann ging es auch schon los. Viel Zeit zum Nachdenken war nicht. Und es hat sooooooooooo einen Spaß gebracht!! Die Passagiere waren alle so nett und freundlich. Die Zeit verging im wahrsten Sinne wie im Fluge. Manchmal stand ich etwas verplant in der Galley rum, und wusste nicht wohin mit mir… aber das ist ja ganz normal auf dem ersten Flug. Unsere super tollen netten Kollegen haben uns dann auch ganz schnell weitergeholfen. Ja,ja unsere Crews waren schon sehr sehr nett! Sie haben uns auf BEIDEN Flügen wirklich das Gefühl gegeben, dass diese Flüge eben dazu da sind zu lernen und auch mal Fehler zu machen! Sie haben uns super Tipps gegeben und haben uns alle Fragen mit Freude beantwortet. Mittlerweile habe ich meinen 3. Umlauf hinter mir. Ich kann es kaum erwarten, dass es für mich bald wieder losgeht. Ich freu mich riesig darauf. Eines ist mir auf den Flügen wieder bewusst geworden. So, freundlich wie man zu den Passagieren ist, so freundlich sind die Passagiere auch zu einem selbst (Ausnahmen gibt’s immer)! Diese Erfahrung habe ich zumindest auf meinen 3 Flügen machen dürfen. Es ist ein unglaublich schönes Gefühl von einem Passagier einen nettes Feedback zu bekommen! Das Einzige, woran ich mich noch gewöhnen muss, ist die stetige Zeitumstellung. Aber dafür braucht der Körper sicher erstmal eine gewisse Zeit. Bis dahin gebe ich ihm einfach das, was er momentan am meisten braucht SCHLAF :o) Tja, und auf dem 3. Flug habe ich die Checkliste dann sogar so schnell abgearbeitet, dass ich mit Pots vorbereiten, und sogar noch Kopfhörer verteilen konnte! Es wird also, so langsam wird man von Mal zu Mal immer sicherer! Ich bin super glücklich und kann das alles noch immer nicht so ganz realisieren... Also, für alle, die Ihre Einweisungsflüge noch vor sich haben; freut Euch drauf und nutzt es aus, dass ein Purser nur für Euch mit dabei ist! Viel Spaß
Lufthansa
Ich bin gestern von meinem ersten Einweisungsflug wieder gekommen. Und es war wirklich super! Ich hatte MUC-NRT und ich bin noch ganz begeistert. Das arbeiten hat wirklich sehr viel Spaß gemacht. Auf dem Hinflug war ich 4L auf dem Rückflug 3R. Der Flug war wirklich sehr ruhig, keine Turbulenzen und die Japaner sind, glaube ich, sehr angenehme Passagiere.
Naja, von Anfang an: Ich musste zuerst etwas zittern, ob alles klappt, denn ich habe Probleme mit dem US Visum und mein Pass war noch im Konsulat und die haben es nicht hingekriegt, meinen Pass an die Visa-Stelle zu schicken, Das Ende vom Lied: ich muss bis morgens ab Tag des Abfluges warten, ob der Pass rechtzeitig nach MUC kommt. Kam er, und zum Glück hatte ich ja auch erst um 14:00 Uhr Briefing. Ich war auf jeden Fall viel zu früh im FOC. Briefing fing dann relativ pünktlich an. Relativ, weil es Nebel in MUC gab und unser PI etwas länger als geplant nach MUC brauchte. Die Crew war recht jung, 3 regionale FBs waren dabei. Alle super lieb. Briefing war wie wir es vom Kurs her kannten und dann ging es zum Flugzeug. Checklisten ab arbeiten und noch eine kurze Besprechung und schon standen die Passagiere bereit. Danach ging alles wirklich schnell. Boarden, Gurte checken, Start, Galleybriefing, Pods aufbauen, Saunas, Cocktailservice... Die Zeit verging wie im Flug und plötzlich war alles geschafft und es war Zeit für's MCR. Ich hätte nie gedacht, dass ich dort schlafen könnte. Nie! Aber es geht. *lol* Nach der Pause hatte ich Wache, wir haben die Ofen bestückt und Getränkewagen vorbereitet. Dann zweiter Serivce. Und schon waren wir in NRT. Wahnsinn, wirklich! Ich war kaum müde, aber das lag wohl eher an der Aufregung und an dem ganzen Adrenalin.
Der Rückflug verlief genauso ruhig. Ich hatte eine andere Position und durfte ins Cockpit zu Start und Landung. Mir wurde viel erklärt und gezeigt. War toll! Der Flug war ähnlich wie der Hinflug allerdings mit Zwischenservice (auf Hinflug gab es ein Galley-Buffett). Die Pause war noch ein Zacken länger (2 Std 40) und den Zwischenservice habe ich gar nicht ganz mitbekommen, weil ich da Pause hatte, habe dann nur noch geholfen am Ende. Danach weiter Service mit ein wenig Hektik, weil die Öfen zu spät angemacht worden waren. Aber es hat alles geklappt. Oh ja, und nach dem 1. Service habe ich sogar in der C/CL geholfen! War sehr nervös, wirklich. Habe aber ein Riesen-Lob dafür bekommen.
Ja und nach der Landung und dem Deboarding ging's dann in die F/CL zu einer kleinen Verabschiedung. Wir wurden dekoriert und bekamen noch eine Karte auf der alle unterschrieben hatten und dann ging's zum Crewbus und danach nach Hause.
Das war mein erster Flug! Und am Donnerstag geht es dann nach Peking...
Lufthansa
Komme gerade von meinem ersten Einweisungsflug. LH 410/ 411 MUC - JFK mit der A340-600. Eins vorneweg: Es war einfach super. Zunächst traf ich mich mit meiner Lehrgangskollegin total früh im FOC, man will ja nicht zu spät kommen. Dann auf zum Briefing: Riesen-Crew, insgesamt waren wir 17 Leute, hier aber nicht viel neues: ausgebucht, sonst keine großen Besonderheiten. Der P1 begrüßte uns gleich, erklärte uns, er wäre eben immer für uns da, bei Fragen, etc. Der Flug an sich war toll, natürlich war ich super aufgeregt, aber eigentlich durch den LG super vorbereitet, die anderen Kollegen haben den Service auf der Version auch noch nicht oft gemacht, aber im Team hat alles super funktioniert. Auch in NY wurden wir super von der Crew aufgenommen, zunächst ging´s abends essen, zusammen mit dem Cockpit, am nächsten Tag gemeinsam frühstücken und ein wenig shoppen. Dann wieder zum Airport. Da hieß es allerdings erstmal warten. Irgendwie bauen die in JFK was an den Bahnen, deshalb mussten wir schon beim Hinflug ein wenig kreisen, hier hat es jetzt bedeutet, dass wir erst mit ca. 2stündiger Verspätung auf den Flieger konnten, und dann auch noch 25 andere Maschinen vor uns auf dem Rollfeld warteten, bis wir endlich starten konnten. Das ganze war dann ein Nachtflug mit ein wenig reduziertem Service, trotzdem super anstrengend, und nach 7 Stunden waren wir schon wieder zu Hause. Und die Zeit vergeht wirklich wie im Flug! Man kommt ja eh fast nie dazu, sich hinzusetzen und auszuruhen. Nachdem alle ausgestiegen waren, wurden wir alle in die F/Cl gerufen, wo wir beiden neuen die übliche Deko verpasst bekamen, zusätzlich ein kleines Geschenk vom Cockpit (womit ich gar nicht gerechnet habe...), und mussten dann so noch durchs FOC laufen, alle haben uns angegrinst. Noch ein kleines Feedback vom P1 (das super ausfiel), ab ins Auto, und nach Hause. Hier sitz ich jetzt, hundemüde und glücklich, und freu mich auf meinen zweiten Umlauf - LAX am Freitag. Wünsche Euch allen auch solche super Erfahrungen. Seit heute weiss ich, dass es die richtige Entscheidung war, FB zu werden, Euch allen Many Happy Landings und bis bald!
Lufthansa
Also nachdem ich jetzt endlich die Zeit gefunden habe, würd´ ich gern noch von meinen Einweisungsflügen berichten. Der erste ging am 18.02. abends nach Shanghai, und ich war so nervös!!!!!! Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, kamen auch schon die Gäste. Einerseits erleichtert, das der 600 nicht voll war und angespannt andrerseits, weil es gleich los gehen sollte. War an der 3er Tür und es war ein ganz tolles Team. Die Arbeit ging sehr schnell, da kaum Gäste an Board. Zur Landung durfte ich dann ins Cockpit und anstelle Nervosität war nur noch Freude und Begeisterung. Unter mir lag eine Millionen-Stadt und ich bekam vor lauter Freude schon a bisserl feuchte Augen!!!!!! Das Team hat das ganze Layover für uns zwei neue super organisiert und wir haben echt tolle Ausflüge gemacht. Als es zurück ging, funktionierte das Briefing Video nicht und - was für ein Zufall - die Schwimmwesten hatten Sauerstoff: aber ich weiß nicht, wer erschrockener schaute, ich oder die Paxe?!?!?! Der Rückflug war voll ausgelastet, aber da ging die Arbeit schon etwas leichter. Zurück in München gab´s noch ein Gläschen Sekt, Geschenke und ein Gruppenfoto auf dem man allen die knapp 12 Stunden ehrlich nicht ansieht. Der zweite Flug ging nach Dubai auch dort war es einfach nur wunderschön und die Arbeit mit dem Team hat echt Spaß gemacht. Einen riesen Dank an die P2, auf beiden Flügen die gleiche!!!! An dieser Stelle möchte ich auch allen hier im Forum danken, die meine ganzen Fragen vor dem Lehrgang so lieb und prof. beantwortet haben und sorry, das ich so lang abwesend war, aber während dem Lehrgang war es schier unmöglich ins Netz zu kommen!!!!! Dickes Bussi an alle and many happy landings! p.s.: Bin stolz, FB zu sein!!!!
Lufthansa
Also ich möchte euch auch gerne meine Geschichte zum 1. Einweisungsflug erzählen. Für mich hieß es mit der Flugnummer LH 714 auf nach Tokio. Meine Kollege und ich waren so aufgeregt, dass wir glatt 2 Stunden vor dem Briefing schon da waren. Hm, wir haben und gegenseitig so nervös gemacht, und im Nachhinein war alles umsonst. Naja, wie ihr ja wisst, sind auf Japan-Flügen regionale Flugbegleiter dabei, und somit wird ja auch das Briefing auf Englisch abgehalten. Naja, irgendwann war es dann soweit, wir haben unsere 1. Crew kennengelernt. Ich muss sagen, die waren soooo lieb gewesen, Wahnsinn. Uns sagte man davor (wie schon mehrere berichtet haben) dass die wohl ziemlich neidisch wären usw. und das war gar nicht so. Naja kurzes Briefing, anschließend kam das Cockpit dazu, hat uns über das Wetter aufgeklärt und schon ging´s los, ab in den Crewbus. Oh Mann, die Aufregung stieg trotzdem weiter. Im Flieger angekommen, haben wir für unsere Position die Checkliste abgearbeitet und dann das ok gegeben. Gleich darauf kamen auch schon die Passagiere. Wir haben ihnen geholfen, ihr Gepäck zu verstauen und versucht sie auf Japanisch Willkommen zu heißen. Einige haben sich riesig darüber gefreut. Naja, zum Start durfte ich dann ins Cockpit gehen. ( Mein Tipp, fragt einfach nach, denn fragen kostet nichts) Als die Anschnallzeichen ausgeschaltet wurden, ging ich bis nach hinten in die Eco und baute dort gleich meinen Aperitifwagen auf. Mit dem haben wir auch begonnen. (Tipp für diejenigen die einen Japanflug als Einweisungsflug haben: Für mich war es Anfangs ziemlich schwierig die Japanisch-Englische Sprache zu verstehen. Mit der Zeit hatte ich den Dreh raus. Also niemals die Geduld verlieren.) Ja dann haben wir Saunas verteilt, den Müll eingesammelt und schon ging es mit dem Essen weiter. Eigentlich so wie wir es im Unterricht gelernt haben. Danach abräumen und schon sind vom Purser II die Pausen eingeteilt worden. Wir hatten ein MCR und ich würde jedem empfehlen, Ohrenstöpsel mitzunehmen. Man kann besser schlafen. Naja, während der Wache haben wir alle 30 Minuten die Toiletten kontrolliert, haben ein Buffet in der hinteren Galley aufgebaut, damit die Gäste sich jederzeit etwas nehmen können. Nach der Pause haben wir dann das Frühstück serviert und sind 3 Stunden später in NRT gelandet. Es war einfach traumhaft. Für den Rückflug waren 12.30 STD/MIN angegeben, wir waren schon nach 11 Stunden wieder zurück und ich muss sagen, ich habe mich für den richtigen Beruf entschieden :-). Ich wünsche allen, dass sie genau soviel Glück haben wie ich.
Lufthansa
hmm wo fang ich an... donnerstag abend, foc, haben unsern P1 schon in der Kantine getroffen, scheinbar erkannt man uns neuen wohl doch an der nase dann briefing, wir wurden schon auf feste positionen eingeteilt. dann ging´s auch schon recht schnell zum bus und flieger. schon toll, wenn es dann losgeht. wir hatten auch noch glück und sowohl hin als auch rückflug waren beide nicht so voll. unser p1 war echt auch klasse, hat uns alles nochmal gezeigt und natürlich auch paar tricks und kniffe verraten. in dubai haben wir dann noch kurz 2 aus unserm kurs getroffen die gerade am hotel pick-up hatten. abends waren wir dann mit ´nem teil der crew essen und shisha rauchen. ab ins bett, denn um 7:05 LT war ja schon wieder pick up in muc wieder angekommen wurde nachdem alle paxe weg waren noch kurm zum "debriefing" in die first gebeten da stand dann die ganze crew und wir beiden neuen "offiziell" empfangen was das genau heißt verrate ich jetzt nicht, ;-) man erkennt einen auf alle fälle gut alles in allem echt super nett, dazu haben wir auch noch das glück das unsere P2 auf dem 2ten einweisungsflug auch mit dabei ist.
so und jetzt leg ich mich nochmal ne runde aufs ohr
-------------------------------------------------------- der 2te einweisungsflug ist rum und somit auch bald die schulungszeit. Bald ist der areatag. und ab da ist dann auch die uniform komplett... schwinge usw und nen arbeitsvertrag bin seit paar stunden aus sao paulo zurück. wow, was ´ne stadt. es war echt wieder klasse, super nette crew. diesmal waren meine kurskollegin und ich beide in der C-Cl eingeteilt (2L und 2R), auf dem leg MUC-GRU hatten wir ne kleine C-Cl und zurück ´ne große. was ich ganz gut fand, da konnte man gleich beide versionen kennenlernen. wir hatten auf beiden legs ne volle c-cl. hatten also ganz gut zu tun, aber dank der super einweisung unserer P1 und der unterstützung der kollegen lief das auch alles prima (danke da nochmal an christian, moni, "schwester claudia", andrea) und layover ins sao paulo ist echt klasse. tolles hotel, tolle stadt, zwar war es nicht gerade hochsommer aber trotzdem schön. abends waren fast alle zusammen essen. charcusseria... wer schonmal dort war weiß wovon ich sprech. jeder der gern fleisch ißt wird es lieben, aber auch für die vegis gibts super auswahl. und ganz klar nen lecker caipi ;-) was sehr nett war, daß gäste sowohl auf dem hinflug als auch auf dem rückflug die gleichen waren. und sie haben sich wohl sehr wohl gefühlt. gab beim deboarding sehr viel lob. wünsch euch allen daß ihr bei euren einweisungsflügen auch so viel spaß habt. und dann bis bald auf strecke
Lufthansa
So, dann bin ich ja auch an der Reihe...
Mein Einweisungsflug ging nach Johannesburg, etwa genauso hoch wie die Stadt liegt, war mein Adrenalinspiegel. Aber es wurde so nett, echt Wahnsinn! Mein P1 war ein eher ruhiger Typ, aber das hat mir sehr gut getan. Ich fühlte mich anfangs sehr unsicher, aber die ganze Truppe war super hilfsbereit und stand mir immer zur Seite. Auch in Johannesburg lief´s super gut. Da der Rückflug fast leer war, haben wir einen extrem entspannten Flug gehabt, ich hatte keinen Puls von 120 mehr, und konnte mich sogar im Crewrest entspannen. Ich fand den Flug super klasse, es hätte gar nicht besser laufen können. Hoffentlich wird der nächste Flug auch so schön, Silvester geht´s ab nach Mexico!
So, an alle Neuen: Genießt es! Und die Crew frißt einen doch nicht.
Lufthansa
Ich bin gestern von meinem ersten Einweisungsflug (PEK) zurückgekommen, bin noch ein bisschen kaputt. Also, es war einfach der HAMMER :-) Alles hat begonnen als ich am 14.02 aus dem Wingshotel Raunheim raus musste lol Na ja, wie auch immer, um 15Uhr35 ging das Briefing los. Es war sehr angenehm, die Kollegen schienen nett zu sein. Die P1 kam zu uns, und ich fragte noch wegen dem TraineeButton, worauf sie meinte "Ach, so ein Blödsinn, lass' das!" Okay :-) lol. Also Briefing ging sehr schnell, mir wurde die Position 5L verteilt, was ich cool fand, weil ich vorne fliegen konnte zum Start und zur Landung :-) Der Service lief irgendwie anders ab als wie man's im Kurs lernt, aber das scheint ja normal zu sein - lol. Also, die Arbeit hat sehr viel Spass gemacht, war am Anfang sehr aufgeregt, aber nach der 4.-5. Eco-Reihe wird's schon lol Wir hatten nur Chinesen in der Eco, die waren sehr nett, aber auch sehr anstrengend, wollten andauernd etwas, haben sich selbst in der Galley bedient. Na ja, ist halt ne andere Kultur, ich fand die witzig :-) Start und Landung durfte ich nicht im Cockpit erleben, warum auch immer :-( Im Layover war's sehr schön, habe die Mauer besichtigt, hab einiges geshoppt und die Zeit im Hotel genossen. War echt sehr schön. Der Rückflug, war etwas länger (10Stunden, die man aber auch nicht mitbekommt von lauter Arbeit lol), und ich konnte dann zum ersten mal eine Pause im Crewrest geniessen, was sehr angenehm war. (Auf dem Hinflug, 8Std.30, hatten wir keine Pause) Da lief auch alles prima, habe während des Services meiner P1 mein Feedbackbogen zum Ausfüllen gegeben, und sie hat mir ein super geiles Feedback geschrieben, bin echt stolz. Von wegen ich wäre sehr konzentriert, sehr gepflegt, sehr nett zu den Gästen und kann schnell arbeiten. Sie hat mir 1 Roman geschrieben auf dem Blatt, echt super :-) Ja, und jetzt ruhe ich mich noch ein bisschen aus und freue mich auf Hongkong nächsten Mittwoch :-) Ich bin froh mein Studium dafür aufgegeben zu haben, denn es ist echt schön, die Arbeit an Bord ist zwar sehr anstrengend, aber alles in allem bleibt es ein Traumberuf, vor allem wenn man bedenkt, was für Ziele man anfliegt und wo man überall hinkommt, wo man sonst niemals gewesen wäre. Also ich find's der Hammer, bereue überhaupt nichts an meiner Entscheidung! Ach ja, was mir noch gerade so einfällt! Nach dem Rückflug hat uns der P2 in der First versammelt. Ich hatte schon Angst wegen Debriefing oder so...Aber ganz im Gegenteil, mein Kurskollege und ich bekamen einen Teddy aus dem BVK, das fand ich richtig süss von denen! Also wie gesagt, einfach geil das Ganze!!
Lufthansa
Hi ihr, wollte mal meine Berichte zu den 2 Einweisungsflügen posten...
Also der erste ging nach PVG und ich war eigentlich gar nicht sooo aufgeregt. Problem war, dass der P2 im Briefing so ein bissl verrafft hat, zu sagen, dass das unser aller aller aller erster Flug war und so gab es am Anfang schon ein wenig Stress, weil wir ja noch nicht soo vertraut sind mit dem ganzen Kram. Naja ging aber. Passagiere waren ganz ok, hab in der Eco gearbeitet. Als es in den Sinkflug ging, war ich total erstaunt, dass die Zeit so schnell rumgeht. Dann hat der P1 uns noch Tipps gegeben, was man in Shanghai so machen kann. Das Hotel war der HAMMER, leider war das Wasser nicht so toll, hab mir erstmal nen kleinen Ausschlag geholt War aber nich so schlimm. Abends waren wir mit der Crew essen - war echt super lustig. Am nächsten Tag dann der Rückflug, das hat alles schon besser geklappt und danach hab ich mich echt wohl gefühlt, zumal die Crew sich super lieb von uns verabschiedet hat... Hatte die Tage sogar die Fotos von ner Kollegin im Postfach *freu*
Der zweite Flug ging nach HKG und zwar in der Business. Das lief alles nicht so toll, weil die Crew irgendwie vol l genervt war. Unsere Galleymouse hat schon im Briefing rumgemeckert, dass sie diese Position machen muss und so hat sich dann auch der Flug gestaltet. Die P1 hat uns NUR über die Schulter geschaut und auch vor den Gästen verbessert, nicht unbedingt in der nettesten Art und Weise... Naja. Hongkong ist auf jeden Fall die tollste Stadt in der ich bis jetzt war, echt suuuuper! War mit meinem anderen Trainee unterwegs, mit der Crew haben wir überhaupt nix unternommen, die haben sich aber auch nicht mal bei uns gemeldet oder so... Aber hat alles super geklappt, ich bin so hin und weg von der Stadt, dass mir die Flüge auch nicht mehr sooo viel ausgemacht haben. Der Rückflug war genauso beschissen wie der Hinflug (sorry, dass ich das so sage, aber war so) und ich war sowas von glücklich, wieder daheim zu sein...
Lufthansa
Musste mich erst mal ausschlafen und beruhigen, war ganz hibbelisch nach dem flug! aber wirklich, es war sooooo toll!
aaaalso - hatte ja erst um 20:55 Briefing, also Nachtflug, und es ging nach Bangkok. Ich traf mich um 19:00 mit meiner Kollegin, dann haben wir erst mal total nervös die Koffer gelabelt und deponiert. Dann haben wir uns eingecheckt, ging leichter als ich dachte, Briefingpaket ausgedruckt und dann haben wir im Salon erst mal zu Abend gegessen - ging allerdings nicht wirklich was runter vor Aufregung.
Die Zeit rückte näher und dann haben wir uns auch schon mit unserer P1 getroffen, die uns schon im Voraus eine superliebe Karte ins Postfach gesteckt hatte, dass sie sich gerne schon vorher mit uns treffen wolle, und damit waren wir sehr erleichtert denn unsere P1 war so ziemlich die Beste, die man sich für seinen 1. Flug wünschen kann! Wirklich, die werd ich nie vergessen, sie war die ganze Zeit wahnsinnig lieb zu uns und hat uns super eingewiesen. Dann hatten wir auch schon Briefing, in dem uns mitgeteilt wurde, dass wir anstatt den verfügbaren 310 Plätzen gerade mal nur 96 belegt hätten - nur 80 Leute in der Eco, das bedeutete also echt easy-going, kein Stress, für den 1. Flug also echt wünschenswert! Deswegen waren wir auch 2 FB weniger, die dann DH mitgeflogen sind. Bei der Positionsvergabe hab ich dann 4R bekommen, super Position meiner Ansicht nach . Joa, und nach ein bisschen Gelaber gings dann weiter noch Crewobst holen, Gepäck holen und ab durch die Sicherheitskontrolle. Dann in den Crewbus, zum Flieger, Gepäck abstellen und neuen Arbeitsplatz betreten - was ein Gefühl! Die Caterer und Cleaner waren noch vollstens zu Gange, deswegen wars gar nicht so einfach die Checkliste für meine Tür abzuarbeiten, da die Caterer bei 4R ja stets rumspringen und so . Und dann kam auch schon die Ansage 'Our guests are arriving' und mein Puls schoss hoch auf 200 - hilfe!! Aber waren ja nicht viele und das ging dann super, das ganze gepäck liess sich locker verstauen und die meisten gäste haben sich eh gleich hingelegt . der start war toll, ich find das ist mit das beste Gefühl! dann gings bald los mitm service, joa, hat so ganz gut geklappt. alles in allem war der erste flug doch schon ganz angenehm, waren halt wirklich wenig Paxe. Landung dann in Bangkok und ich war ganz durch den Wind, ich konnte es kaum glauben als ich dann MEIN hotelzimmer betreten hab, ein Traum!! da wars so gegen 14:00 bangkok-zeit.
Am folgenden Tag hatten wir einen shuttle nach Kuala-Lumpur, war auch schön, und dann fast zwei tage frei - schöööön! bangkok ist wirklich toll . ja, und dann gings am samstag abend leider schon wieder nach hause, diesmal war der flieger SOWAS von voll, total überbucht, jeder platz belegt plus noch einige jump-seats, also der service war wirklich anstrengend. abends gings ja noch, aber der service zum frühstück, puh, danach ist man echt gerädert und will nur noch ins bett. der krönende abschluss war dann die landung in frankfurt, die ich im cockpit miterleben durfte, das war toll, aber ich war so müde, dass ichs fast verpennt hatte.
ja, und jetzt hab ich noch frei bis freitag morgen und dann gehts ab nach indien - madras. und das auch noch in der business-class, mal sehen wie das so wird freu mich schon tierisch!!!!
und ja, es ist ein traumberuf, ich kanns immer noch nicht ganz glauben.
Lufthansa
tja, da gibt es so viel zu erzählen, dass ich gar nicht wüsste, wo anfangen. Mein Flug ging nach Mexiko Ein paar Punkte:
- die Purser waren einfach super! Haben sich viel Mühe gegeben, standen jederzeit zur Verfügung um sich mit Fragen löchern zu lassen, gaben viele Tipps, plauderten auch mal aus dem Nähkästchen, etc. Man merkte: es macht ihnen selbst auch Spaß, Einweisungsflüge zu machen!
- die Crews waren auch sehr nett!
- Layover: Urlaub machen und dafür auch noch bezahlt werden- noch Fragen?! ;-)
- alles in allem viel weniger anstrengend als Gastronomie
- Passagiere viel netter als im Lehrgang immer dargestellt
- und sowieso: alles viel entspannter und lockerer als im Lehrgang!
Lufthansa
Ein paar Tage später dann hieß es wieder Koffer packen, diesmal für den Flug nach Tokio. Nicht nur die für mich doch ziemlich fremde Kultur, auch die Tatsache dass ich in der Business arbeitete machte diesen Flug zu etwas Besonderem. Die Crew war wie beim ersten Flug total klasse, und auch das Arbeiten in der Business klappte dank der Kollegen und relaxter Gäste schon ganz gut. Die Landung in Tokio durfte ich dann sogar vom Cockpit aus beobachten! Mit einigen Kollegen aus Cockpit und Kabine bin ich dann nach dem Ausruhen im Hotel abends losgezogen um Tokio bei Nacht zu erkunden! Und das war wirklich ein Erlebnis was ich jedem empfehlen kann der dorthin kommt! Zunächst waren wir Sushi essen, haben uns beim Karaokesingen versucht und nach einigen Barbesuchen schließlich am frühen Morgen um 5.30 den Fischmarkt besichtigt, den größten der Welt! Dort haben wir auch gefrühstückt und sind dann ziemlich kaputt, aber voller toller Eindrücke am Vomittag wieder im Hotel angekommen.
Der Rückflug verlief auch problemlos und so vergingen die ersten beiden Flüge ziemlich schnell. Erst im Laufe der Wochen fügen sich die vielen Infos die man beim Service sammelt zusammen, so dass man nicht lange fragend in der Galley steht und nicht weiß was als nächstes zu tun ist.
Das tolle ist dass man ja immer Teil eines Teams ist und so immer jemanden hat der Fragen beantworten kann. Und meine Erfahrungen der ersten Monate sind da wirklich sehr gut! Alle die also bald fliegen werden brauchen sich keine Sorgen zu machen ob alles schon klappt am Anfang. Das kann ja gar nicht sein und erwartet auch niemand. Wenn man mit offenen Augen und Ohren fliegt wird der Rest automatisch kommen!
Auch die Flüge 3 bis 9 waren alle sehr angenehm, mit tollen Crews und Erlebnissen. Mein Fazit nach 2 Monaten Fliegen fällt also sehr positiv aus, und ich wünsche allen die diese Zeit noch vor sich haben ebenfalls viel Spaß!
Lufthansa
So, liebe Leute, gestern Abend bin ich von meinem ersten Einweisungsflug nach Hause gekommen, der ohne Einschränkungen wirklich ein Einstieg war, wie er nicht hätte besser laufen können.
Der Flug LH 722 von München nach Peking sollte um 19:15 starten. Da ich in Freiburg wohne, bedeutete das für mich, bereits um 9:50 Uhr in den Zug zu steigen. Nach zweimaligem Umsteigen kam ich dann gegen 16:00 Uhr am Flughafen an. Dass wir eine halbe Stunde Verspätung hatten, war zwar nicht weiter schlimm, da ich 2 Stunden Puffer eingeplant hatte. Zu meiner inneren Ruhe trug das jedoch nicht bei.
Ich traf mich mit meinem Lehrgangs-Kollegen eine halbe Stunde vor Briefingbeginn in der Kantine im FOC, um vielleicht das eine oder andere aus den Briefingsunterlagen noch gemeinsam zu besprechen.
Das Briefing selbst war dann von Anfang an locker. Tolle Crew, sehr netter P2, und bei einer nur halb vollen Maschine ohne Betreuungsfälle und nur wenigen SPMLs (Special Meals) gab es auch nicht allzu viel zu besprechen. Die Positionsvergabe ging für uns ebenso schnell, da wir ja als Neue feste Positionen hatten. Wir waren mit den beiden chinesischen FBs in der Eco. Auf dem Hinflug war ich auf 4L, auf dem Rückflug auf 3R.
Ich muss sagen, dass spätestens mit Beginn des ersten Serviceblocks meine Nervosität verschwunden war, was sicherlich auch unserer genialen P1 zu verdanken ist, die sich von Anfang an bestens um uns gekümmert hat und bei Fragen immer für uns da war. Der Service verlief problemlos, die Gäste waren pflegeleicht. Besser hätte es gar nicht laufen können.
Auf dem Rückflug war die Eco zwar ausgebucht. Aber trotz der merkbar höheren Arbeitsbelastung während des Tagfluges durch Dauer-Pax-Rufe aus der Kabine und neugierigen Gästen in der Galley lief auch hier alles glatt, und es hat richtig Spaß gemacht. Und an das Rückwärts-Trolley-Ziehen werde ich mih wohl auch noch gewöhnen...
Da ich Peking selbst schon ganz gut kenne, habe ich während des Layovers nichts mit der Crew unternommen, sondern habe am ersten Tag die Stadt ein wenig mit meinem Lehrgangskollegen erkundet und mich mit am zweiten Tag mit Freunden getroffen. Angebote seitens der Crew zum Essengehen oder Einkaufen gab es jedoch ausreichend , so dass sich auch China- oder gar Asienneulinge keine Sorgen zu machen brauchen, alleine dazustehen.
Wie schon gesagt, der Einstieg ins aktive FB-Leben hätte nicht besser laufen können und hat Mut gemacht für den nächsten Flug nach Delhi mit einer C/Cl-Position.
Viele Dinge, die einem während des Lehrgans zum Teil recht theoretisch vorkommen, sind gar nicht so kompliziert, wie man denkt. Und es wird vieles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Macht Euch also keine zu großen Sorgen. Eine notwendige Portion Nervosität gehört natürlich dazu, aber macht Euch nicht verrückt. Viel Erfolg Euch allen auf Euren ersten Flügen und berichtet uns fleißig an dieser Stelle.
-------------------------------------------------- Auch von meinem zweiten Einweisungsflug (LH762/763) bin ich gesund und munter nach Hause gekommen. Dieses Mal war das Ziel Indien (DEL) mit einer Position in der Businessklasse (Hinweg: 2L (Getränke und BVK), Rückweg: 4LA, also Galley und Essen, jedoch mit tatkräftiger Unterstützung von 4 RA und P1). Die Crew war wieder einmal Klasse. „Meine“ P1 war super und hat mit ihrer Lockerheit wirklich jegliche Spannung genommen.
Der Service nach Indien ist meines Erachtens zwar nach nicht unbedingt geeignet, um neue Kollegen einzuweisen, weil es hier einfach so viele abweichende Dinge vom normalen Service gibt (insbesondere bei den SPMLs), den wir ja eigentlich erst noch lernen soll(t)en. Nichtsdestotrotz war auch dieser Flug sehr lehrreich, denn abgesehen von den reinen Standardverfahren, die für uns Neuen nach einigen Flügen hoffentlich zur Routine werden, kann man von den anderen Kollegen so viele Kleinigkeiten lernen, die die gesamte Arbeit an Bord zum einen vereinfachen können oder den Service ganz einfach nur mit dem notwendigen Maß an Professionalität und Persönlichkeit ausfüllen. Scheut Euch bloß nicht, nach allem zu fragen, was Euch unklar ist. Die ersten beiden Flüge sind schließlich dafür da, von den anderen zu lernen.
Ich möchte an dieser Stelle nicht durch unnötige Details diejenigen verwirren, die vielleicht auch einen Indienflug als Einweisungsflug haben. Es ist jedoch wirklich ratsam, vorher die entsprechenden Seiten im CSM und auch die Briefingunterlagen gut zu lesen, damit Ihr Begriffe wie Raita, Aftermint und Nan nicht an Bord zum ersten Mal hört. Und diejenigen, die bisher wenig mit Weinen zu tun gehabt haben, sollten sich vor dem ersten Einsatz in der Businessklasse zumindest Rebsorten, Herkunftsland und Jahrgang des Weinangebots merken , damit man beim Getränkeservice für die wichtigsten Fragen gewappnet ist.
Die beiden Flüge selber sind gut verlaufen. Der Hinflug war mit dem großen Service direkt nach dem Start sehr anstrengend, zumal wir ausgebucht waren. Zum Abschluss durfte ich zur Belohnung die Landung in Delhi im Cockpit miterleben. Durch dicke Dunstglocke über der Stadt war die Sicht zwar im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich getrübt, aber es war dennoch ein Erlebnis. Ein Tipp: Solltet Ihr auch in diesen Genuss kommen und das Cockpit Euch sagen: „Da hinten sind die Kopfhörer!“ – setzt bitte nicht die großen gelben „Mickey-Mouse“-Kopfhörer auf, sondern die kleineren schwarzen, mit denen Ihr die Funkgespräche und Ansagen mithören könnt. Will jetzt nicht sagen, wer da im Eifer des Gefechts mit den großen Kopfhörern da saß und über Sinn und Zweck der Übung gegrübelt hat.
Auf dem Rückflug durfte ich zum Start wieder ins Cockpit. Wie gesagt, die Sicht über Delhi ist alles andere als klar, aber ein Erlebnis ist der Start ganz vorne allemal! Der FO hat mir auch viele Dinge der ganzen Anzeigen und Shalter erklärt.
Der Service auf dem ausgebuchten Rückflug war nicht ganz so anstrengend, wahrscheinlich auch, weil ich schon einen besseren Überblick über die Abläufe (und Staupositionen in der Galley!) hatte. Dafür haben einige Paxe scheinbar einen Wettbewerb im Bedienen des Pax-Call-Knopfes gemacht. Die beiden haben während des gesamten Fluges "Hoch-Die-Tassen" gespielt. Bleibt ruhig und lasst Euch nicht aus der Ruhe bringen. Wenn es Probleme geben solltet, dann wendet Euch für Hinweise an die Kollegen, wie Ihr mit dieser oder jener Situation umgehen sollt.
Ich freue mich nun, das meine beiden Einweisungsflüge so gut verlaufen sind und bin gespannt auf meinen ersten Einsatz als Crewmitglied ohne Supervision – der nächste Flug geht nach Sao Paolo, dieses Mal mit Flugspange und Epauletten.
Lufthansa Modell B
Hallo liebe Leute, ich habe gestern meinen ersten ACM Flug gehabt, es war so klasse... Da ich schon 6 Jahre vorher bei einer anderen Airline geflogen bin war ich nicht allzu nervös, als die Passagiere kamen und auch im Service nicht. Die Kollegen waren so super nett, das ich lieder glaube dies ist net mehr zu toppen. Ich bin dann auch im Cockpit gestartet und gelandet. Also echt super schön ALLLLLEEES
Lufthansa Modell B DUS
Mein erster Flug ist noch nicht lange her, aber war relativ kurz und eigentlich auch total unspektakulär. War DUS-LHR-DUS... Ich war natürlich super aufgeregt und hab so viel geraucht, da wurd mir schon fast schlecht :-) Die Crew war ganz ok. Eine Kollegin war echt super suß und hat mir nachher noch ein Kärtchen in die Jacke gesteckt und so... Die Pu war eher so naja... Im Prinzip ganz ok, aber für den ersten Flug kann man sich nettere Leute vorstellen ums mal so zu sagen... Zum Start und zur Landung sollte ich ins Cockpit, die beiden waren auch ganz hmm okay... Also insgesamt war der erste acm fFug echt in Ordnung, aber alles andere was danach kam, war tausendmal besser... :-)
Lufthansa Modell B TXL
Bin auch grad von meinen 1. Umlauf zurück.... 1 Layover in MXP. Bin auch bei LH dezentral- in TXL. Bin leider nicht im Cockpit gestartet, hatte mich da so drauf gefreut... Die Legs gestern bin ich als 1R geflogen und heute als 3R... Hatte gestern ganz schön zu tun, sodass gar keine Aufregung aufkam. Auf jeden Fall waren alle super nett und hilfsbereit!!!!
Lufthansa CityLine
Meine ersten Flüge sind sehr lange her, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran.
Es war ein Frühdienst nach Stockholm. Ich musste um 4 Uhr aufstehen, was mir schwer genug fiel. Im Crewraum lernte ich meine Einweiserin kennen und traf dort auch eine andere Auszubildende aus meinem Kurs, die aber schon einige Flüge hinter sich hatte. Der CRJ ist ja nur für 2 FB ausgestattet, daher sass die Ausbilderin auf einem Paxsitz und gab uns Anweisungen.
Leider war es aufgrund der Enge und der Hektik nicht möglich, dass sie detailliert auf Einzelheiten einging, es war alles improvisiert und unorganisiert. Ich hatte noch nie einen CRJ live gesehen, wir hatten ja nur das Mock-up, und das sieht etwas anders aus als der echte Flieger.
Sie trieb uns nur immer an, dass es schneller gehen muss, wir viel zu langsam sind usw. das Ergebnis war, dass mir vor Nervosität alle Brötchen auf den Boden fielen, worauf dei Einweiserin einen Anfall bekam.
Auf gut Deutsch, es war eine katastrophe, und es hat einige Zeit gedauert, bis ich mich zurechtfand. Sie schaftte es, uns total zu verunsichern. Am nächsten tag war eine alte Umschülerin dabei, die nur privat mit der Einweiserin tratschte und ich kam mir überflüssig wie sonstwas vor. Irgendwann bekam ich dann eine andere Einweiserin, die war noch viel schlimmer. Ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch, so fertig hat die mich gemacht. Ich war zeitweise kurz davor, den ganzen Kram hinzuschmeissen und zu kündigen, so übel war das alles.
Am letzten Tag dann hatte ich eine unglaublich nette und gute Einweiserin. Wenn die nicht gewesen wäre, hätte ich wirklich den Glauben an mich selbst verloren. Also blieb ich und bin immer noch da.
MAP Jet
Halloooo :-)
Nun mal mehr von meinen Einweisungsflügen.... Arbeite als Flugbegleiterin bei MAP (Österreich)
Wir sind Subcharter für Thomsonfly in England geflogen...die Operation hat 4 Tage gedauert...Wir waren 2 Crews mit einer MD-83
letzten donnerstag gings los...zuerst ferry flug von wien nach luton. dann gings für uns ab ins hotel...meine crew hatte immer die nachtflüge, aber die sind total gemütlich :-)) da schläft ja eh jeder :-] am abend hatten wir nochmal schnell ferry flug von luton nach doncaster. dann noch schnell sicherheitscheck, und dann gings schon los mit dem Paxe borden :-)
Hot meals gabs für meine crew nicht...so hatten wir immer nur getränke service....1x kaffee und tee...
der flug verging einfach so schnell, ehe ich mich versah, war der flug schon wieder vorbei und die nächsten Paxe saßen schon wieder und waren angeschnallt :-)) man kann einfach gar nichts falsch machen während dem fliegen...es hilft jeder jedem...
der Purser und das Cockpit waren englisch-sprachig..so war auch an bord die sprache nur englisch...das war aber gar kein problem :-))
die letzten tage und der einweisungsflug waren einfach totaaaal super :-) alle waren total freundliche, nett und einfach super :-) wir verstanden uns alle als wenn wir uns schon seit einer ewigkeit kennen würden :-))
Meine legs in den 4 Tagen: Wien - Luton (Ferry) Luton - Doncaster (Ferry) Doncaster - Prag Prag - Doncaster Doncaster - Gatwick (ferry) Gatwick - Durham/Teeside Durham/Teeside - Teneriffa Teneriffa - Durham/Teeside Manchester - Wien (D/H mit British Airways)
als ich dann gestern von England wieder nach hause gekommen bin, hat schon das telefon geläutet: sie hätten noch einen kurzen flug für mich nach bergamo/mailand :-) auf diesem flug hab ICH dann schon 3 kolleginnen von meinen kurs eingewiesen Das war echt lustig
Ryanair
Dann auch mal von mir. Ist zwar jetzt schon recht lange her. Es war im Februar. Um 05.50 holte mich mein Kurskollege ab, wir sollten unsere Einweisungsflüge zusammen haben. 10 Minuten später am Flughafen hahn angekommen und durch die Security. Zum Glück hatten wir schon unsere ID's ( wie sich später herausstellte hatte das noch niemand davor und die nach uns kamen auch nicht ). Es ging durchs Gate aufs Vorfeld zum Crewroom. Wir waren natürlich viel zu früh da. Dann kam langsam unsere Crew. Wir wurden vorgestellt und es begannen die Sicherheitsfragen. Wir waren bei diesen total nervös konnten jedoch alles ohne Probleme beantworten und dann kam noch ne allgmeine Besprechung zu den 4 Flpgen und schon gings zum Flieger. Dort hatten wir noch 10 Minute für die PDI's und dann kamen schon die Paxe. Zu dritt gingen wir zum Overwing und begrüßten alle. Recht schnell war das Borading beendet und es ging zurück zur Galley. Arm Slides etc. Schon waren wir in der Luft und wir machten den Service. Kaum fertig noch Scratchcards und Gifts und dann ging es langsam schon wieder runter zum heutigen ersten Ziel - Alghero. Landung pünktlich. Passagiere verabschiedet und Marshelling gemacht ( was für ein Unterschied zu dem Wetter in Deutschland ). Rückflug dann ruhiger, da wir wussten welche Reihenfolge alles hat. Landung in Hahn 20 Minuten eher. Dann kam der nächste und stressigste Flug. 50 Minuten Flugzeit nahc London Stansted. service wieder normal nur diesmal wollte fast jeder was kaufen und dann noch in Pfund zahlen. Danach hat noch jeder Zugtickets gekauft - wir waren mit llem fertig als "Cabin Crew take seats for Landing" kam - also alles extrem stressig aber trotzdem schön. Dann gings total ausgebucht zurück richtung Hahn - dachten wir jedenfalls. Wir kreisten über Hahn 20 Minuten und wurden dann nach Saarbrücken umgeleitet. Dort 2 Stunden warten bis Hahn wieder aufmacht und dann 12 Minuten Flug nach Hahn. War ein wunderschlner Tag und danach gings dann mit den Kurskollegen noch was trinken um den Tag ausklingen zu lassen. Es wurden uns keine Tricks gespielt und die Crew war super nett. Jetzt fliege ich seit 1,5 Monaten und mittlerweile mache ich Einweisungsflüge für neue - wie die Zeit vergeht...
TUIfly
Sooo... wollte jetzt mal von meinem Trainingflug berichten. Versuche das icht zu lang zu machen aber auch nicht zu knapp!
Also am Samstag musste ich mit dem Taxi nach Düsseldorf, da mein Flieger nach ACE (Lanzarote) am nächsten FRÜHEN Morgen ging. Habe mit anderen Kolleginnen aus dem Kurs im Countyard By Marriott übernachtet. Ein Traum!!! Da wir den ganzen Samstag frei hatten ließen wir es uns im Wellnessbereich gut gehen mit 3 Sauna Durchgängen. Abends gings dann relativ früh ins Bett, weil ich am nächsten Tag um 5:15 CheckIn hatte.
Konnte vor Aufregung total schlecht schlafen und bin schon um 02:45 aufgestanden. In ruhe fertig gemacht und gefrühstückt und schon gings ab zum Flughafen. Meine Crew war total lieb ( besonders mein Kapitän)!!! Briefing war total kurz schon gingen wir auf den Flieger und haben ganz schnell noch den Pre-Flight check erledigt. 30 Sekunden später kamen schon die Paxe.
Beim Starten und Landen durfte ich wie alle neuen ins Cockpit. Bin dann erstmal bis Paris im Cockpit geflogen weil der Kapitän mir unbedingt Paris und Disneyland von oben zeigen wollte. Während des Fluges durfte ich alles mitmachen: Getränkesevice, Kuchen austeilen, Bordverkauf, Plomben schreiben und verplomben, also wirklich alles was es gibt. Hatten dann auch noch leichte Turbulenzen wo ich dann bleiche Paxen beruhigen durfte.
MEIN HIGHLIGHT: Bin mit meinem Gläserrack an einem Sitz hängen geblieben und alle Bechen und Löffel flogen auf ein junges Mädel was am Gang saß. Echt peinlich!!! Ihr dürft mich auch auslachen!!!
Nach der Landung wurde ich von allen total lieb verabschiedet und habe einen aufblasbaren Flieger mit allen Unterschriften geschenkt bekommen und ein Sektchen ( das war total süß)!!! Alle haben mir noch einmal viel Glück gewünscht und dann bin ich auch schon nach Hause gefahren.
Auf die letzte Woche Grundkurs hat bei uns fast gar keiner noch Lust, weil wir alle endlich fliegen wollen. habe auch schon meinen Dienstplan für die erste Monatshälfte bekommen. Nächsten Montag habe ich meinen Einweisungsflug nach Hamburg.
TUIfly
So, jetzt kann ich hier endlich auch mal was posten...hab lange genug drauf gewartet...
Hatte gestern meinen sog. "Guckflug" von MUC nach TFS, Check-In 5 Uhr lt. Ich also nach 4 h Schlaf ab in die Uniform und ins Auto und zum Airport. War als erster im Crewraum und konnte mich so nach und nach den neuen Kollegen vorstellen. Alle waren superfreundlich und herzlich und haben mir auch gelich das "Du" angeboten. Sind dann zum Flieger und ich durfte gleich überall mithelfen (natürlich mit Aufsicht): Security-Check, Sitztaschen etc... bei 4:15 h Flugzeit war dann auch genug Zeit für mich, mir alles anzuschauen und beim Getränke-, Essensservice sowie beim Bordverkauf mitzumachen. Maschine war gut voll. War zwar ziemlich langsam beim arbeiten, aber wie gesagt, es war ja genug Zeit... Zu Landung und Start auf TFS durfte ich dann ins Cockpit, war ne sehr coole Erfahrung! Auf TFS durfte ich dann auch gleich "Bodenempfang" spielen und die Gäste begrüßen und "einweisen" (hatten 2 Einstiege). Auf dem Rückflug hab ich dann Station gewechselt und vorne mitgearbeitet (wieder Essensservice). Alles in allem ein sehr schöner Flug mit supernetter Crew und vielen praktischen und nützlichen Erfahrungen, die man im Unterricht einfach nicht machen kann. Ich freu mich schon auf den nächste Woche, da hab ich dann meinen ersten Einweisungsflug mit eigener Zuständigkeit...
TUIfly
Huhuuuu, bin auch flüüüügge, habe gerade meine erste Woche als FB hinter mir war auf Kette und es war suuuuuper..
meine erste Woche war total super und so ne Kette ist einfach perfekt sich einzuarbeiten, da man immer mit derselben Crew unterwegs ist. Bei mir sitzen jetzt alle Abläufe und ich bin auch nicht mehr unsicher wie bei meinem "Kuckflug"
Die Arbeit ist wirklich ein Knochenjob und manchmal muss es echt zackzack gehen, ABER es macht einfach riesen Spass. Haben echt soviel gelacht und Spass gehabt und die ganze Crew hat jeden Tag was zusammen unternommen.
Mir ist zweimal der Tomatensaft explodiert,eine ganze Flasche Cola ausgelaufen, einmal wollten wir die Toiletten kontrollieren und aufstecken und ein junger Mann hatte nicht abgesperrt .... So standen ihm 2 Flugbegleiter vor ihm .... Konnten echt nicht mehr vor lachen...
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche LTU
von: winglet Geschrieben im August 2007
Hallo ihr Lieben, danke nochmal im Nachhinein für eure Glückwünsche.
Leider sind weder die Karo noch ich neue LTU-FBs. Wer weiß, wozu es gut ist *zwinkerzuKaro*
Aber mal alles der Reihe nach:
Überpünktlich mit dem Taxi bei TFC angekommen, wurden wir gleich in einen Warteraum gebeten, der sich nach und nach füllte. Insgesamt waren so ca. 25 Bewerber da, davon 6 Männer, die sich der 5-köpfigen Jury stellten. Wieder konnte man unter den Bewerbern jene finden, die mit Jeans, T-Shirt, Spaghettiträger-Top auftauchten, mit unfrisierten Haaren oder sogar Stiefeln ohne Absatz, die mich an Gummistiefel erinnerten.
Als erstes wurde das Unternehmen präsentiert, die Arbeitskonditionen vorgestellt und wie eine evtl. Ausbildung zu bezahlen wäre. Ein Film wurde aus Aktualitätsgründen nach der Air-Berlin-Übernahme nicht gezeigt.
Die erste.Runde bestand in einer persönlichen Vorstellung vor den ganzen Leuten, bei der man seinen Namen an den Flipchart schreiben sollte und ca. 3 min. lang zu erzählen hatte, wer man ist, wo man herkommt, was man bisher gemacht hat und warum man FB, gerade bei LTU werden möchte.
Was sich im ersten Moment für einen vorbereiteten Bewerber ganz machbar anhört, war für einige wohl schon zuviel. Zitternde Piepsstimmchen, eeeewige Gesprächspausen, haarsträubende Aussagen, ein Gesicht wie beim Weltuntergang waren wohl eher nicht die Ausnahme, sondern fast schon die Regel.
Nach dieser Runde gab es eine kleine Pause, in der sich die Jury zur Beratung zurückzog.
Wieder im Zimmer angekommen, wurden nun jene 11 Namen kommentarlos verlesen, für die der heutige Tag bei der LTU schon wieder vorbei war. Ich zählte mit und freute mich schon, als man bei Nummer 10 angekommen war und mein Name immer noch nicht aufgerufen wurde. Gut, das änderte sich mit dem 11. Namen, der meiner war...
Als Einziger der 11 bekam ich jedoch einen Kommentar und ein Feedback zu meiner Vorstellung, vor den ganzen Bewerbern.
Der Herr meinte zu mir, dass es dem Gremium besonders schwer gefallen war und sie lange über mich diskutiert hatten. O-Ton: "Ihre Vorstellung hat uns beeindruckt und Sie würden sicher gut in unser Team passen- aber wohl eher erst in 2-3 Jahren" Begründung dafür war, dass ich in deren Augen optisch einfach zu jung aussah und ich mich deswegen an Bord vielleicht nicht so behaupten könnte, wie es nötig wäre. Auch auf meine Nachfrage, ob es denn noch eine Chance gäbe, ihm und der Jury zu beweisen, dass dem nicht so wäre (z.B. durch ein Rollenspiel o.ä.) wurde ich auf eine erneute Bewerbung in ein paar Jahren vertröstet.
An dieser Stelle endete mein AC bei der LTU, wobei ich zwar ein wenig enttäuscht, aber sehr dankbar um das Feedback der Jury war und ich mir so sicher sein konnte, dass es nicht an meinen persönlichen Fähigkeiten an sich, sondern an einem Faktor lag, den ich selbst nicht beeinflussen konnte.
Karo84, mit der ich einen echt netten Tag am Düsseldorfer Flughafen verbringen durfte, kam weiter in die zweite Runde. Darüber wird sie aber sicher selbst einen Bericht verfassen.
winglet
von: Karo1984 Geschrieben im August 2007
Also wie gesagt, habe es bis in die zweite Runde geschafft. Die restlichen Teilnehmer nach der Vorstellungsrunde wurden in zwei Gruppen aufgeteilt.
Gruppe 1 hatte das Thema "Raucher/Nichtraucher". Es sind wohl in dieser Gruppe Personen weitergekommen, die kein richtiges Englisch sprechen konnten, aber wahrscheinlich optisch zu LTU gepaßt haben.
In meiner Gruppe kam das Thema "Schichtarbeit" dran. Eigentlich total simpel. Hier noch ein kleiner Tipp von mir, setz euch niemals auf die äußeren Stühle. Alle Leute neben euch werden, wenn auch unbeabsichtigt, keine Chance bieten können, dass ihr aktiv in dem Gespräch einbezogen werden könnt.
Nach Runde 2 konnten 4 oder 5 Leute nach Hause gehen.
Ja, der Tag am DUS Flughafen war echt ganz schön lang, aber dank netter Begleitung wirklich sehr schnell rum! von: dini
Geschrieben am 26.09.2006
Hallo Ihr Lieben,
also ich habe am Freitag 22.09. jetzt mein VG bei LTU in MUC hinter mich gebracht.
Wir waren zwölf Leute, davon zwei Männer. Die "Jury" bestand aus fünf Mitarbeitern der LTU. Zuerst hat sich LTU vorgestellt, Konditionen etc.
Der Ablauf war wie folgt: -Jeder einzelne musste sich vor der "Jury" und der Gruppe vorstellen (Name, Alter, woher, warum FB, warum LTU) -Gruppendiskussion auf Englisch (10 Minuten) -Gruppenarbeit -schriftlicher Englischtest (nicht so schwer; muss man mit 75% bestehen) -schriftlicher Allgemeinwissenstest (Geographie, Politik etc.; muss man mit 75% bestehen) -Einzelgespräch (bei mir mit Rollenspiel)
Es wurden am Ende drei von uns genommen. Zwei davon waren schon FB und die dritte bin ich ;-))).
Man sollte wirklich gut vorbereitet sein, vor allem die Präsentation am Anfang ist wichtig. Wir wurden teilweise schon ganz schön in die Mangel genommen, ihr müsst die "Jury" wirklich überzeugen.
Ich hoffe, ich konnte Euch weiterhelfen. Drücke Euch die Daumen.
Gruß
DiniDiese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Hier mein Bericht zum Crew Casting auf der Reisemesse Köln International am 2.12.2007:
Das Crew Casting begann (vermutlich, andererseits aber auch naheliegend – wegen verspäteten Eintreffens habe ich das nicht mitbekommen) mit der Vorstellung der Bewerber. Die Teilnehmer sind altersmäßig bis auf eine Ausnahme in den Bereich bis Anfang/Mitte 20 Jahre zu verorten, eine Teilnehmerin war m.E. älter als der Rest der Gruppe. Das äußere Erscheinungsbild ließ sich nur eingeschränkt beurteilen, da alle Teilnehmer über Bluse/Hemd ein Germanwings-Shirt (und somit keine Blazer/Sakkos) trugen. Negativ fielen auf die Vokuhila-Frisur eines männlichen Bewerbers, eine Bewerberin mit Strumpfhose mit schwarz-weißem Karomuster sowie zwei Bewerberinnen, die zum Rock Stiefel, die darüber hinaus optisch schlichtweg billig aussahen, trugen. Mehrere Bewerberinnen mit langen Haaren trugen diese offen; in den Kommentaren der Jury nach den Rollenspielen wurde mehrfach angesprochen, daß dies nicht optimal ist.
Anschließend mußten pantomimisch Begriffe mit Bezug zur Fliegerei dargestellt werden, die aus dem Publikum erraten werden sollten. Peinlich wirkte hier das überdrehte Auftreten des Moderators. Es folgten einige Quizfragen, bei denen jeweils drei Antworten zur Auswahl standen („Welche Stadt liegt nicht in Skandinavien?“, 1) + 2) skandinavische Stadt, 3) Riga, Frage an einen Kandidaten, wo denn Riga liegt: „In Rußland.“). In diesem Stadium wurden noch keine Noten vergeben, der Ablauf stand jedoch unter ständiger Beobachtung durch mehrere PU.
Im nächsten Block fanden die eigentlichen Rollenspiele statt. Hierfür wurden auf der Bühne als „Kabine“ mehrere 2-2-Reihen Stühle aufgebaut und mit Statisten aus dem Publikum besetzt. Als Problem-Paxe traten jedoch ausschließlich ein PU und eine Flugbegleiterin auf. Die Jury setzte sich aus zwei PU sowie einem angeblichen Vielflieger und einer angeblichen Visagistin zusammen. Eine Germanwings-Mitarbeiterin verfolgte undercover aus dem Publikum das Geschehen. Abgehandelt wurden Situationen wie auch hier im Forum in den AC-Erfahrungsberichten beschrieben. Pro Durchgang mußten drei Bewerber ein Rollenspiel absolvieren, die Situation wechselte jedoch jedes Mal. Da aufgrund des sonstigen Bühnenprogramms nur eine Stunde zur Verfügung stand, wirkte der Ablauf zunehmend gehetzt. Statements und Bewertung der Jury wurden jeweils nach drei Bewerbern abgegeben. Hier fiel auf, daß die Jurymitglieder und der Moderator dabei einige Male Schwierigkeiten hatten, die Verbindung zwischen Bewerber und absolviertem Rollenspiel herzustellen (d.h. wem welche Situation vorgegeben worden war). Vergeben wurden Noten entsprechend den Schulnoten, also 1 = beste Note usw., vorher gaben 1 – 2 Jurymitglieder jeweils ein kurzes Feedback. Dabei wurde ggf. Wohlwollen demonstriert („Sie hatten ja wirklich eine schwere Aufgabe!“), abgewertet mit Noten im Bereich 3 - 4 wurde nur einer.
Nach einer von Holly und mir äußerst effektiv genutzten (s.u. ) weiteren Pause mit anderweitigem Programm folgte das Finale. Es traten 18 Bewerber auf, denen sodann mitgeteilt wurde, daß alle 18 erfolgreich waren. Negative Entscheidungen waren offenbar diskreter verkündet worden, da bei der Pantomime m.E. noch 21 Kandidaten auf der Bühne waren. Denen, die es geschafft haben, sei das natürlich gegönnt. Dennoch stellt sich die Frage, was der Sinn einer solchen Veranstaltung sein soll? Meiner Ansicht nach: keiner, außer jede Menge Gratiswerbung für Germanwings. Positiv wäre allenfalls hervorzuheben, daß durch die Rollenspiele auch nach außen hin zumindest im Ansatz gezeigt wurde, daß die Flugbegleiter-Tätigkeit nicht immer nur die heile Welt des Saftschubsens ist. Ob das auch dem Durchschnitts-Pax aufgefallen ist oder ihn interessiert, ist ein anderes Thema.
Zur Reisemesse selbst:
Die Airline-Präsenz war ausgesprochen gering. Weitere anwesende deutsche Airlines: Tuifly und Air Berlin. Condor, Lufthansa und LTU waren dagegen nicht vertreten. Ausländische Gesellschaften mit eigenem Stand: Aegean Airlines, Continental, Intersky, Turkish Airlines. Bei einigen weiteren gab es eine in die Präsenz eines Fremdenverkehrsamtes und/oder Veranstalters eingebundene Darstellung, die sich aber z.T. nur darauf beschränkte, daß Flugpläne und Imagebroschüren ausgelegt waren.
Hinsichtlich der vertretenen Regionen war die Messehalle (nach dem Hallenplan) ungefähr im Verhältnis 50:50 mit deutschen und ausländischen Zielgebieten belegt. Aufgrund diverser Aussteller aus dem deutschsprachigen Ausland und eines großen Freßstandes aus Österreich lag der Schwerpunkt aber faktisch auf deutschen bzw. deutschsprachigen Regionen. Aus weiter entfernten Gegenden gab es größere Stände u.a. vom spanischen Fremdenverkehrsamt sowie als Themenstände (d.h. von mehreren Anbietern besetzt) zu Griechenland, Asien und den USA.
Abzüge in der B-Note wegen nicht ganz nachvollziehbaren Bezuges zum Thema gibt es für die beiden Stände mit Jacken-/Mäntel- bzw. Taschenverkauf. Außerdem störten die „wolle-Kreditkarte-haben?“-Typen von der „englisches Wort für Stadt“-Bank.
Fazit: Interessante Veranstaltung, deren Besuch für Reisefans sicherlich lohnenswert ist. Man muß sich aber bewußt sein, daß inhaltlich bei weitem nicht alles abgedeckt wird.
Bericht einer weiteren Userin:
Die erste Runde habe ich verpasst. Laut Schilderungen anderer Zuschauer kamen morgens etwa 50 Bewerber, dann wurde wohl ein Englischtest gemacht und simple Wissensfragen vor dem Publikum gestellt.
Nach dem Englischtest blieben etwa 21 übrig.
Ab 14 Uhr fand dann die zweite Runde statt, dort traf ich auch Duese76. Es wurden Rollenspiele gemacht, Flugzeugsituation mit Stühlen und Paxen nachgestellt. Die Spiele wurden von zwei Mitarbeitern von Germanwings geleitet bzw als Konterpart gespielt, die beiden sind wohl als aktive Flugbegleiter tätig. Beide machten ihre Sache sehr gut, die Spiele waren realistisch und genauso, wie sie oft im Alltag an Bord vorkommen.
Beipiele:
- Ein Hochzeitspaar, welches zusammensitzen will, es sind aber keine Sitze mehr nebeneinander verfügbar
- Tomatensaft landet bei nervösem Gast auf der Hose, der daraufhin einen Wutanfall bekommt.
- Handgepäck am Notausgang, Pax besteht freundlich darauf, dass es da bleibt und versucht auf freundliche Art, den Flugbegleiter einzuwickeln.
- Pax versucht charmant, mit der Flugbegleiterin anzubandeln und sich privat zu verabreden
- Neurotischer Pax, der sich mit dem Hintermann über die Position Rückenlehne streitet und die Flugbegleiterin als Vermittler einschaltet
- Eine Mutter, die Kind nicht anschnallen will, da es gerade erst eingeschlafen ist und Geschrei befürchtet
- Pax hat ihre Handtasche am Gate vergessen, dies fällt ihr aber erst während des Fluges auf
- Flugangst
- Pax will ins Cockpit und besteht drauf, dort dem Kapitän "Guten Tag" zu sagen während des Fluges
- Neurotische Pax beklagt sich bei der Flugbegleiterin über eine andere Flugbegleiterin und versucht, die beiden gegeneinander auszuspielen.
Jeder Bewerber hatte ein anderes Rollenspiel zu lösen, aber leider nur wenige Minuten Zeit. Das habe ich als Manko empfunden, meiner Meinung nach hätte man sie länger spielen lassen sollen.
Nach jeweils drei Bewerbern gab es eine Pause, in der die Jury dann die Leistungen der Bewerber bewertete.
Diese Jury bestand aus vier Mitgliedern, einer Visagistin, 2 Teamleitern bei Germanwings mit Führungsverantwortung über jeweils 100 Flugbegleiter. Ebenso befand sich ein angeblicher Vielflieger in dieser Jury, der häufig die Strecke CGN-ZRH fliegt. Auf die Nachfrage, was er da immer macht, sagte er: Segeln, wandern usw. Also für meine Begriffe nicht gerad eeine passende Definiition von Vielflieger, denn so oft wird er dann auch nicht fliegen, aber egal.
Was mir nicht so zusagte, war, dass die Jury wohl zu sehr sich an Dieter Bohlen und ähnlichen TV-Sendungen anlehnte. Es wurden auch Noten vergeben. 1 kam oft vor, 3 und 4 eher selten, 5 gar nicht.
Es wurde glücklicherweise kein Bewerber blossgestellt. Auch wurde ausser dem Realnamen nichts Persönliches preisgegeben.
Es gab kein persönliches Gespräch, aber vielleicht gab es das ja bereits vorher ausserhalb der Öffentlichkeit.
Die Kompetenz der Jury fand ich etwas fragwürdig. Was eine Visagistin dabei sollte, habe ich nicht verstanden. Sie kritisierte aber zweimal zu Recht die Frisuren der Bewerber. Die kamen mit langen Löwenmähnen, ausser Haaren sah man kaum was vom Gesicht. Solche Frisuren sind nicht angemessen, wenn man sich als Flugbegleiterin bewirbt. Da ging es auch nicht um wenige Zentimeter, die Haare waren wirklich richtig lang und in keiner Weise zurückgebunden.
Gut waren die beiden Teamleiter, die meist zutreffende Wertungen abgaben. Allerdings fand ich sie bei vielem zu gnädig, ich hätte mehr als sie zu kritisieren gehabt, aber vielleicht kam die Kritk das ja auch nur hinter den Kulissen, oder ich bin zu anspruchsvoll.
Eine Bewerberin kam mit abgelaufenen und abgestossenen Absätzen, die hat bestanden, bei mir wäre sie deswegen durchgefallen, da wenn sie schon so zu einem öffentlichen AC geht, wie mag sie dann erst zum normalen Dienst kommen?
Auch fand ich einige Bewerber sehr schwach in Ausdrucksweise und zu salopp. Nervös waren sie natürlich fast alle, klar, aber teilweise wurde wirklich nur gestammelt und dennoch schafften sie es.
Eine Bewerberung sagte im Rollenspiel, dass sie zur Beruhigung gegen Flugangst ein Kissen anbieten würde. Das fand ich nicht so gelungen, führe es aber auf die Stresssituation zurück.
Ein Bewerber hatte fürchterliche Frisur und hat das Rollenspiel meiner Meinung nach total vergeigt, er war viel zu lässig, auch von der Körperhaltung her, aber er kam durch...
Man sah seltsame Stiefel und wildgemusterte Strümpfe auf der Bühne, da dachte man fast, man ist auf einer Karnevalsveranstaltung, es ist mir auch unbegreiflich, wie man so zu einem AC als Flugbegleiter gehen kann... Die wildesten Strümpfe haben es aber nicht bestanden .
Am Ende der Veranstaltung gegen 17 Uhr kamen dann die, die weiterkamen, auf die Bühne. Nur etwa vier waren nicht mehr dabei. Den Restlichen wurde dann gesagt, sie seien alle im Kurs ab Februar 2008 mit dabei.
Als Abschluss gab es noch einen gemeinsamen aufgezwungenen Gesangversuch der Bewerber, peinlicher gings nimmer... "Über den Wolken", schief und krumm und auch etwas dürftig von der Stimmkraft. Ok, sowas gehört wohl dazu auf so einer Bühne, aber ich als Bewerber hätte ein unangnehmes Gefühl gehabt, wenn da gemeinsam gesungen werden soll und erwartet wird, dass ich mitsinge.
Das wars dann, die Bewerber waren glücklich und dann war es vorbei.
Resume: Eine gute Chance, wenn man selbstbewusst ist, fast alle sind ja am Ende durchgekommen. In einem normalen AC denke ich, dass wesentlich weniger es geschafft hätten. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass eigentlich nur 4 oder 5 richtig überzeugend waren, aber vielleicht bin ich da auch zu kritisch.
Ich persönlich würde an sowas nicht teilnehmen wollen. Aber das ist eine ganz persönliche Sache, es geht ja auch nicht um mich.
Die Germanwings"Caster" waren Profis und haben ihre Sache gut gemacht. den Gesang am Schluss fand ich peinlich, aber das ist meine subjektive Meinung.
Ich bewundere aber die Bewerber für ihren Mut, sie haben meinen Respekt, haben sich alle tapfer geschlagen und ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg!!!
Germanwings Casting 22.01.08 in Essen Bericht von envime
Wir haben uns alle (ca. 20 Leute) in der Lobby der Philharmonie getroffen. Die Mitbewerber sind alles sehr nette Leute aus den verschiedensten Bereichen, aber hauptsächlich aus Gastronomie und Fliegerei. Um 14 uhr kamen die Chefin der TST, und drei von Air Crew.
Wir gingen dann in einen Schulungsraum, wo es Säfte, Cola, Tee, Kaffee und Kekse gab, sehr nett :) Als erstes stellten sich die Damen und die Air crew mittels einer Power Point Präsentation via Beamer vor. Danach wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe schrieb den Einstellungstest, die andere ging zur Gruppenarbeit und die dritte Gruppe ging in einen anderen Schulungsraum, um organisatorische Dinge zu klären, wie Personalfragebogen auszufüllen und die LBA Überprüfung für Flughafenausweis. Ich schrieb als erstes den Test... und der war um einiges schwerer als bei Condor... Erst musste man einen wirklich umfangreichen Text übersetzen, dann Multiple Choice, dann musste man verschiedene Ansagen auf deutsch und englisch selbst schreiben. Inhalt waren verschiedene Situationen an Bord. Dann gab es noch einen langen Allgemeinwissenteil... Man hatte dafür eine Stunde Zeit.
Danach ging es zur Gruppenarbeit. Dort gab es zuerst ein Theman ,das man auf englisch ausdiskutieren sollte und dann noch ein Thema auf deutsch sowie eine Vorstellungsrunde. Ja und wenn man dann die organisatorischen Dinge geklärt hatte, durfte man nach ca vier Stunden nach hause gehen. Man sagte uns, dass man sich entweder noch heut abend oder soätestens morgen telefonisch melden würde. Am selben Abend bekam ich dann einen Anruf, dass ich genommen wurde :)
Zwei Tage später gab es bereits eine zweitätige Schulung. Dort ging es um administrative Dinge und um die Fliegerei, Kommunikation, Rollenspiele usw.... sehr umfangreich und sehr informativ.
Also ich finde das Konzept der Air Crew sehr gut. Das ist ja eine ganz neue Sache. Letztes jahr haben die 15 Flugbegleiter für die Germanwings fliegen lassen. Das lief so gut, dass die Anzahl der Flugbegleiter dieses Jahr vervierfacht wird, also 60-80 Leute.
Also ich freue mich da echt drauf und dass ich im Winter nicht fliegen werde, sondern für TST arbeite, finde ich sehr abwechslungsreich und da Air Crew für die Stationen Köln und Stuttgart sucht, freue ich mich, im Winter dann wieder von zuhause aus zu arbeiten, also in meiner Heimatstadt. Nächsten Sommer geht es dann wieder in die Luft.
Fragen und Antworten: F: Ab wo wirst Du denn fliegen? A: Ich werde ab Köln/Bonn fliegen, aber für Stuttgart besteht auch Personalbedarf
F: Wie sieht es mit dem Gehalt aus, ist es wie bei Germanwings oder doch deutlich niedriger? A: Man bekommt 1500€ Brutto im Monat und zusätzlich 150€ steuerfrei aufs Nettoeinkommen und man arbeitet 150 Stunden im Monat.Der Unterschied zu den Leuten von Germanwings ist, dass die bezahlungswirksamen Stunden nicht erst ab Off-Blocks gerechnet wird, sondern bereits ab Check-in. Für Mehrflugstunden erhält man 25% Aufschlag pro Stunde. Hinzu kommen noch Bordverkaufsprovison, Reisekosten etc.
F: Was werdet ihr im Winter arbeiten? A: Im Winter arbeitet man dann in seiner Heimatstadt für TST, das ist auch vertraglich abgesichert. Das heisst, man arbeitet im Eventmanagement, Catering und Service (Kellnerin etc.). Man hat auf jeden Fall eine gesicherte Beschäftigung bei TST mit dem gleichen Bruttogehalt plus 150€ steuerfrei zusätzlich zum Nettogehalt.
F: Bekommt ihr den Kurs dann von Germanwings, also gleiche Ausbildung? A: Ja, man wird direkt bei Germanwings ausgebildet und erhält dieselbe Ausbildung wie die Flugbegleiter von Germanwings.
weitere Informationen zu diesem Thema findet Ihr im Forum unter:
Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Emirates
von: Emmy Geschrieben am 14.12.2006
Treffpunkt war das Holiday Inn Frankfurt/Sachsenhausen am 25.11. um 9h. Zu Beginn waren wir so ca. 85 Leute, die meisten im klassischen Business-Dress ( obwohl es gab da ein paar auffallende,mutige Abweichungen). Mit ein paar Minuten Verspätung ging es dann los:
1. Die Recruiter M. und J. haben sich vorgestellt, zwei nette Engländerinnen, die selbst sehr lange für Emirates geflogen sind. Es folgten ein paar generelle Info´s über den Job, Dubai und Emirates. Dann wurde uns der Cabin Crew Recruitment Film (welcher auch auf "You Tube" zu sehen ist) gezeigt.
2. Zeitgleich mussten alle der Reihe nach nach vorne zu den beiden Damen und den CV abgeben, es folgte ein vielleicht 2 minütiges Gespräch mit einer der beiden. Ich wurde gefragt was ich momentan mache, wann ich genau mit meinem Studium fertig bin und woher ich meinen sehr englischen Akzent habe, war ein guter "Eisbrecher" für mich. Jeder bekam eine Nummer.
3. Dann wurden alle in 2 Gruppen unterteilt, welche nochmal halbiert wurden, also ca. 20 Personen pro Gruppe. Es folgte eine sehr, sehr kurze gruppeninterne Vorstellung, Alter, Name, Hobbies. Danach bekamen wir eine Gruppenaufgabe: drei Fragen formulieren, um herauszufinden, welches Parfüm wir J. schenken könnten. Die beiden Recruiter haben uns während dieser Entscheidungsfindung natürlich beobachtet. Abschließend wurden wir aufgefordert, den Raum zu verlassen.
-erste Ausscheidungrunde-
4. Es lagen Zettel mit der jeweiligen persönlichen Nummer bereit. Entweder war dort "Congratulations" oder "Unfortunately ..." zu lesen, dieses Prozedere wiederholt sich übrigens nach jeder Ausscheidungsrunde.
5. Dann folgte der Englischtest. Textverständnissfragen, Essay etc.
-Ausscheidung-
6. Gruppengespräch zu zwei verschiedenen Themen ( welche 6 Gegenstände würden Sie mit auf eine einsame Insel nehmen und warum?/ Welcher Emirates-Mitarbeiter soll Mitarbeiter des Monats werden? Es gab sieben Personenbeschreibungen und wir mussten innerhalb der Gruppe diskutieren wer genommen werden soll.)
-Ausscheidung-
7.Grössenvermessung und Papierkram
-Ausscheidung-
8. die 9 übrig gebliebenen, darunter zwei Männer, wurden zum Final-Interview eingeladen. Es folgte noch der Psycho-Test (ein sogenannter 16PF Test) und weiterer Papierkram.
-Geschafft. Und ich konnte es überhaupt nicht fassen: ICH im Final-Interview von Emirates. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch recht ungläubig.
Also, ich muss wirklich sagen, es war ein extrem anstrengender Tag. Wobei die beiden Emirates-Damen stets freundlich und locker waren.
Am Montag hatte ich dann mein Final-Interview im gleichen Hotel. Folgende, ziemlich typische Fragen wurden gestellt: "Explain a time you have gone out of your way to help a complete stranger? Explain to us a time in your current job that you have gone out of your way to help a customer/client - explain the outcome, was your client happy, upset with the outcome? Explain a time you have had to implement some sort of procedure, excercise in your work place to make things easier and whether you fellow collegues utilised your suggestion? How would you feel about living away from family?"
Das Gespräch dauerte ca. 25 min, war recht nett und locker, obwohl ich tierisch nervös war die ersten 5 Minuten. Zum Ende hin durfte ich noch ein paar Fragen stellen. Dann musste ich unterschreiben, dass ich, falls ich einen Damenbart habe (natürlich nicht!!!!) diesen beseitige, gleiches gilt für sichtbare Plomben, Unterarmbehaarung und Silber- Schmuck. Nur Goldschmuck darf während der Arbeit getragen werden. Nun ja, OK, ist zwar nicht so mein Fall, aber gut...M. gab mir noch zwei, drei Tipps für mein Foto, roter Lippenstift, Haare hoch, stärkeres Make-up.
Das war es dann auch. Meinen Unterlagen waren komplett am Freitag, 1.12. in London (dank UPS, war allerdings sauteuer...)! Tja, jetzt heißt es halt warten, ist ziemlich schwierig für mich, bin diesbezüglich recht ungeduldig. Bis zu 6!!!!! Wochen, aaahhhh.
Ich möchte wirklich jedem Mädel empfehlen sich dort zu bewerben, unabhängig von der Kleidergrösse. Ich bin nun wirklich kein Klappergestell, eher Typ weiblich, sprich Grösse 40, mit einem vernüftigen Hintern in der Hose, jawohl :-) Ich bin mir sicher, sie suchen natürliche, ehrliche und selbstsichere Menschen. Zudem möchte ich davon abraten, sich zu sehr in den Vordergrund zu spielen, besonders während der Gruppen-Sitzungen. Übernehmt die Moderatorenrolle nur, wenn Ihr sie wirklich beherrscht. Helft anderen, hört zu. Es waren einige wirklich extrem hübsch anzusehende Mädels anwesend, die es NICHT geschafft haben, die Konfektionsgrösse ist nicht alles, ich bin ja quasi der lebende Beweis*grins*
So, und jetzt drückt mir bitte die Daumen,ich will unbedingt in die Wüste.
LG von: Sharlene
Wenn du die Einladung bekommen hast, weißt Du ja schon mal, wie die Kleidervorschriften sind. Unbedingt daran halten, um nicht gleich unangenehm aufzufallen ;-)
Der Ablauf ist wie folgt:
Präsentation des Unternehmens Emirates und Jobbeschreibung (Verdienst, Ausbildung, Unterkunft etc).
Danach Fragestunde, Größenvermessung.
1. Auswahlrunde (die ersten werden nach Hause geschickt). Anschließend Gruppendiskussion (je nach Teilnehmerzahl unterschiedlich viele Gruppen).
2. Auswahlrunde Englischtest (Er hat es in sich. Kein Kinderspiel). Der Test besteht aus Verständnisfragen zu einem Text, Grammatikteil und das Schreiben eines Kurzessays (ca. 1,5 Seiten) zu einem der vorgegebenen Themen (3 zur Auswahl).
3. Auswahlrunde (bei meinem AC sind damals sehr viele bei diesem Test durchgefallen) Wieder eine Gruppendiskussion.
4. Auswahlrunde Psychotest
5. Auswahlrunde. Danach waren noch 12 von 100 Bewerbern übrig. Und noch mal eine Gruppendiskussion.
6. Auswahlrunde Die noch verbliebenen Teilnehmer wurden an einem der folgenden Tage zu einem Einzelinterview mit 2 Recruitment Officern eingeladen. Dieses dauert ca. 30 Minuten und dann heißt es ein bis zwei Wochen auf die Ergebnisse warten. Das Ganze findet auf Englisch statt und dauerte bei mir von morgens um 9.00 bis abends um 20.00 Uhr. Dazwischen gab es eine kurze Mittagspause von ca. 40 Minuten. Sehr nervenaufreibend, da man immer wieder warten muss, bis sich die Recruitment Officer nach den einzelnen Runden beraten haben und feststeht, wer weiterkommt und wer nicht.
Es stimmt einen aber schon ein bisschen auf die Ausbildung bei Emirates ein, die auch kein Zuckerschlecken ist. Dafür ist man umso glücklicher, wenn man das alles hinter sich hat und endlich mit dem Fliegen loslegen kann. Dubai ist spannend und das internationale Umfeld bei Emirates einzigartig. Ich habe meine Entscheidung zu Emirates zu gehen noch keine Sekunde bereut.
P.S. Mein AC ist schon 1,5 Jahre her. Evtl. gab es kl. Änderungen im Ablauf... --------------------------------------------------------------------------------- Asalam aleikum aus Dubai!
Frisch erholt von meinem Urlaub versuche ich jetzt mal noch ein paar aktuelle Infos zu Emirates, meinem lieben Arbeitgeber, zu geben.
Thema Männer (um gleich mal mit dem Interessantesten zu beginnen) NATÜRLICH stellt EK Männer ein - und nicht gerade wenig. Und, was das Beste daran ist (zumindest für die weiblichen Singles unter uns): nahezu alle sind straight. Es gibt sehr wenig Homosexuelle bei EK, was vielleicht daran liegt, dass Homosexualität in arabischen Ländern nicht toleriert wird.
Thema Sharia: Die islamische Sharia ist Teil des Gesetzes und es gibt einige Dinge, die wir für normal erachten, die hier unter Strafe stehen: Homosexualität, Schwanger sein ohne Heiratsschein, Sex ohne Heiratsschein, Fahren unter Einfluss von Alkohol (EGAL wie viel oder wenig) etc. Aber wie sooft ist das, was vorgeschrieben wird und dass, was tatsächlich gelebt wird, ein bisschen anders. Nichtsdestotrotz liest man leider immer mal wieder von Fällen, wo westliche Frauen im Gefängnis landen, weil sie dummerweise ihr Kind in DXB zur Welt brachten, ohne verheiratet zu sein. Der Arzt ist verpflichtet, in diesem Fall die Polizei zu rufen und die Frau landet im Gefängnis. Auch sitzen einige Cabin Crew im Gefängnis wegen Drogenmissbrauch und Fahren unter Einfluss von Alkohol. Körperliche Züchtigung ist bei westlichen Ausländern Gott sei Dank kaum der Fall.
Außer im Monat Ramadan habe ich mich in Dubai noch nie eingeschränkt oder meiner westlichen Rechte beraubt gefühlt. Es gibt Alkohol, Männer, Nightclubs, ... Das Land ist so touristisch und daher so freizügig, wie ein arabisches Land nur sein kann, ohne seine Kultur zu verleugnen. Und wer die Vorteile von diesem Land genießen will, muss eben ein kleinwenig Respekt für die Sitten und Regeln dieses Landes aufbringen.
Thema HIV: Stimmt, wer HIV positiv ist, wird des Landes verwiesen. Als Crew erhält man ein 3-Jahres Visum und muss bei der Ersterstellung und bei den Erneuerungen des Visums einen AIDS-Test machen.
Thema Ehe: Emirates stellt keine verheirateten Frauen ein. Heirat nach der Einstellung ist selbstverständlich möglich.
Thema Vergünstigungen: Nur Eltern und Geschwister sowie Ehepartner genießen die Vorzüge von ID-Tickets. Wer männlich ist und einen männlichen Lebenspartner hat, schaut in die Röhre (und sagt am besten keinem was davon, da s.o.)
Thema Besuch von Nicht-EKlern in den Emiratesgebäuden: Jeder Besucher muss sich bei der Security eintragen. Nicht EKler müssen in meinem Gebäude um 1.00 Uhr morgens nach Hause gehen. EKler dürfen bleiben solange sie wollen. Wer Besuch von seinen Freunden, Eltern etc. bekommt, füllt einfach ein Formular aus, lässt es von seinem Mitbewohner abzeichnen und von EK abstempeln und schon kann der Besuch einige Wochen in der Wohnung leben. Etwas bürokratisch aber nun gut...
Thema Wohnung mieten: Wer nicht in EK-Wohnungen leben möchte, kann nach der Probezeit (6 Monat) umziehen. Man erhält dann von EK einen Mietzuschuss, der zwar nicht gerade niedrig ist, aber bei den horrenden Mietpreisen in Dubai nicht ausreicht, um die Miete davon zu bezahlen. Viele Crewmember tun sich mit anderen zusammen und mieten gemeinsam eine Villa oder - wer wirklich ganz für sich sein möchte - zieht ins Nachbaremirat Sharjah. Dort sind sie allerdings wirklich konservativ und man verliert viele Rechte (Alkoholverbot in diesem Emirat, Mann und Frau die nicht verheiratet sind dürfen nicht einmal im gleichen Auto fahren...). Mietpreise sind allerdings ok und man wohnt gleich um die Ecke vom Flughafen. Wer EK-Wohnungen verlässt, verliert allerdings das Privileg des kostenlosen Abholservices zur Arbeit und von der Arbeit.
Thema Vertragsverlängerung: Ich habe bisher noch nicht gehört, dass Leute, die keinen Bockmist gebaut haben, nach drei Jahren auf der Strasse standen. Im Gegenteil: Wer verlängert, bekommt einen schönen Bonus.
Thema Verdienst: Als Anfänger nennt Emirates 2000 Dollar als Gehalt. Bezieht sich auf 80 Flugstunden. Wer mehr fliegt, bekommt mehr. Plus Spesen. Ich versuche, monatlich 100 Stunden zu fliegen. Spesen liegen meist um die 400 Euro. Habe aber auch immer gute Pläne was sich natürlich ändern kann...
Thema Flugplan: Hier mal einer meiner letzten Flugpläne: DXB - DUS - DXB (Layover DUS ca. 24 Std) DXB - VIE - DXB (Layover VIE ca. 24 Std) DXB - FRA - DXB (Layover FRA ca. 24 Std) DXB - BKK - SYD - AKL - SYD - BKK - DXB (8 Tage-Trip. Layover jeweils 24 Std. SYD-AKL-SYD ist ein Shuttle) DXB - KHI - DXB (Turnaround) DXB - LGW - DXB (Layover ca. 24 Std)
9 freie Tage und 5 Rest-Tage
Thema Spesen: MUC z.B. 87 Euro, ZRH 156 Franken, LGW 63 Pfund (immer für 24 Std.) Wenn die Lebenshaltungskosten niedrig sind (z.B. Bangladasch), sind die Spesen natürlich niedriger, aber immer so hoch, dass man am Ende trotz Essen, DVD-Käufen, Sightseeing noch etwas übrig hat.
Thema Ruhezeiten: Minimumrest ist 11 Stunden. Ist mir aber im letzten Jahr nur einmal gerostert worden.
Thema Appartements: 2 oder 3 Schlafzimmer. Immer mit Ensuite Badezimmer und Toilette. Teilweise mit extra Gästezimmern. Jedes Gebäude hat ein Fitnessstudio und einen Pool. Bei uns gibt es auch noch eine Sauna.
Thema Tagestouren: Es gibt inzwischen auch Touren mit 4 Legs z.B. DXB-BAH - DXB - MCT - DXB. 9:35 Duty für 4 Flugstunden. Ihr könnt euch vorstellen, wie beliebt diese Touren sind. Aber auch die lassen sich mit Kollegen tauschen (Keine Ahnung, warum jmd. so was freiwillig nimmt...)
Thema Purser: Es gibt einen Purser an Board und 2 sog. Senior Flight Stewards, die die Chefs in der Eco und Biz sind. In der Eco macht der SFS die Galley, in der Biz und First gibt es einen Crew-Galley-Operator und die Chefs sind nur dazu da, um nach dem Rechten zu sehen und Kommentare zu geben.
Thema Crew Rest: Neben dem 340-500 gibt es seit kurzem die B777-300 Ultra Long Range in unserer Flotte. Diese hat auch ein Crew Rest Compartment. Auf Flügen wie Perth (11 Std.) Nagoya (11 Std.) etc. werden Sitze in den letzten Reihen inzwischen fest für Crew Rest blockiert. Hier darf dann auch geschlafen werden. Ansonsten ist Schlafen während der Pause allerdings streng verboten...
Thema Unterbringung: Ich war bisher nur ein einziges Mal in einem Airport Hotel. Auch hier hat sich anscheinend viel getan. Ob Sydney, Bangkok, Melbourne, Christchurch etc. die Hotels sind meist mitten in der Stadt.
Thema Native-Speaker: Ich habe sehr, sehr, sehr viele Flüge in deutschsprachige Regionen (siehe Roster oben). Diesen Monat habe ich drei MUCs und ein HAM-JFK-HAM Flug. Es ist auch immer abhängig davon, was und wie man requested...
Thema Feedback-System: Das nervt ein wenig. Hier gibt der Senior auf dem Flug seinen Senf zu fünf definierten Kategorien von Professional Awareness, Customer Service, Interaction with Colleagues... ab. Wenn der Senior einen nicht leiden kann, ist es blöd. Der Bericht wird in die Online-Akte eingetragen, man kann ihn lesen und - falls nötig - Kommentare dazu schreiben. Erst wenn man den Bericht bestätigt wird er zum Manager übertragen.
Thema Layover: Leider oft nur 24 Stunden, wobei es auch Flüge mit 2, 3 oder 4 Tagen Layover gibt (z.B. Seychellen mit 3 Tagen)
Thema Open Days: Open Days sind offen für alle. Man muss/sollte sich nur online registrieren, die angegebenen Unterlagen mitbringen und sich auf einen langen Tag einstellen. Eine Einladung hierzu ist nicht erforderlich. Auf Open Days sind meist viele, die eine Einladung zum AC bekommen haben und einige, die einfach so hinkommen. Grund ist, dass in vielen Ländern sehr wenige ACs stattfinden und die ACler einfach zu den Open Days bestellt werden.
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Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Air Berlin
von: Heike Geschrieben am 18.09.2005
Das VG findet grundsätzlich in DUS statt. Etwa 15 Mädels waren in meiner Gesprächsrunde. Wir wurden in einen Konferenzraum gebeten und dann ging's auch schon los. Drei Damen, u.a. die Cabin Crew Managerin, stellten sich vor und erklärten uns den Ablauf des Gesprächs. Dann kam der Englischtest. Super simpel. Drei englischsprachige Texte, einer über AB, einer über Fliegerei allgemein und einer über Flughafen TXL. Dazu wurden etwa 5 Fragen gestellt. Dann noch ein Lückentext und Vokabeln. Zu guter letzt mussten wir noch persönliche Fragen beantworten. Der ganze Test hatte etwa 8-Klässler Niveau.
Nach dem Test zeigten sie uns noch irgendeinen Film über AB. Danach mussten wir uns einzeln vorne hinstellen und etwas über uns erzählen. Lebenslauf, wie alt, wie wir auf AB aufmerksam wurden etc.
Dann wurde uns noch erzählt, was wir in etwa verdienen, dass wir kaum noch Privatleben haben, dass wir, Zitat: "Haustiere und Freunde aussetzen und/oder abschaffen sollten, egal in welcher Reihenfolge.", wie und wo die Schulung abläuft, wie wir untergebracht werden und was das für uns Kosten wird.
Zum Schluss wurde uns gesagt, dass wir uns über das Wochenende überlegen könnten, ob wir das wirklich möchten und uns am Montag wieder melden sollten, wo uns dann auch gesagt würde ob wir angenommen werden. Alles in allem ein ziemlich entspanntes VG.
Nach erfolgreichem VG kriegt man die Unterlagen zugesandt. Unter anderem die Schulungsvereinbarung, Adressen vom BAD zur Flugtauglichkeitsuntersuchung. Später kommen noch die Hotelunterlagen mit Wegbeschreibung, Kosten (ca. 12 € die Nacht) und Telefonnummer wo wir das Zimmer reservieren können. Inzwischen habe ich mir auch schon den Termin für den Observerflug geben lassen und das Ticket zusammen mit Fragebogen kamen umgehend.
weitere Berichte über das AC bei Air Berlin:
Keine Angst vorm Vorstellungstest der Air Berlin. Super locker..die Gespräche und Schulungen finden jetzt immer in Berlin und nicht mehr in Düsseldorf statt. Jeder Runde besteht aus ca. 15 Bewerbern. Denkt bitte an ein vernünftiges Outfit. Rock und geputzte, dazu passende Schuhe. Stiefel sind kein Arbeitsoutfit einer FB! Parkplätze in der Nähe sind Mangelware, also berechnet dies mit ein.
Das Gespräch beginnt mit allgemeinen Dingen zur AB. Dann folgt der Test. Erste Seite: drei englische Texte über die drei Berliner Flughäfen und ihre Geschichte, dazu dann ein paar Fragen. Die zweite Seite: Lückentexte mit leichten Grammatikauszügen (es stehen Antworten zur Auswahl), Seite 3 begann mit ganz, ganz einfachen Übersetzungen. Ganz ehrlich, ich könnte sie aufschreiben - nur, wer die nicht kann, sollte sich einen anderen Job aussuchen. Zuletzt folgten zwei englische Fragen die auf englisch beantwortet werden sollten. Für den Test hab ihr 20 Minuten Zeit - das reicht locker, also keine Panik!
Danach wurden unsere Lebensläufe gemischt, und jeder Bewerber musste nach vorne und sich vorstellen: Name, Alter, Beruf, warum FB, wieso Air Berlin, Hobbys, Lebensumfeld, Stationierungswunsch (nur einer möglich). Am Ende werden noch zwei Filme gezeigt, Vor und Nachteile als FB und Fragen beantwortet.
Meiner Meinung nach ist wichtig das Ihr euch vorher schon sicher seid, daß Ihr diesen Beruf wirklich machen wollt. Seid natürlich und zeigt im Gespräch, daß Ihr euch sicher seid, es gibt absolut keinen Grund Panik zu haben - leichter geht es nicht!
Viel Glück!
Heute war der große Tag, an dem ich mein Vorstellungsgespräch bei der Air Berlin in Berlin hatte. Hatte Tage lang vorher Bauchschmerzen und war nervös! An alle die es noch vor sich haben: Keine Angst, super easy! Ich beschreibe einfach mal, wie es abgelaufen ist und gebe Euch noch ein paar Infos zum Englischtest, um auch Euch die Angst zu nehmen.
Also, hatte meinen Termin heute um 9.30 Uhr. War aber schon um 8.45 Uhr da, da mein Flieger schon so früh gelandet ist und ich keine Lust hatte, am Flughafen rumzuhängen. So dachten auch andere. Wir saßen alle zusammen im Aufenthaltsraum und quatschen wild umher, das nahm mir schon einmal die erste Angst.
Um 9.30 Uhr wurden wir dann alle in einen Raum gerufen, wo unsere Namenskärtchen schon auf dem Tisch plaziert waren. Auf unserem Platz lag dann auch schon der Englischtest. Wir hatten 20 Minuten Zeit. Eine Aufsichtsperson saß vorne, die aber zweimal aus dem Raum ging und die Tür auch noch schloß! So konnten wir uns alle kurz untereinander helfen beim Test... Nach dem Test kamen dann zwei Personen hinein, weiss nicht mehr genau wie man die bezeichnet, auf jeden Fall die Leiterin für Flugbegleiterin und noch irgendein wichtiger Herr! Die stellten sich dann vor! Nacheinander mussten wir dann nach vorne und uns vorstellen: - was wir schulisch gemacht haben nach der Grundschule - beruflich - wie wir darauf gekommen sind, uns bei Air Berlin zu bewerben - welches unsere Wunschstation ist - und ab wann wir die Schulung beginnen könnten
Dann wurde uns noch ein Film von AB gezeigt und danach die Vor und Nachteile einer Flugbegleiterin.
Nachteile: - lange Arbeitszeiten, unregelmäßig - Wochenend-Feiertagdienst - Nachtarbeit - 12-14 Stunden Tag - Hotelübernachtungen, manchmal auch 5 Tage am Stück - nur kurze Aufenthalte, also kaum Strand oder Stadtbesuche möglich - Müdigkeit, Krankheit
Vorteile: - Zweijahresvertrag - 13. Gehalt - Provisionen - zweimal im Jahr darf man mit einer Begleitperson umsonst fliegen - 126 Tage frei im Jahr + 33 Urlaubstage
Ich muß sagen, es war ein super Vorstellungsgespräch, ganz locker, es wurden auch viele Scherze gemacht und gelacht. Ihr braucht wirklich keine Angst haben!
Der Englischtest sah wie folgt aus: Man hat einen Text über alle 3 Flughäfen aus Berlin bekommen. Dazu gab es dann 4 Fragen. Man musste Vor und Nachteile einer Flugbegleiterin aufschreiben. Multiplechoice in Grammatik, und noch 3 Sätze übersetzten wie: "Wie geht es dir?", "Ich kann meinen Koffer nicht finden!", "Wird das Fluzeug pünklich landen!"
Alles ganz einfach!
Ich hoffe, ich konnte Euch helfen und Euch Eure Angst nehmen. Drücke Euch allen fest die Daumen!
Vor zwei Wochen war ich bei einem Vorstellungsgespräch bei Air Berlin. Vielleicht kann ich jemanden helfen, der es noch vor sich hat... Also.. Du mußt Deine Anreise selbst bezahlen. Ich bin dorthin geflogen. Mein Flug hatte Verspätung, somit hatte ich, als ich in Berlin-Tegel ankam, noch zehn Minuten Zeit, um zum Air Berlin-Gebäude zu gelangen. Zu Fuß hätte man 15 Minuten gebraucht, also stieg ich schnell in ein Taxi und fuhr dorthin.
Nun war ich dort. Wir mußten erst alle in einem Warteraum Platz nehmen, danach wurden wir in einen Raum gebracht, wo wir einen Englisch-Test schreiben mußten. War nicht schwer, ich fand die Zeit bißchen knapp, aber im großen und ganzen war es machbar. Nach den 20 Minuten wurden wir in das nächte Zimmer gebracht. Dort haben sich erst die Leute von AB vorgestellt, danach waren wir dran. Sie haben unsre Lebensläufe vermischt und durch das Zufallsprinzip kamen wir nacheinander dran. Du mußtest mit dem Rücken zu den anderen stehen und mit dem Gesicht zu AB schauen. So nun standen wir da einzeln vorn. Du mußtest von dir erzählen und ein Tip, bloß nicht schüchtern sein. So offen, wie es nur geht und schön laut und deutlich reden. Freundlichkeit ist denen sehr wichtig. Sie sagten das kann man nicht lernen, entweder hat man es im Blut oder nicht.
Nach den Vorstellungen haben sie uns über AB erzählt: Wie hart dieser Beruf ist, man kann sagen, er hat den Beruf richtig schlecht geredet, wie er es uns ausreden wollte Natürlich wollte er es nicht, er wollte uns nur klar machen das es kein Zuckerlecken ist. Das ganze ging ca. 2 1/2 Stunden. Ich persönlich fand es interessant.
Wenn man das Vorstellungsgespräch gut überstanden hat, muß sich Montag zwischen 11.00 - 14.00 Uhr bei AB melden, und dann erfährt man ob man genommen worden ist oder nicht. Wenn man genommen wurde, darf man von seinem Flughafen in der Nähe einen Probearbeitstag machen. Du bist dann von morgens bis abends unterwegs - sie nennen ihn auch Abschreckungsflug. Wenn es Dir gefallen hat, und Du möchtest es wirklich machen, gehts zur sechswöchigen Schulung nach Berlin. Laut AB hat man in den sechs Wochen keine Zeit um in die Stadt zu fahren, aber das braucht man ja nicht. Schließlich ist man dort, um was zu lernen. Allerdings muss man die Schulung bzw. die Übernachtung selbst bezahlen: 17 Euro pro Tag. Finde ich persönlich schade von AB. Aber wenn man es wirklich machen möchte, nimmt man es in Kauf. Du wirst 1350 Euro verdienen, 10,5 tage im Monat frei (davon einmal im Monat drei zusammenhängende Tage), 30 Tage Urlaub.
Ich wünsche viel Glück bei den Bewerbungen.
Hinweis von flugbegleiter.net (Januar 2008): Das Assessment Center für die Tätigkeit als Flugbegleiter bei Air Berlin entspricht inhaltlich nach wie vor den obigen Berichten. Hinzugekommen ist eine Gesprächsrunde in englischer Sprache. Die Kosten für das Lehrgangshotel liegen derzeit bei 17 Euro / Nacht.
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Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
TUIfly
von Sopranita
Hier mein Bericht. Also gestern 14.00 war Treffpunkt in Troisdorf in einem Hotel in der Fußgängerzone. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern (wegen der Aufregung) wieviele Bewerber es waren. Ich denke 20-25. Wir wurden in einen Saal gerufen wo die 4 Prüfer auf uns gewartet haben. Wir wurden aufgerufen ,viele fehlten. Es waren auch viele männliche Bewerber. Die Prüfer stellten sich vor und die Firma. Danach gingen wir in 2 Gruppen in verschiedene Räume, mit jeweils 2 Prüfern. In der ersten Runde mussten wir einzeln vortreten und 3 Minuten über uns erzählen, dann noch wieso HF und wieso FB erläutern. Danach kam die Gruppendiskussion Thema "Dienstleistung" . In der nächsten Runde bekamen wir ein Thema und mussten 3 Minuten auf Englisch erzählen, wenn man hängen blieb haben die Prüfer einem mit Fragen weitergeholfen. Sie waren wirklich sehr freundlich und haben einem die Angst genommen.
Das war auch die erste Runde. Danach mussten wir warten und wurden dann wieder reingerufen. Die Namen die aufgerufen wurden ,durften bleiben. Die anderen mussten gehen. Bei einigen hat es mich echt gewundert, da sie ein gutes Englsch sprachen und eine gute Ausstrahlung hatten, und viel Erfahrung in der Dienstleistung.
Von meiner Gruppe blieben 4 übrig. Wir wurden zum Einzelinterwiew gerufen. Dort wurde man noch intensiver befragt, warum FB, Stärken, Schwächen, Hobbys, und ob man noch Fragen hat. Es ging sehr schnell. Die Prüfer meinten dass die Firma sich in 8-10 Tagen meldet. Da ich als erste aufgerufen wurde , war ich 16h15 schon fertig.
Ich fand es eigentlich ganz sympathisch und seriös.
Mal sehen was daraus wird.
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Pro und Contra für die Berufsentscheidung Flugbegleiter:
Mögliche Vorteile:
kurze Ausbildungszeit
Abwechslungsreichtum
keine Kleidersorgen
hohe Eigenverantwortung
je nach Airline viel Freizeit
auch werktags frei
viele neue Kontakte
gute Hotels
viele Vergünstigungen
Mögliche Nachteile:
kein anerkannter Ausbildungsberuf
Arbeitszeiten
auch an Feiertagen arbeiten
Jetlag
hohe gesundheitliche Belastungen
häufige Abwesenheit von zuhause
Belastung für die Partnerschaft
mögliche Konjunkturschwäche
Austauschbarkeit des Personalkörpers
Arbeitsbedingungen
keine planbare Zukunft bei Saison/Zeitverträgen
Risiko der Fluguntauglichkeit und damit verbundenen Arbeitslosigkeit
niedriges gesellschaftliches Renomme
höheres Risiko, in Konflikt- und Gefahrensituationen verwickelt zu werden
Klischees
Aufgabenfeld:
Die hauptsächliche Aufgaben von Flugbegleitern ist die Gewährleistung von Sicherheit an Bord sowie die Betreuung der Fluggäste. Im Notfall ist es Aufgabe der Flugbegleiter, innerhalb kürzester Zeit das Flugzeug zu evakuieren. Flugbegleiter müssen Feuer bekämpfen können und im Notfall schellstmöglich adäquate Maßnahmen ergreifen können.
Ebenso ist das Servieren und Zubereiten von Essen und Getränken ein Hauptbetätigungsfeld. Außerdem gehört Erste Hilfe und der Umgang mit schwierigen Fluggästen zum Alltag.
Bedauerlicherweise führt das Servieren dazu, dass erhebliche Vorurteile diesem Berufszweig begegnen und Flugbegleiter in der Öffentlichkeit oft fälschlicherweise auf einfachen Servierkräfte reduziert werden.
Tatsächlich üben Flugbegleiter eine hohe verantwortungsreiche Tätigkeit aus. Daher erfolgt eine selektive Personalauswahl, die nur ungefähr 10 % der Bewerber erfolgreich abschliesst.
Anforderungen an Flugbegleiter:
Hohe Serviceorientierung
Kontaktfreude, Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit
Persönliches, freundliches Auftreten und ein gepflegtes Äußeres
Interkulturelle Kompetenz
Einsatzbereitschaft auch unter Stress
Diplomatie auch in schwierigen Situationen
Selbstständigkeit, Engagement und Initiative
Verantwortungsbewußtsein und Zuverlässigkeit
Fliessendes Deutsch und Englisch
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Lehrgangstagebuch von Jessi83, die vor kurzem den LH-Lehrgang 1416 FRA ND erfolgreich absolviert hat:
geschrieben am 15 Nov 2007 23:00
Also, am Dienstag, dem 30.10.2007 haben 20 Personen (davon 3 Männer) den FBL 1416 FRA ND im LFTC angetreten. Pünktlich morgens um 8:30h waren alle da und dann ging es auch schon los. Zuerst stellten sich unserer Trainer vor (zwei sehr nette Männer) und zwei Mitglieder vom Teamtisch FRA ND - auch sehr nett. Dann kam zunächst die obligatorische Vorstellungsrunde - allerdings wurden wir aufgefordert etwas zu unserer Person auf einem Flip-Chart zu malen (immer in 4-er Gruppen). Es war sehr lustig und interessant!
Was genau danach kam, weiß ich nicht mehr, allerdings kann ich mich gut dran erinnern, das am 1. Tag einen Flugzeugbegehung stattfand - unser zukünftiger Arbeitsplatz B 747-400 wurde bestaunt. Der erste Tag ging sehr schnell rum und schwupps - Tag Nummer 2 & 3 vergingen auch wie im Fluge: es wurden viele organisatorische Dinge besprochen und schließlich wurden wir am 3. Tag auf Uniformanprobe und Schmink-/Stylingtag vorbereitet.
Freitags war es dann endlich so weit: der Kurs wurde in 2 Gruppen aufgeteilt, je nachdem hatte man Schminkkurs & CBT am Vormittag und im Laufe des Nachmittags Uniformanprobe in der Pillbox - oder anders herum. Das Schminken/Frisieren war sehr hilfreich: es wurden viele gute Tipps gegeben und es wurde nicht zuviel verändert, was z.B. Lidschatten oder so angeht. Es fand also keine komplette Typänderung statt, denn man soll sich ja wohlfühlen und ein Make-Up soll ja immer die Vorzüge unterstreichen und nicht "maskieren". Sogar aus meinen 3 Haaren wurde eine flugtaugliche Frisur gezaubert - und ab Montag sollten wir dann "Faces in Flight" kommen - daran haben sich auch alle gehalten. Die Uniformanprobe war spannend: zum ersten Mal durfte man in die LH-Uniform schlüpfen. Sehr klassich - schick und elegant. Übrigens: setzt unbedingt die "Pillbox" auf! Fast alles Mädels haben sie genommen .
Tja, ab Montag kamen wir dann mit Faces in Flight und es ging dann richtig los: wir stiegen in die Serviceabläufe so richtig ein. Auf dem Stundenplan stand u.a. Getränkekunde, Aufbau Getränkewagen usw. - und es ging dann auch in denn folgendenn 3 Tagen jeden Tag auf die Atrappe zur Serviceübung. Man ist anfangs sehr nervös - es gibt kleine Rollenspiele - es ist sehr interessant und spannend - aber es macht viel viel Spaß! Vor allem wird man langsam immer sicherer. Auch kommen zwischendurch immer mal wieder "CBT" Abschnitte und eine weitere Flugzeugbegehung mit Abarbeiten eines Arbeitsblattes, damit wir den Flieger (bestimmte Bereiche) besser kennenlernen. Dann folgten 2 Tage "CRM" - dazu darf ich Euch leider nichts erzählen. Nur soviel: interessant und man lernt was für's Leben!
Seit dem 12.11. sind wir im Emergency-Training. Jeden Tag sind wir für ca. 2 Std. auf dem Simulator und üben das theoretisch gelernte in Praxisnahen Übungen. Ich kann Euch sagen: es ist viel zu lernen - aber es ist super interessant und man kann das Gelernte auch gleich trainieren! Freut Euch auf den Simulator! Es ist der Wahnsinn - unser Kurs ist begeistert vom Emergency und man merkt auch, das das tägliche Üben hilft! Man macht Fortschritte. Wir haben einen super Trainer und er erklärt uns alles, was wir wissen wollen. Am nächsten Mittwoch erfolgt dann die "Wasserübung" und der schriftliche Test....
Bis bald und einen guten Start allen LG-Startern wünscht Euch Jessi geschrieben am 16 Nov 2007 21:15
So, endlich Wochenende!
Heute stand im Emergency das Thema Feuer auf dem Stundenplan - und darum drehte sich auch der komplette Tag heute. Nach Rücksprache mit meinen Kurskollegen (alle gaben ihr OK) seht ihr hier ein Bild vom Lehrgang 1416 in der Simulatorhalle:
Sonst gibt es heute nicht viel zu berichten. Nach der Theorie ghing es dann in die Praxis und wir haben Feuer gelöscht, das Megafon ausprobiert, und auf dem Simulator verschiedene Situationen geübt. Übrigens: die Rutsche ist überhaupt nicht schlimm! Man braucht wirklich keine Angst davor zu haben! Es macht richtig viel Spaß - allerdings bekommt man in den Trainingssituationen auf dem Simulator oft schweissnasse Hände und dder Adrenalinspiegel steigt - man ist sich bewusst, das solche Situationen gefährlich sind - und man hofft, das einem sowas NIE passiert. Aber wie wir gelernt haben: die meisten Unfälle passieren völlig unvorhergesehen und dann muss es klappen wie am Schnürchen. Denn die einzigen Übungssituationen sind im Simulator - möge es NIE einer von uns anzuwenden brauchen!!!!! Deswegen: es macht Spaß auf dem Simulator - aber man macht das doch mit einem gewissen ernst - die Lage ist einem durchaus bewusst. Zumal es zu einem Ditching gewisse "Hilfen" gibt - aber was man im Endeffekt draus macht, wenn dieser Fall mal eintrifft....???
Auch wurden wir drauf aufmerksam gemacht, das im Briefing i.d.R. der Purser oder auch der Cpt. das Recht hat, die FB's nach ihren Emergencykenntnissen zu fragen. Also: immer mal wieder anschauen!! Ihr lernt das nicht nur für Euch - in einer Notsituation seit ihr für das Wohl der Passagiere verantwortlich - und natürlich auch für euer eigenes Wohl! Also in diesem Sinne: ALWAYS HAPPY LANDINGS!!!!
Nach einer spannenden und ereignisreichen Woche wurden wir dann ins Wochenende entlassen! Wir haben wirklich einen tollen Trainer, der geduldig alle Fragen beantwortet, gut erklären kann - das ist viel Wert!!! geschrieben am 20 Nov 2007 19:56 Heute nur ganz kurz das Wichtigeste des Tages
Morgen wird der Test geschrieben - wer ihn nicht besteht hat ausgeträumt und muss die Ausbildung abbrechen - deswegen bin ich auch nicht lange on sondern lerne gleich noch ne Runde.
Heute waren wir auf dem Simulator (wie jeden Tag) und haben das frisch gelernte angewendet. Den Vormittag haben wir mit einer Flugzeugbesichtigung verbracht und inspizieren der Notausrüstungsgegenstände sowie abarbeiten der Checklisten. War sehr interessant und unser neuer Arbeitsplatz wird uns immer mehr vertraut gemacht.
So...in diesem Sinne....ich geh dann mal lernen. Melde mich erst am Donnerstag abend wieder, da ich morgen abend im Hotel übernachten werde, da es recht spät werden wird morgen mit dem Training - bis ca. 20h. geschrieben am 22 Nov 2007 19:22
ALLE HABEN EMERGENCY BESTANDEN!!!!! Nehmt es bitte nicht auf die leichte Schulter und geht mit einem gewissen Ernst an die Sache ran. Es macht echt Spaß - ist aber auch sehr anstregend. Seit heute haben wir 2 neue Trainer. Morgen geht es dann seit langem mal wieder in eine Service Übung....Wir haben bestimmt schon wieder alles vergessen Naja....Übung macht ja den Meister geschrieben am 02 Dez 2007 13:24
Hallo ihr Lieben!
Die letzte Woche war recht turbulent - ich hatte keine Zeit mich hier zu melden.
Also....wir sind nach dem Emergencytraining wieder voll in die Serviceübungen eingestiegen. Der erste große Serviceblock wurde am Stück in der Atrappe geübt, Dienstplanlesen wurde geübt, viele viele Informationen zum Visum & Co - das absolute Highlight war aber das abholen der Uniform!
Nehmt unbedingt einen großen Koffer mit, wenn ihr sie abholt!!! Ich hatte meinen großen dabei und habe ihn kaum zubekommen!
Manche Sachen mussten jedoch geändert werden und diese kann ich dann morgen abholen.
Nächste Woche erwartet uns ein Mix aus erster Hilfe, CRM (was das ist erfahrt ihr im LG) und am Freitag ist dann Konsulatsbesuch und Gelbfieberimpfung dran.
Übernächste Woche beginnen dann schon unserer Uniformtage. Wir lernen dann noch den Buisenessclassservice kennen (und üben natürlich auch!) und am 17.12. haben wir unsere Abschlussserviceübung mit Gästen im LFTC. Die Zeit vergeht wie im Fluge -
und dann geht es los: 18.12. - 20.12. MIA und 25.12. - 28.12. MEX.
Am 4.1. ist dann unser Areatag wo wir dann auch unsere Flugspange erhalten werden.
Und dann sind wir fertig und sind "flügge" geschrieben am 05 Dez 2007 22:11
So, da bin ich mal wieder. Diese Woche stand/bzw. steht ganz im Zeichen der Ersten Hilfe (2 Tage), CRM (2 Tage) und am Freitag geht es dann auf das Konsulat zum Visum beantragen.
Erste Hilfe - im Prinzip lässt sich das ganz kurz beschreiben: ähnlich wie der Kurs zum Führerschein, allerdings in Fallbeispielen auf das Fliegerdasein bezogen (es wird auch in den Service Mockup's geübt) und in manchen Sachen etwas ausführlicher. Am Ende gibt es eine schriftliche Lernkontrolle - multiple choice und es kommt nichts dran, was nicht auch besprochen wurde. Genau zuhören im Unterricht, die CBT Programme gewissenhaft bearbeiten und dann schafft man das locker!
CRM hatten wir heute auch - wie bereits erwähnt . Zu dem Thema CRM wurden wir gebeten nichts über die Inhalte zu veröffentlichen. Diese Abkürzung steht für "Crew ressource Management" und was das alles beinhaltet, wird Euch während dem LG erzählt. Es macht aber Spaß und ist sehr interessant!!!
Den Visumsantrag habe ich heute ausgefüllt und bin somit bereit für das Konsulat - um 7h müssen wir da sein - und danach ist dann noch Gelbfieberimpfung. Und dann: WOCHENENDE!
Nächste Woche wird dann das Businessclass Produkt durchgenommen und ab Dienstag sind Uniformtage - am 14.12. haben wir unseren schriftlichen Abschlusstest und am 17.12. ist dann die große Abschlussserviceübung mit Gästen und dann geht es auf die Einweisungsflüge! Die Zeit rennt nur so! geschrieben am 13 Dez 2007 22:40
So, ihr lieben - heute hatten wir unsere große Businessclass Abschlussserviceübung - morgen schreiben wir dann den Test *zitter* und dann genießen wir das Wochenende, bevor dann am Montag die Übung mit unsereren Gästen stattfinden wird.
geschrieben am 24 Dez 2007 22:39
So, ihr lieben - ich habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich in letzter Zeit so selten online war.....*schäm* Ich hatte viel zu tun - unter anderem habe ich meinen ersten Einweisungsflug absolviert: FRA - MIA - FRA. Es war total schön, ich habe jede Sekunde genossen. Die Crew war superlieb und hat sich goldig um mich gekümmert! Morgen geht es nach MEX - ich bin schon ganz gespannt - werde auch jetzt gleich ins Bett gehen, damit ich für 12:30h Flug morgen gerüstet bin. Ich melde mich, wenn ich wieder da bin - versprochen!!! Und dann mit Bildern usw. Ich wünsche Euch allen ruhige und besinnliche Weihnachten!!!!
Alles Liebe
Jessi
Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Hamburg International
von: Omelette Geschrieben am: 17.12.2006
Hier mein Bericht zum Ablauf bei HHI:
Wir waren eine Gruppe von 10 Bewerbern, und drei Damen von HHI.
Zunächst sollte sich jeder auf Englisch vorstellen, allerdings nicht Name, Alter etc, dann das wissen die ja sowieso, sondern jeder sollte eine kleine Geschichte erzählen. Irgendwas, was einem grad so einfiel.
Danach musste die ganze Gruppe aus ca 20 Begriffen wie z.B. Teamfähigkeit, Belastbarkeit etc gemeinschaftlich die drei wichtigsten raussuchen. Danach wurden wir in drei kleine Gruppen eingeteilt, und jede Gruppe bekam einen der Begriffe. Wir hatten 15 Minuten Zeit, um die Merkmale bzw Definition zu erarbeiten, und mussten das dann vortragen, und zwar sollte jeder aus der Gruppe etwas dazu sagen.
Danach gab es Rollenspiele für jede Gruppe, wir mussten eine Situation mit einem schwierigen Pax lösen: einmal war kein vegetarisches Essen an Board, dann wollte sie beim Start am Laptop arbeiten, und zuletzt hatte sie sich die Kleidung mit einem Kaugummi am Sitz beschmiert.
Es gab eine kurze Pause, danach haben die drei dann erzählt, wie der Beruf so aussieht, z.B Geld, dass man im Sommer sehr, sehr viel fliegt, und dass gerade ab Hamburg viele ethnische Flüge stattfinden, die wirklich sehr anstrengend sind etc. Aber sie sagten auch, wenn man damit umgehend kann, macht der Job sehr, sehr viel Spaß, und HHI ist eine nette kleine Firma etc. Also alles was man so wissen muss.
Danach gabs dann noch einen ca 40-minütigen Test, wo man nochmal seine Stärken und Schwächen aufschreiben sollte, und warum man FB werden möchte. Dann noch Allgemeinwissen, z.B aus Politik, Geographie, etc und ein paar Fragen zu HHI. Es gab eine Übersetzung eines Textes vom Englischen ins Deutsche und umgekehrt, und zuletzt einen englischen Text, den man dann wahlweise in Französisch, Arabisch, oder sonst eine Fremdsprache übersetzen sollte.
Das ganze hat ca. 3 1/2 Stunden gedauert, und es war wirklich eine sehr freundliche und angenehme Atmosphäre. Die Damen waren sehr nett, und wir haben uns alle wohlgefühlt. Ich kanns kaum erwarten endlich anzufangen, und werde mir zu Weihnachten ein türkisches Wörterbuch wünschen, damit ich meine Gäste dann auch verstehen kann.
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Unverbindliches Rechenbeispiel für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter nach 6 Monaten bei durchschnittlichen Provisions- und Spesensätzen (Steuerklasse 1):
Gehaltserhöhung Das Gehalt erhöht sich NICHT nach der Probezeit. Die erste Erhöhung gibt es ab dem 3. Jahr, also nach 2 Jahren. Das Grundgehalt steigt nun alle 2 Jahre und nach 6 Jahren ist man in der alten Einstiegsstufe. Außer man macht nach 2 Jahren den P1, dann springt man direkt in Klasse 3, also noch 2 höher als die alte Einstiegstufe. Zum Erreichen der Gehaltstufen müssen auch entsprechende Qualle-Seminare ablegen. 10 Tage sind das am Anfang, wovon 5 aber schon durch das IKK-Seminar, zu dem alle müssen, abgegolten sind.
Gehaltsstufen 1 A 1.415,- Euro (Ziel 2008: mindestens 1.450 €) 1 B 1.515,- Euro 1 C 1.615,- Euro
A,B,C sind die so genannten Vorschaltstufen (alles Stufe I). Das heißt, bevor Du in Gehaltsstufe II kommst, musst Du A, B und C durchlaufen. A, B und C steigen nur alle zwei Jahre.
Im Normalfall kann man in der Probezeit keinen Urlaub nehmen.
Es gibt Ausnahmen: 1. Wenn es im Interesse des Arbeitgebers liegt, kann man ggf auch während der Probezeit Urlaub nehmen. Dieser Fall ist aber sehr unwahrscheinlich bei Lufthansa.
2. Eine andere, häufiger vorkommende Ausnahme ist, wenn Resturlaub vom Vorjahr bis zu einem bestimmten Stichtag im Folgejahr abgebaut werden muss. Üblicherweise ist dieser Stichtag 31.März. Sollte man da noch in der Probezeit sein und muss daher Urlaubstage aus dem Vorjahr abbauen, kann man auch Urlaub in der Probezeit nehmen, sofern es den betrieblichen Vereinbarungen entspricht. Ein Blick in den Tarifvertrag hilft da weiter, dort ist so etwas geregelt.
3. In Ausnahmefällen, wo man Sonderurlaub benötigt wegen eigener Hochzeit, eigenen Umzugs oder Trauerfall. Einen Rechtsanspruch hat man darauf aber nicht zwangsläufig in der Probezeit, aber soweit ich weis, bekommt man ihn dann trotzdem.
4. Wenn man Urlaub in der Probezeit bekommt, wird er meistens zugeteilt und ist nicht bzw. schwer requestbar. Man hat aber die Möglichkeit, mittels der LH-internen Tauschbörse einen Urlaubstauschpartner zu finden.
Man bekommt üblicherweise erst nach 6 Monaten Firmenzugehörigkeit vergünstigte Tickets. Die Firmenzugehörigkeit beginnt mit Tag 1 des Lehrgangs. Als Shuttler sollte man diesen Aspekt im Hinterkopf halten, es kann in den ersten Monaten aufgrund der Anreisekosten, die man als Vollzahler selber aufbringen muss, kostspielig werden.
Während des Urlaubs, den man ggf. schon in der Probezeit zugeteilt bekommt, erhält man aber eine Passageanweisung, mittels der man dann auch schon in der Probezeit vergünstigt in den Urlaub fliegen darf.
Es gibt aufgrund des 6 Monats-Vertrages ein etwas höheres Gehalt. Das liegt daran, dass die Urlaubsgelder auf die 6 Monatsgehälter umgerechnet werden. Der Urlaub wird sozusagen ausgezahlt. Außerdem gibt es keine Abzüge für das Kleiderkonto.
Es gibt M1 (75%) und M2 (50%). Die normale Flugzeit beträgt ungefähr 70 bis 75 Stunden im Monat, also ungefähr 8 Flüge (4 Langstreckenflug-Ziele). Bei M1 wären das nur 4 Flüge im Monat und bei M2 wären es ungefähr 6 Flüge. Die genaue Anzahl der Flüge im Monat variiert natürlich und wird nach der Flugzeit der verschiedenen Langstreckenflüge berechnet. Das Grundgehalt wird etwa halbiert.
nach 6 Monaten: vergünstigte Flüge für enge Familienangehörige, Lebenspartner und Mitarbeiter (Ehepartner und Kinder fliegen zum selben günstigen Tarif wie Mitarbeiter plus Versteuerung des geldwerten Vorteils), andere Angehörige oder Reisepartner zahlen einen höheren Tarif.
Zahlreiche Angebote zu einer qualifizierten Weiterbildung
Sonderkonditionen bei vielen Hotel- und Mietwagenfirmen, in manchen Einzelhandelsgeschäften, Versicherungen, KFZ und Elektronik
50 € brutto monatlich pro Fremdsprache. Dies gilt aber erst ab der dritten Fremdsprache, als erste Fremdsprache gilt Englisch. Der Nachweis über die Fremdsprachenkenntnisse wird mündlich alle zwei Jahre von Lufthansa getestet.
Wofür erhält man Spesen? Spesen bekommt man pro Stunde, die man vom Heimatflughafen entfernt ist.
Bekommt man auch Spesen bei einer Tagestour? Bzw. bedeutet eine Tagestour, dass man auf jeden Fall wieder zu seiner Base zurück fliegt? Man erhält auch für Tagestouren Abwesenheitsgelder. Die Höhe hält sich jedoch in Grenzen, da man in der Regel nicht lange unterwegs ist. Eine Tagestour bedeutet, dass man abends wieder an seiner Homebase ist und zuhause übernachtet.
In welcher Form werden die Spesen ausgezahlt? Bei LH bekommt man die Spesen auf einem Personalkonto gutgeschrieben. Für dieses Konto hat man eine kostenlose Kreditkarte, die auf den eigenen Namen läuft. Mit dieser Karte kann man wo auch immer bargeldlos zahlen oder aber im Hotel so genanntes Cash-in-Advance holen, d.h. im Layover Bargeld holen. Dieser "Vorschuss" wird dann vom Konto abgebucht. Genauso kann man auch Geld von der Kasse auf der Basis holen, welches ebenso von diesem Konto abgezogen wird. Auf welches Konto erhält man die Spesen? Die Spesen werden auf ein separates Spesenkonto bei der Degussa-Bank überwiesen. Man kann von diesem Konto entweder Bargeld abheben (z.B. auf der LH-Basis) oder mit der Kreditkarte die Verpflegung im Hotel bezahlen oder an einer Tankstelle bezahlen, das bleibt jedem selbst überlassen. Man kann es sich aber auch monatlich auf ein Girokonto überweisen lassen.
Die Spesen sind aber nicht steuerfrei. Ein Teil der Spesen muss versteuert werden. Dafür erhält man eine separate Abrechnung.
Beispiel: Angenommen, man bekommt 500 Euro Spesen im Monat. Diese werden auf besagtes Spesenkonto überwiesen und man kann frei darüber verfügen. Ein Wert von ca. 120 Euro wird jedoch auf das individuelle Bruttogehalt hinzugerechnet. Diesen Mehrwert wird dann mit dem individuellen Steuersatz versteuert.
Welche Vergütung erhält man für Mehrflugstunden? Wie viele Mehrflugstunden können anfallen?
Mehrflugstunden gelten ab der einschliesslich 73. monatlichen Stunde. Man erhält sie mit 120% vergütet, ab der 84. Stunde sind es 140%. Durchschnittlich fliegt man um die 78 Stunden, in MUC etwas mehr (zwischen 79 und 84). Monate ohne Überstunden kommen derzeit eher selten vor, meistens nur im Dezember und im Januar, gelegentlich auch schon mal im November.
Wie sind die Verdienstmöglichkeiten durch den Bordverkauf?
auf der Kurzstrecke: 10%-Provision, da man ihn alleine macht
auf der Langstrecke: 5%-Provision in Economy und Business Class, da man ihn immer zu zweit macht
nur auf dem Boeing 747 in der First Class macht man Single-BVK, deswegen erhält man dort auch 10%
Wie erfolgt die Einteilung für den Bordverkauf? Der BVK ist auf der Langstrecke an die Arbeitsposition gebunden, die nach Seniorität vergeben werden. Da dort der BVK recht beliebt ist, sind die Positionen in der Regel schnell vergeben und es wird einige Zeit dauern bis man als Neuling in den Genuss kommt, den BVK zu machen. Auf der Kurzstrecke ist der BVK nicht an eine Position gebunden und daher geht es nach Seniorität. Häufig ist es so, dass diese Positionen auf ertragreichen Strecken sehr beliebt sind, auf den weniger lukrativen Strecken macht es meistens der/die Dienstjüngste, da der BVK auf der Kurzstrecke wegen der Formalitäten eher lästig ist. Auf jeden Fall sollte man als neuer Kollege nicht unbedingt die Provision in die Rechnung mit einbeziehen, da es eher unwahrscheinlich ist, dass man BVK macht ausser eben auf jenen Strecken, die wenig rentabel sind.
LH zahlt die Hälfte der Grundausstattung, die andere Hälfte zahlt man über 2 Jahre direkt vom Gehalt ab. Nach den 2 Jahren geht das Geld dann auf das Kleiderkonto (sowohl LH- als auch Eigenanteil) für Neubeschaffungen.
Hierzu gibt es eine Diskussion im Forum, die Ihr nach unkomplizierter und kostenloser Registrierung unter http://68180.rapidforum.com/topic=104876336838 nachlesen könnt. Wenn man der UFO beitritt, gibt es einmal pro Jahr ein Heft mit Steuertipps, das sehr hilfreich ist.
Übergangsversorgung Mit 55 geht man regulär in die Übergangsversorgung, arbeitet also nicht mehr. Man hat aber die Option der Verlängerns bis zum 59. Lebensjahr. Wenn das Renteneintrittsalter auf 67 hochgesetzt werden sollte, werden wir auch bis ca. 57 fliegen müssen.
Kann man später zu einem Job am Boden spekulieren?
Eine automatische Übernahme bei Fluguntauglichkeit ist nicht gewährleistet. Lufthansa hat das Recht, in diesem Fall eine Kündigung auszusprechen. Generell ist es ratsam, sich weiterzubilden, um für diesen Fall vorbereitet zu sein. Dazu können auch interne Tätigkeiten neben der Fliegerei zählen, zB interne Trainerstellenausschreibungen, Personalvertretungstätigkeit usw. Leider ist es utopisch davon auszugehen, dass man einen angenehmen Bürojob am Boden erhält, wenn man nicht mehr fliegen kann oder will, ausser man ist hochqualifiziert, was die wenigsten Flugbegleiter sein dürften. Aus offiziell unbestätigter interner Quelle heisst es, dass fast alle Flugbegleiter, die fluguntauglich wurden und dennoch einen etwas höher qualifizierten Job am Boden erhalten haben, diese Stelle erst einklagen mussten.
dienstliche Übernachtungen im Hotel (am Ankunftsort)
Dienstlich angeordnete Übernachtungen werden generell von Lufthansa bezahlt. Das Frühstück im Hotel muss man normalerweise selber bezahlen, da man für diesen Zweck Abwesenheitsgeld erhält.
In der Fliegerei gibt es weder Wochenende noch Feiertage. Jeder Tag wird gleich behandelt. Dies wird mit der Schichtzulage, die 16,3 % vom Bruttogehalt beträgt, pauschal finanziell abgegolten. Einzige Ausnahme ist Weihnachten und 31.12./01.01., da darf man eine Begleitperson auf den Umlauf mitnehmen. Diese Begleitung erhält unentgeltlich ein Ticket, von dem allerdings selber Steuern gezahlt werden müssen, den Rest übernimmt Lufthansa.
Eine gewisse konkret festgelegte Anzahl von absolvierten Blockstunden ist Grundvoraussetzung für eine Bewerbung als Purser. Bei einer Vollzeitbeschäftigung als Flugbegleiter benötigt man etwa zwei Jahre, um diese Stundenzahl zu erreichen.
Was muss man bei der Bewerbung vorweisen?
mehrere positive Feedbacks, Qualifikations-Seminar-Tage, eine Empfehlung der Dienststelle, Englischtest mündlich und schriftlich, ein mündlicher Sprachtest in einer zweiten Fremdsprache etc.
Was passiert nach der Bewerbung?
Es gibt ein eintägiges, ganztägiges Assessment-Center mit diversen IQ- und psychologischen Tests, ein Interview mit Rollenspielen und einer Präsentation auf Englisch. An dem Tag fällt dann die Entscheidung. Die Durchfallquote in diesem Auswahlverfahren ist erheblich.
Was verdient man als Purser?
Man steigt in Vergütungsstufe 3 auf. Laut Manteltarifvertrag erhält man 1888,50 € brutto ohne Purserzulage.
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Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Lufthansa
von: Icediver Geschrieben im Juli 2007
Hallo ihr Lieben,
also das wird ein langer und ausführlicher AC-Bericht. Ich möchte damit allen verdeutlichen, dass trotz aller Hindernisse und Widrigkeiten, es sich lohnt für seine Ziele zu kämpfen. Also, es geht los:
Mein AC als Flugbegleiter bei der LH war am Mittwoch, dem 4.7. gewesen. Nachdem ich Online-Assessment und Telefoninterview erfolgreich absolviert hatte, galt es nun diese Hürde zu nehmen. Wie Ihr vielleicht wisst, war genau in diesem Zeitraum der Bahnstreik am toben. Das bedeutete für mich am Dienstag, also einen Tag vor dem AC ein Wechselbad der Gefühle. Ich hatte mir diesen Tag frei genommen um mich auf das AC vorzubereiten, denn eigentlich hätte ich in einem PR/ Öffentlichkeitsarbeitseminar sitzen sollen. Jedenfalls lief den ganzen Tag das Radio im Hintergrund und die RMV-Seite aktualisierte ich relativ häufig um auf dem laufenden bez. des Streiks zu bleiben. Es war echt der Horror. Morgens hieß es Streik, mittags hieß es, dass vielleicht gestreikt werden würde, nachmittags hieß es wieder ganz sicher Streik, gegen Abend hieß es dann nur teilweise Streik ab 7 Uhr. Zwischendrin hatte ich überlegt, ob es sinnvoll wäre, das AC zu verlegen aber:
1. hatte ich es schon einmal verlegt und wusste nicht wie das rüberkommt, wenn ichs nochmal verlegen würde und noch dazu wusste ich nicht, wie das mit dem Streik weitergeht. Die hätten theoretisch noch die ganze Woche streiken können, dann wäre eine Verlegung auf z.B. Freitag sinnlos gewesen. Zusätzlich wusste ich das ab der folgenden Woche die S8 mit der ich fahren musste nicht mehr die Station Regionalbhf anfahren würde für mehrere Wochen wegen Gleisarbeiten.
2. ich hatte auch versucht bei der Hotline der LH anzurufen, aber genau an diesem Tag war sie abgeschaltet wegen Schulung. Es war unglaublich, aber es kam einfach alles zusammen !!!
Ich habe dann meine Mutter um ihr Auto gebeten, was sie mir dann auch zur Verfügung stellte und sich von einer Freundin am nächsten Tag mitnehmen ließ. Gegen halb 11 abends stand ziemlich sicher fest, dass ab 7 Uhr gestreikt werden würde und daß mit großer Wahrscheinlichkeit die S-Bahnen in Ffm fahren sollten. Ich habe mir dann trotz allen Risikos eine Verbindung rausgesucht und notiert. Mein Gedanke war, dass ich ohnehin vor 7 Uhr in Ffm sein wollte und es so also vor dem Streik schaffen würde. Am nächsten morgen bin ich um halb 5 aufgestanden und habe gegen 5 Uhr bei der Bahn-Hotline angerufen, wo mir versichert wurde, mein Zug würde fahren. Ich habe dann um 5.38 Uhr den Zug tatsächlich genommen, bin aber mit dem Auto meiner Mutter zum Bahnhof gefahren (der liegt nur ca. 5 Minuten Weg von unserem Haus entfernt) um im Falle des Falles doch mit dem Auto fahren zu können (z.B. wenn der Zug doch nicht gefahren wäre). So konnte meine Mum also doch das Auto nehmen und ich fühlte mich wohler, da ich nicht genau gewusst hätte, ob ich alles gefunden hätte am Flugi (war noch nie dort).
Naja, unterwegs schaute ich mir noch bissel meine Unterlagen an, die ich mir zurecht gemacht hatte (Rollenspielsituationen, mögliche Fragen, englische Grammatik). Jedesmal wenn eine Ansage kam, zuckte ich innerlich zusammen, da ich dachte, nun würden wir doch wegen Streiks nicht weiterfahren können. Doch es ging alles gut und ich war erleichtert, als wir am Hbf in Ffm ankamen. Dort ging ich noch schnell im Mc Doof zur Toilette und sputete mich dann zu meiner S-Bahn zu kommen. Sie war pünktlich und es ging los.
Doch dann: Im Tunnel zwischen Stadion und dem Regionalbhf Flughafen (wo ich aussteigen musste) hielt die Bahn an. Durchsage: Wegen Streiks können wir nicht weiterfahren.
Ich war geschockt....so kurz vor dem Ziel holte mich der Streik doch noch ein. Ich hatte zwar, dank meines Puffers, den ich eingeplant hatte noch eine dreiviertel Stunde Zeit, dennoch wurde ich nervös. Doch der Fahrer meinte auch, dass es gleich weitergehen würde und dem war dann auch so. Ca. 5 Mins. später fuhren wir in die Station ein und ich war am Flughafen angelangt. Nun war ich etwas ruhiger, denn ob ich rechtzeitig kommen würde oder nicht, hing nun allein von mir ab und nicht mehr von streikenden Bahnfahrern. Da ich Hunger und Durst hatte, holte ich mir an der Bäckerei etwas zu trinken und ein Schokobrötchen.
Dann machte ich mich auf die Suche nach dem weg zum LH-Gebäude. Zuerst verirrte ich mich, doch nachdem ich einen Blick auf die Wegbeschreibung geworfen hatte, fand ich mich zurecht und gelangte schließlich um 8:08 Uhr an. Weitere Bewerber waren schon da und ich setzte mich zu einem Kandidaten dazu, der bereits dort wartete. Man sagte uns, dass wir dann gemeinsam rein gerufen werden würden und dem war auch so.
So ca. kurz vor halb 9 betraten wir dann das LH-Gebäude und fuhren alle zusammen mit dem Aufzug in den 3. Stock. Dort wartete bereits eine Bewerberin vor dem Aufenthaltsraum. Zuerst hielten wir sie alle für eine Psychologin, doch sie war eine normale Bewerberin wie wir auch. Ich war wirklich fasziniert von ihr, denn sie sah aus, wie eine Flugbegleiterin aus dem Buche: Halstuch, schickes Kostüm, blonde Haare mit einer Klammer hochgesteckt und ein zierliches Äußeres, aber elegant.
Insgesamt gab es niemanden, der/die nicht ordentlich angezogen gewesen war. Ein männlicher Mitbewerber hatte die Krawatte zu kurz gebunden, aber naja...keine Ahnung, ob die auf sowas achten.
Kurz was zu unserer Gruppe allgemein: So toll waren die alle gar nicht. Nach allen Erfahrungsberichten, die ich im Forum gelesen hatte, dachte ich "Hey, das sind super Leute da." Aber ich muss sagen, es gab sehr wenige, von denen ich sagen würde, die wollte ich wiedersehen.
Der Mitstreiter mit der kurzen Krawatte musste immer das letzte Wort haben, ständig Kommentare zu allem und jedem geben ( Bsp: Die Psychologie-Studentin meinte: "Lächeln ist der Schlüssel zur Lufthansa" Als wir einmal mehr von ihr aus dem Warteraum geholt wurden, meinte er nur "Bitte Lächeln" Naja...seine Sache.
Dann hatten wir noch eine, die sich offensichtlich für etwas besseres hielt. Eine andere schien sich ebenfalls etwas auf sich einzubilden und machte einen auf hart (Zitat: "ich hab keine Angst"). Den Mitbewerber, den ich vorher kennengelernt hatte und für eigentlich ganz nett hielt, wurde im Laufe des AC irgendwie immer zurückhaltender und als er aus dem Einzelgespräch kam hat er fast nur noch gestottert. Er dürfe nichts sagen, meinte er und wollte nicht mal sagen, wie es gelaufen war für ihn. Er fügte dennoch an, dass es wohl nicht so toll war, aber sträubte sich vehement, sonst etwas zu erzählen. Mag sein, dass er Schiss hatte, jemand könnte das mithören und ich will es ihm auch nicht ankreiden, aber leider machte er mehr und mehr auf mich den Eindruck, dass es nicht der richtige Job für ihn sein würde. Ok, steht mir nicht zu ihn zu beurteilen und muss ich auch nicht. Vielleicht sehe ich ihn ja sogar wieder, who knows. Richtig cool war im Prinzip nur die Kollegin von Condor, die ich auch total gerne wiedersehen würde, aber keinerlei Kontaktdaten habe
Dann lief es ab, wie x-Mal schon beschrieben. Eine junge Dame rief uns herein in den Raum mit den Tischen.
Uns wurde der Tagesablauf erklärt und die Unterlagen eingesammelt. Dann wieder zurück in den Aufenthaltsraum.
Nach kurzer Zeit wieder in den anderen Raum. Die Psychologinnen stellten sich vor (eine fehlte, die noch feststeckte wegen des Streiks).
Danach wurden wir schon zum Basteln gerufen. Ich war mit dem Mädchen in einem Team, dass wir alle mit einer Psychologin zu Beginn verwechselt hatten (sie erzählte später, daß sie schon 8 Jahre bei Condor fliegt). Mit mir im Team waren eine frisch gebackene Abiturientin und eine, die fertig studiert hatte. Wir bekamen die Aufgabe, einen abstrakten Begriff aus dem Bereich "Service" nachzubasteln. Wir entschieden uns für "Freundlichkeit" und bastelten aus aktuellem Anlass einen Service-Schalter mit Männchen mit freundlichen Gesichtern (in Anlehnung an die tausend Leute, die zu diesem Zeitpunkt an Bahn-Schaltern Auskünfte ersuchen würden). Wir hatten alle das Gefühl, die Aufgabe gut gelöst zu haben und auch im Team recht gut harmoniert zu haben.
Danach wieder Aufenthaltsraum und warten. Dann kam der Englisch-Test und ich hab mir echt manchmal an den Kopf gefasst, was die da hören wollte. Also es war nicht einfach und ich weiß auch, dass ich Fehler gemacht habe. Aber ok, ich habs überlebt.
Dann wieder Warteraum und dort lag die Liste, mit der Reihenfolge für die Einzelgespräche und ich war genau bei der Psychologin, wo ich am Anfang dachte: "Da willst du am wenigsten hin" Alle waren zwar sehr freundlich, aber manchmal sind einem Leute auf den ersten Blick nicht wirklich sympatisch und so war es eben auch bei mir. Zu allem Überfluss, war ich der Letzte. Während alle anderen abgeholt wurden zu ihren Gesprächen, musste ich warten und warten und warten. Immer noch war die erste Kandidatin drin und wir haben uns schon gefragt, was da drin abgeht. Schließlich kam die zweite rein und auch dort dauerte es eine ganze Weile wieder. Schließlich waren nur noch die Abiturientin und ich im Warteraum. Dann kam meine Vorgängerin raus und meinte es wäre ok gewesen, was mich etwas beruhigt hat. Ich wurde dann hereingerufen und dann ging das Gespräch los.
Ich muss sagen, es war nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich fand die Dame doch recht nett.
Zuerst ging es um meine Motivation, dann darum ob ich schonmal Erfahrungen im Servicebereich sammeln konnte und auch ob es Negatives gab. Dann fragte sie nach unangenehmen Situationen an Bord, welche ich mir da vorstellen könnte. Da ich dachte, eine solche Situation könnte im Rollenspiel abgefragt werden, hatte ich dann welche genannt, wo ich dachte, dass sie eher leicht zu händeln wären (also nichts mit lärmenden Kindern, denn davor hatte ich Angst). Tatsächlich ging sie auf einen der Vorschläge ein. Sie spielte eine Raucherin, die eben während des Fluges rauchen wollte.
Ich bin sehr dankbar, dass die Psychologin keine aggressive Paxin gespielt hatte, sondern eher eine ängstliche, der es körperlich nicht gut geht und Nikotin. Ich habe zunächst beruhigt und verschiedene Dinge angeboten. Da ist sie eher nicht drauf eingegangen. habe weiter beruhigt und schließlich meinen Joker gezogen, das Nikotinpflaster. Da ist sie tatsächlich auch drauf eingegangen. Sie wollte auch Cola für den Kreislauf, nachdem ich vorher nur Wasser und ein Kreislaufmittel angeboten hatte. Ich habe sie noch gefragt, ob sie Erfahrung damit hat und sie meinte "Nein" und da habe ich ihr angeboten, dass wir uns gemeinsam die Packungsbeilage anschauen und dann sehen, ob das Pflaster für sie in Frage kommt.
Das Spiel war dann beendet und wie bei den meisten auch wurde ich gefragt, wie ich mich gefühlt hatte und was ich hätte besser machen können. Das hatte sie mich irgendwie drei Mal gefragt und mir gingen recht bald die Ideen aus. Als ich dann auf dem Heimweg war, fielen mir echt noch Sachen ein (wie vielen anderen auch), aber es war zu spät.
Dann kamen wir zum englischen Teil und dort fragte sie mich nur, wann ich zuletzt englisch gesprochen hatte und was ich für Alternativen hätte. Das wars dann auch schon. Ich fühlte mich recht sicher, da englisch sprechen mir nicht viel ausmacht.
Zuletzt fragte sie mich wie oft ich bereits geflogen wäre und ob ich mich nach einem Jahr wieder bewerben würde wenns nicht klappt, was ich deutlich bejahte. Danach stellte ich noch ein, zwei Fragen und verließ dann das Gebäude, denn dann hatte ichs geschafft.
Ich traf mich dann noch mit einem Bekannten in Rüsselsheim zum Essen und fuhr dann am Nachmittag nach Hause. Erst im Zug merkte ich, wie müde ich war. Ich nickte sogar ein (passiert mir sonst nie).
Die nächsten Tage verbrachte ich mit warten. Ich war tierisch nervös. Ich träumte nachts von Zusagen bzw. schlief sehr unruhig. Mir fielen noch tausend Dinge ein, die ich hätte besser machen können. Ich ließ immer, wenn ich zu Hause war, mein Outlook offen und schaute 'zig mal am Tag in mein KT.
Donnerstag verging - nichts kam, Freitag - nichts. Toll, dachte ich mir, am WE tut sich in der Verwaltung eh nichts, aber ich wusste nicht, ob nicht doch Samstag ein Brief kommen würde, der Freitag losgeschickt worden war. Samstag kam - nichts im Briefkasten. Meine Mutter bezeichnete mich als "ungenießbar", womit sie auch recht hatte.
Sonntag dann ein Schock, ich loggte mich in mein KT ein und ein langer Text stand da. "Oh mein Gott", dachte ich mir, aber es war nur die Aufforderung, meine Datenschutzerklärung zu erneuern, was ich auch tat. Meine beste Freundin hatte mich angerufen und erzählt, sie habe eine Arbeit bekommen, nachdem sie so lange gesucht hatte und ich konnte mich gar nicht richtig freuen für sie, weil ich unter so einer Spannung stand. Außerdem hatten inzwischen 'zig Leute nachgefragt ob ich schon was wüsste und ich habe mir überlegt, "mein Gott was sagst du denen allen, wenns nichts geworden ist?" Es war mir schon peinlich.
Die unterschwellige Anspannung schaffte es sogar, dass sich mein Mundwinkel entzündete, auch ein Zeichen von Stress bei mir (wie bei anderen z.B. Zucken des Augenlids).
Montag verging - nichts kam. Ich war wirklich furchtbar aufgeregt. Das kam nicht zuletzt daher, dass LH das einzige Pferd war, auf das ich gesetzt hatte. Im Falle einer Absage, hatte ich nichts in der Hinterhand. Ich wusste, dass das riskant war, aber ich dachte auch, dass das alles schneller gehen würde mit dem "LH-Casting", da ich mich schon mehrere Wochen zuvor beworben hatte. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Praktikum und konnte mich noch um nichts anderes großartig kümmern.
Wie dem auch sei, ich beschloss, mir Alternativen zu suchen, jedoch nichts zu machen, bevor ich nicht endgültig eine Absage hatte.
In den ganzen letzten Tagen bin ich komischerweise immer wieder mit LH, Himmel oder Flugzeugen konfrontiert worden...so als wenn mich das verfolgen würde. Es war wirklich schlimm.
Dann Dienstag - morgens nach dem Aufstehen, habe ich wieder alles gecheckt aber nichts da. Da ich einen Termin in der Stadt hatte, musste ich zwangsläufig aus dem Haus. Ansonsten wäre ich daheim geblieben und hätte wieder wie auf Droge meine Mails und das KT gecheckt. Ich kam gegen frühen Nachmittag heim. Ich sah in den Briefkasten und....zwei Briefe!!! Oh mein Gott. Ich schaute drauf. Der erste war an meine Mutter. Der zweite war an mich.........................aber nicht von LH!!!! Buhuuu! ich ging also rein und startete meinen PC und warf wieder mein Outlook an. Da war eine Mail mit dem Titel "Service Professionals"
Aaaaaahhhh...mein Puls schlug unglaublich schnell. Und es war..................................................eine.......................................ZUSAGE!!!!!!!!
Ich konnte nicht mehr, Ich habe allen Leuten sofort davon erzählt. Ich war /bin so froh, denn ich habe echt gelitten.
Ich möchte allen damit sagen, egal wie hart es kommt: Streik/ unsympathische Psychologin/ nervende Wartezeit....kämpft für euren Traum, auch wenn die Umstände noch so widrig sind.
Yours, icy
von: MissMondo Geschrieben am 25.08.2006
So....jetzt hatte auch ich meinen AC Termin- gestern um 13 Uhr. Zuerst haben wir uns alle an Tor 21 eingefunden...nach und nach...14 Personen insgesamt- alle zwischen 19 und 29 Jahren...11 Frauen, 3 Männer...niemand aus der Fliegerei, was mich sehr überrascht hat. Gemeinsam sind wir dann zum AC Gebäude gegangen, wo wir dann ca. 5 Minuten warten mussten, bevor uns ein sehr lustiger Psychologie- Student den Tagesablauf erklärt hat.
Anschließend wurden die Personalbögen und Passfotos und die Kopien des Personalausweises eingesammelt (NICHT VERGESSEN!!!). Dann kamen die drei Psychologinnen rein und haben sich vorgestellt...2 von ihnen sind auch noch aktive FB...alle drei sahen sehr nett aus. Wir wurden dann in 3 Gruppen aufgeteilt- ich war in einer Gruppe mit 4 Personen. Die Aufgabe bestand darin, LH in 3D darzustellen mit Papier, Schere, Kleber und Stiften....! Das alles in 10 Minuten...ich muss sagen, dass es nicht leicht ist, ein gesundes Mittelmaß zu finden und nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig zu sagen....man hat ja auch nicht unbegrenzt Zeit...sollte also auch nicht zu lange diskutieren über die Ideen....dann sagt der eine was, was man auch gerade sagen wollte....;-)))man kann ja auch nicht ständig sagen:"Was haltet ihr denn davon....; wie findet ihr....; darf ich mal die Schere haben.....!!!" und das tun natürlich alle... da kommt man sich irgendwie blöd vor...
...aber gut, auch das war eigentlich ok...nach dem Basteln sollten wir was dazu sagen, wie es uns gefallen hat...."Natürlich sehr gut, hat Spaß gemacht...man hat ja schon lange nicht mehr gebastelt....und einer aus unserer Gruppe hat unser Ergebnis dann noch zusammengefasst.
Weiter ging`s in den Aufenthaltsraum (niemand hat uns hier beobachtet...außerdem ist der Raum auch viel zu klein, passen kaum 20 Leute rein!!!)...für ca. 10 minuten.
Dann hat der Psychologiestudent den Englischtest ausgeteilt---mit den Worten " auch Nativespeaker schaffen keine 100%!!!!!" Na supi.....und so muss ich auch sagen....obwohl ich fließend Englisch spreche, dass der Test sehr, sehr, sehr schwer ist. Also mit ein bisschen englisch Grammatik wiederholen schafft man den nicht...ich würde sagen, man muss auf jeden Fall im Ausland gewesen sein.... Ich bin mir nicht sicher wie der Test bei mir war...aber eher schlecht als gut;-(((((....
Kaum war ich aus dem Test raus, wurde ich auch schon ins Einzelgespräch gerufen, ich hatte eine sehr nette Psychologin: die Fragen: wo kommt Ihr Name her, wie es mir geht und auch gefällt hier bei LH, ob ich eine gute Anreise gehabt habe, warum ich so lange studiert habe um jetzt doch Flugbegleiterin zu werden, was meine Eltern dazu sagen, warum ich FB werden will, ....dann auf Englisch 4 Fragen: die Pflichten eines FB, die Nachteile des Berufes, was ist guter Service für mich, wie ich mich selbst beschreiben würde (Stärken, Schwächen).....und abschließend noch das Rollenspiel: sie spielte eine Passagierin, die raucht....sie hat sich aber fast sofort auf mich eingelassen. Ich bin natürlich (gebückt) auf sie zu: "Sie können aus Sicherheitsgründen nicht rauchen, ich würde Sie bitten die Zigarette umgehend auszumachen"....Alternativen angeboten: Kissen, Decke, Magazine, etwas zu trinken (Kräutertee)...darauf hat sie sich eingelassen....
Danach sollte ich sagen, wie ich mich dabei gefühlt habe, wie ich mich und mein Verhalten einschätze (gut oder schlecht)....und dann hat sie gefragt, ob ich noch Fragen hätte: habe gefragt, wann ich frühestens anfangen könnte (im Falle einer Zusage) bzw. wann es Lehrgänge gibt....:im Herbst war die Antwort. Dann noch die Frage, wann ich anfangen könnte.
Das war`s....um 15:00 Uhr war für mich bereits alles gelaufen...ging also sehr schnell...was ich sehr angenehm fand.
soooo...und jetzt warte ich mal wieder.....und hoffe so sehr, dass es geklappt hat;-))))) drückt mir die Däumchen...
Ich denke mal morgen bzw. am Montag weiss ich mehr.
von: Mmaarrccoo85
Geschrieben am 24.08.2006
Die nächste Hürde ist genommen, war heute beim AC in Frankfurt... Termin war um 13:00, also um 6 aufstehen, um halb 8 in die S-Bahn und ab nach MUC...Abflug nach FRA um 10:25.
Am Gate dann schon die ersten Mitbewerber getroffen... Nachdem der Pilot beim Landen erstmal den Flieger halb zerlegt hatte, sind wir zur LH-Basis gestiefelt.
Nach erneutem Einchecken und Sicherheitskontrolle trafen sich alle Bewerber (heute: 19) um sich das Procedere von den wohlbekannten Psychologie-Studenten (immerhin 7. Semester) erklären zu lassen. Dann stellten sich noch die Hauptpsychologen vor und nach kurzer Pause ging's an die Gruppenarbeit.
Thema: STANDARD. "Stellen Sie den Lufthansa-Konzern in 3D dar". Dank supernetter Gruppe und Arbeitsteilung lustig und locker gelöst...
Danach ging's in die nächste Pause. Zu den Gerüchten, ob man dabei beobachtet wird, kann ich nix sagen, hab zumindest keine Kameras entdeckt...
Nach ca. 15 Min. war dann der Englischtest dran. Multiple-Choice, hohes Niveau, aber mit Sprachgefühl lässt sich das meiste lösen...ich musste leider 3-4 mal raten, da mir die Formulierungen einfach nicht geläufig waren...sollte aber keinen beunruhigen, wir hatten auch eine USA-Geborene dabei, sie meinte, sie hätte auch nicht alles sicher gewusst (zwecks BE<->AE).
Schließlich der (meiner Meinung nach) schwierigste Teil: das Einzelgespräch. Am Anfang so die Standardfragen: Warum möchten sie FB werden, was macht für sie guten Service aus, was sind die Aufgaben eines FB... Dann wurde auf Englisch nach meinen Stärken und Schwächen gefragt...da hab ich mich des öfteren verfranst, hab die Begriffe einfach nicht mehr gewusst (partieller Blackout), wie z.B. Zuverlässigkeit, Kommunikationsstärke und solches Zeug...aber mit Umschreibung kommt man halbwegs klar (hoff ich zumindest).
Im Rollenspiel sollte ich einen älteren Herren davon überzeugen, dass er sein Schoßhündchen nur im Transportkäfig mitnehmen darf. Er hat sich zwar anfangs gesträubt ("der arme Hund, den will ich nicht weggeben" usw.), aber dann hab ich ihn höflich aber bestimmt darauf hingewiesen, dass es nunmal Vorschrift sei und ihm auch gesagt, was ohne Käfig alles passieren könnte. Das hat dann gezogen, denn er war ja sehr besorgt um sein Hündchen... Hab ihm dann gesagt, dass er den Käfig ja auf dem Nachbarsitz festschnallen kann, dann ist sein Hund ja auch in seiner Nähe und dass ich noch etwas Wasser etc. für den Hund bringe...
Danach zurück zum Airport und Warteliste...hat aber alles ganz gut funktioniert.
Alles in allem ein sehr schöner Tag, da man jede Menge supernetter Leute kennenlernt, die genauso nervös sind wie man selbst...oder gar noch mehr... Die Psychologen sind auch nur Menschen und eigentlich ganz nett, also keine Angst.
Jetzt hoffe ich mal auf nen positiven Bescheid (ca. 1 Woche), damit ich bald fliegen kann!!! Lehrgänge sollen übrigens bereits im Oktober / November sein...Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Frankfurt Rhein-Main Airport, 23. Juli 2005, 01:15 Uhr
Mitten in der Nacht im dunklen Frankfurt, nach ein paar Stunden Schlaf im Crewhotel machen sich Markus und ich auf den Weg in Richtung Check-Inn-Schalter und anschliessend zum Crewraum der Hapag Lloyd. Kaum bin ich für meinen Flug eingecheckt treffen wir im Crewraum auf unseren Captain F. Niebel und der "Arbeitstag" für die beiden Piloten beginnt. Alle notwendigen Fluginformationen wie Wetter, Routing, Treibstoff- und Beladungsdaten werden entgegengenommen und besprochen.
Wenig später kommt auch die Kabinencrew dazu und man bespricht den Flug und deren Details bevor es mit dem Crewbus zum Flieger geht.
Meine Wenigkeit muss um in den Flieger zu kommen den Weg des normalen Passagiers beschreiten und so geht es rasch durch den Zoll ins Terminal wo bereits 266 Ferien-hungrige Passagiere auf das Boarding warten. Dank des Jumpseat-Permits gehöre ich dann schliesslich zu den ersten die in den Flieger gelassen werden. Mein für diesen Flug gebuchter Sitzplatz ist sogar auf dem Ticket offiziell vermerkt, schliesslich war für das ganze auch eine Bewilligung vom Deutschen Luftamt nötig.
Frankfurt Rhein-Main Airport, Stand A11, 22. Juli 2008, 02:20 Uhr
Es ist zwanzig nach zwei im Cockpit des Airbus A310-304, D-AIDD und Markus und sein Captain erledigen die letzten Starvorbereitungen während die Passagiere den Flieger betreten. Wie heutzutage üblich werden die Berechnungen mit einem Laptop gemacht.
Nebenan eine Boeing 737 der Hapag welche erst später wieder zum Einsatz kommt.
02:28 Uhr, Push back, wir werden vom Terminal zurückgestossen.
Noch während des pusb backs wird das rechte Triebwerk gestartet, dieses wird uns mit seinem Schub bis zur Runway befördern. Das zweite Triebwerk wird erst vor dem Start hochgefahren, so kann Sprit gespart werden und auch mit einem Triebwerk ist für das Rollen genügend Power vorhanden.
Markus ist auf dem ersten Leg nach Kos der "Pilot non-flying" und ist für den Funkverkehr und die Nachführung des Flugplanes zuständig. Es ist jetzt 02:39 Uhr und Captain Niebel steuert den Airbus auf die Runway 18 wo wir in wenigen Sekunden starten werden.
"Gear up" mit mächtig viel Power erhebt sich der Airbus in den dunkeln Nachthimmel über Frankfurt.
Check der Instrumente während des Steigfluges auf FL 110, auf der Air Condition-Page erscheinen derweil die Temperaturen der einzelnen Kabinenbereiche.
Draussen erscheint der Mond im Cockpitfenster.
Im Cockpit kehrt langsam Ruhe ein, nur noch vereinzelt kommen Funksprüche aus dem Lautsprecher und der Autopilot verfolgt das einprogrammierte Routing welches uns in rund 3 Stunden in Richtung Kos bringen wird.
Das Routing für unseren Flug nach Kos: Frankfurt - München - Villach - Dubrovnik - Tirana - Thessaloniki - Ägäis - Kos
Während in der Kabine die 266 Passagiere entweder schlafen, essen oder was trinken darf auch im Cockpit eine korrekte Lektüre nicht fehlen...
04:35 Uhr, langsam zeigt sich am Horizont, dass die Sonne bald aufgehen wird.
Auch das Cockpit erwacht langsam wieder zu mehr Leben und die ersten Vorbereitungen für die Landung werden gemacht.
Ohne Worte...
Meteo-Briefing
05:06 Uhr, die Insel Kos und deren Airport taucht vor uns auf. Von Ippokratis Approach hat uns eine Abkürzung gewährt und so fliegen wir mit ein paar Minuten Vorsprung auf unseren Zeitplan westlich des Airports in den Gegenanflug der Piste 32.
Kos-Airport
Visual Approach auf die Piste 32.
"Cleared to land!"
Nach der "butterweichen" Landung taxeln wir in Richtung Vorfeld wo wir bereits erwartet werden.
Es ist 06:25 Uhr, Ortszeit und ich atme den ersten Luftzug warme griechische Luft und hinter den Bergen kämpft sich die Sonne langsam gegen oben.
Da ich für diesen Flug einen Jumpseat-Permit habe und gleich wieder mit der Maschine zurück fliege, muss ich nicht extra ins Terminal und kann bei der Crew bleiben. Unser Airbus ist derweil bereits von den verschiedenen Fahrzeugen umrundet und während der Mond noch am Himmel steht wird das Catering entladen.
Hinter meinem Rücken hat es nun auch die Sonne über die Bergketten geschafft und der Tag erwacht zum Leben.
Um unseren Airbus auch in voller Pracht zu fotografieren besuche ich zusammen mit unserem Captian den Tower von Kos.
Und was macht der FO wenn der Captain mal nicht grad vor Ort ist? Na klar spotten natürlich!
Unser Airbus spiegelt sich in den Tower-Fenstern.
Auch der Tower selbst ist mal was anderes, zwar nur spärlich eingerichtet aber für diesen Airport absolut ausreichend und Zweckmässig! An der Stelle auch nochmals ein Dankeschön an die nette Kontrollerin welche uns auf dem Tower empfangen hat.
Während sich der First Officer auf den Weg in den Tower macht, kümmert sich Captain Niebel um den Papierkrieg, die Betankung und den Outside-Check.
Wieder am Boden muss auch mal die eindrückliche Grösse des Airbuses auf die Speicherkarte gebracht werden.
Auch das darf nicht fehlen, ein Bild der gesamten Crew vor ihrem Flieger.
Wieder im Flieger zeigt mir Markus noch schnell den "Weinkeller" des A310 oder besser gesagt den Avionik-Raum unter dem Cockpit. Gut erkennbar sind da unten die Steuerseile, hier ist noch nicht so viel mit Computer und Co!
Der vordere Frachtraum welcher auch über den Avionik-Raum zugänglich ist.
Langsam geht es wieder los und die ersten Passagiere für den Flug nach Basel werden zum Flieger gebracht.
Mittlerweile sind wir nicht mehr der einzige Flieger in Kos, gleich nebenan rollt gerade eine Boeing 737 der Olympic auf ihren Standplatz.
Knapp eine Stunde nach der Landung sind wir wieder ready und auch die Triebwerke laufen bereits als es von einer Minute auf die andere ganz hektisch wird. Der Tower gibt uns bekannt dass im Terminal ein alleinreisendes Kind sei welches eigentlich gar nicht hier sein sollte! Was?? Das Kind soll angeblich nicht nach Kos sondern in den Kosovo fliegen. Also Triebwerke wieder aus und die Situation klären! Im Cockpit beginnt nun ein 20 minütiges Hin und Her, niemand weiss so richtig wohin mit dem Kind und das entsprechende Formular scheint auch Fehler aufzuweisen. Die Frage ist, soll man das Kind hier in Kos lassen oder es wieder mit nach Basel nehmen, oder stimmt die Destination doch? Nach unzähligen Anrufen der verschiedenen Stellen und der Kommunikation mit der Hapag Lloyd Einsatzzentrale in Hannover ist die Situation des Kindes endlich geklärt und wir können unsere Triebwerke wieder starten. Das Kind bleibt in Kos und fliegt von da aus weiter nach Pristina. Ergebniss des "Zwischenfalls" ist eine Verspätung von 20 Minuten und sogar einige aufgebrachte Passagiere mit wilden Fantasien... Im Cockpit hat sich dagegen wieder mal gezeigt, dass ein perfekt eingespieltes Team auch bei Problemen nichtfliegerischer Natur optimal funktioniert. Knapp nach 7 Uhr Ortszeit stehen wir endlich am Holding Point der RWY 32 und warten bis die Boeing 737 der Olympic gestartet ist. Auf dem Leg nach Basel wird Markus nun der "Pilot flying" sein und den Airbus auf der Route, Kos - Milos - Peloponnes - Keffalonia - Bari - Rimini - Bologna - Mailand - Gotthard, nach Basel fliegen.
Ready for take off! Kurz nach dem Abheben folgt Markus konzentriert dem Flight director.
Teil der Insel Kos
Steigflug auf FL 230
Eine weitere Insel taucht unter uns auf.
Markus kümmert sich um das Routing und kontrolliert eine Abkürzung welche soeben erteilt wurde.
Während draussen ein Meer aus Wolken unter uns vorbeizieht gibt es an Bord der D-AIDD noch eine Besonderheit. Die Maschine welche von der Lufthansa zur Hapag Fly kam hat kein Bordunterhaltungssystem und so sorgt Markus in regelmässigen abständen dafür, dass die Passagiere auch wissen wo wir gerade sind und wo uns unsere Route durchführen wird! Das ganze natürlich in drei Sprachen! Hochdeutsch, Französisch und natürlich Schweizerdeutsch. Spätestens jetzt fühlt sich auch der letzte Passagier so richtig aufgehoben und ein simples "Grüezi" aus dem Cockpit kann schon ein regelrechtes Heimatgefühl vermitteln...
Ein Teil unseres Routings auf dem FMS.
Ein Jumbo der Corsair fliegt in einiger Entfernung an uns vorbei.
Wolken
Heimatgefühl kommt auf als vor dem Cockpit langsam die ersten Berge auftauchen.
Im Cockpit laufen langsam die Vorbereitungen für die Landung an und wir beginnen unseren Sinkflug in Richtung Basel. Für die Passagiere ist nun wieder Zeit sich anzuschnallen.
Tourn right! Via Radar-Vektoren werden wir von der Skyguide zügig in Richtung Basel geführt. Unsere Verspätung konnten wir mittlerweile durch mehrere Abkürzungen auf ein paar wenige Minuten reduzieren.
Der Autopilot ist ausgeschaltet und langsam taucht vor dem Cockpit die RWY 16 von Basel auf.
Markus fliegt den Airbus nun von Hand und korrigiert mit feinen Bewegungen die Flugbahn.
"Cleared to land"
"Touchdown" nicht ganz so sanft wie gewünscht setzt Markus den Airbus auf die Piste, was aber im anbetracht des Windes ganz ok ist und auch vom Captain gelobt wird! Aber das ganze hat ja auch was Positives! "So merken die Schweizer Passagiere, dass sie nun wirklich wieder Zuhause sind!"
Wir verlassen die Piste und rollen in Richtung Standplatz. Und Stop, wir sind in Basel angekommen!
Noch ist aber im Cockpit noch nicht Feierabend, das Logbuch, die Mängeliste etc. müssen noch nachgeführt werden während sich immer wieder ein Kopf eines Passagiers ins Cockpit streckt und sich mit einem "Merci" oder "Danke viel mol, isch a super Landig gsi" beim Landsman im Cockpit bedankt.
Nun müssen nur noch rasch alle Sachen im Cockpit zusammengepackt werden und auch wir verlassen unseren Airbus während gerade eine kleine Schwester in Form eines A320 der Air France, in Richtung Gate rollt. Es ist jetzt 09:30 Uhr Morgens und für Markus und mich heisst es "Feierabend" obwohl es ja Morgen ist!
Diese Texte sind Eigentum des Autors Tino Dietsche. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net bzw. den Autpr gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet. Mehr Bilder und Berichte von Tino Dietsche sind auf seiner Homepage www.airpics4you.ch zu finden.
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Austrian Airlines
von: Rob83 Geschrieben am: 10.12.2006
Nachdem ich zum Assessment-Center eingeladen wurde, machte ich mich an besagtem Morgen also per Straßenbahn auf Richtung Oberlaa, wo sich das AUA-Hauptbüro befindet. Ein "futuristischer" 70er-Jahre-Sichtbeton-Bau, der locker aus einem James Bond-Streifen stammen könnte;-).
Obwohl ich eine halbe Stunde zu früh da war, war die Lobby schon gut gefüllt mit Leuten, welche den Versuch wagen wollten sich in "die Lüfte zu begeben". In der Mitte der Lobby saß eine freundliche Dame, welche die Kopien der Dokumente einsammelte, den Ausweis prüfte und einem die Bewerbungsmappe übergab.
Pünktlich wurden dann alle Anwesenden (ca. 110-120) in einen großen Saal geführt, wo sich das fünfköpfige Selektionsteam vorstellte. Danach wurde eine Slideshow über den Arbeitsalltag bei Austrian gezeigt. Gleichzeitig wurden Bögen zum Ausfüllen ausgeteilt. Hier sollte man mit Bezug auf die Slideshow einige Dinge auf Deutsch und Englisch erklären, etwas was man sich unter "caring", "offer that little bit extra" und "be flexible" vorstellt. Für diesen Bogen hatte man aber die gesamte Dauer des ACs zur Verfügung (es gab immer wieder längere Pausen zwischen den einzelnen Runden).
Danach wurde man einzeln in den o.g. Saal zurückgerufen wo man im Einzelgespräch über seine Motivation, FB zu werden, seinen vorherigen Lebenslauf, seine Vorstellung vom Beruf, warum gerade Austrian etc. befragt, aber auch über die Nachteile des Berufs "aufgeklärt" wurde und ob man sich darüber im Klaren sei.
Dann hieß es erst einmal in der Lobby/Kantine warten. Nach ca. 30 Minuten wurden alle wieder in den Saal gebeten und die Namen derer verlesen, die weitergekommen sind (ca. 35). Auffallend war, dass alle, welche nicht in Anzug/Hosenanzug/Kostüm erschienen waren, sowie die gesamte Jeans- und Piercingfraktion verabschiedet wurden. Es wurde noch einmal betont, dass OS keine Auskunft gibt, warum man ausselektiert wurde. Nach der Pause der ersten Ausselektierung wurden wir in Gruppen von je 6 Leuten aufgeteilt. Es folgte eine Gruppendiskussiun auf Deutsch und Englisch sowie ein Rollenspiel (Kinder schreien am vollen Flieger, Mutter ist überfordert, Paxe beschweren sich...Pax speit sich und Nachbarn an...) Danach stand ein Multiple-Choice-Test an. Man hatte 20 Minuten Zeit und musste Fragen aus den Sparten: Austrian, Allgemeinwissen, Geographie, Mathematik/Logik, Gastronomie, Benimmregeln, dt. Grammatik und engl. Grammatik ankreuzeln. Zusätzlich war eine kurze Übersetzung D-E und E-D dabei, außerdem musste man auf etwa 1/4 DIN A4 Seite eine Situationslösung auf Englisch niederschreiben.
Danach war eine längere Mittagspause, nach welcher wieder die Namen Derer vorgelesen wurden, die bleiben durften. Allen Anderen wurde gesagt, sie seien sicherlich nicht ungeeignet als Flugbegleiter, würden aber nicht zu OS passen, was auch immer das heißen mag.
Ab diesem Zeitpunkt waren wir dann noch zu zwölft. Nun wurde jeder einzeln in den Saal gebeten, es folgte nochmals ein ausführliches, persönliches Gespräch, mitunter auch zu persönlichen Dingen. Dann wurde man noch in der zweiten Fremdsprache (bei mir wars spanisch) mündlich getestet (Bisschen was aus seinem Leben/letzten Urlaub/Hobbies erzählen).
Danach wurde man nochmals hinausgebeten und nach endlos langen 5 Minuten wieder hereingeführt. Hier wurde einem dann verkündet, warum man (nicht) genommen wurde, wie es nach dem AC weitergeht, um was man sich kümmern muss, wann voraussichtlich die Kurse beginnen etc. Die bis dahein freundlich-distanzierte Atmosphäre, welche von den Prüfern ausging, wandelte sich in eine herzliche und kollegiale, es wurde uns gratuliert und man bekam eine kleine Tafel "Austrian"-Schokolade. Am Ende hatten es dann 10 von uns geschafft.Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Dresscode für Assessment Center und Bewerbungsgespräche
von: JenRose Geschrieben am 24.11.2006 10:50
So, hier meine persönlichen Empfehlungen für das perfekte Outfit für das Vorstellungsgespräch! Diese Ausführungen spiegeln natürlich lediglich meine eigene, subjektive Meinung wieder und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit. Dies ist lediglich ein kleiner Tipp für Unentschlossene: 1. Frisur: Eine klassische, saubere und gepflegte Frisur ist für ein gutes Auftreten ein absolutes Muss. Mädels mit langen Haaren sollten hier eine klassische Hochsteckfrisur wählen. Wichtig hierbei ist, einzelne, herausfallende Strähnchen mit dezenten Haarnadeln zu fixieren. Hierbei sollte die Farbe der Haarnadeln der Haarfarbe entsprechen. Auch Haarspray empfiehlt sich, damit die ganze Pracht nicht so schnell wieder auseinanderfällt. Was die Haarspange betrifft, so empfiehlt es sich, eine einfache, klassische silberne Haarspange zu wählen. (H&M, ca 3 EUR). Auffällige Applikationen, bunte Haarspangen oder Haarspangen aus Leder oder Plastik sind meiner Meinung nach zu vermeiden. Auch wenn es langweilig ist: Lieber auf Nummer sicher gehen, nichts riskieren. Mädels mit kurzen Haaren, bei denen eine Hochsteckfrisur nicht möglich ist, sollten sich dennoch sorgfältig frisieren. Am besten mit Lockenstab ober Rundbürste die Enden nach innen fönen, dies sieht hübsch und gepflegt aus und ist relativ einfach zu machen. Für Verzweifelte empfehle ich, den Friseur zu fragen. Hier bekommt man eine tolle Hochsteckfrisur schon ab 20 EUR und diese Investition lohnt sich auf jeden Fall. Für diejenigen, die sich die Haare färben (ich gehöre selbst dazu), empfehle ich eine frische Ansatzbehandlung kurz vor dem Vorstellungstermin. Nichts sieht schlampiger aus als zum Beispiel blond gefärbte Haare mit einem üblen dunklen Ansatz! 2. Schuhe: Die Schuhe sind die Visitenkarte eines jeden! Es gibt viele Menschen, die ganz besonders auf die Schuhe achten und großen Wert auf gepflegtes Schuhwerk legen. Damen sollten hier klassische schwarze oder braune Pumps wählen (Farbe je nach Outfit). Zu empfehlen ist hier ein halbhoher Absatz. Ganz flache Schuhe würde ich nicht wählen, da Schuhe mit Absatz einfach femininer wirken. Außerdem verlängern Schuhe mit Absatz optisch das Bein und machen einen schlanken Fuß. Ganz ganz wichtig ist es wie gesagt, dass die Schuhe optimal gepflegt sind! Dies bedeutet vor allem, dass die Absätze intakt und nicht abgelaufen sind. Generell empfehle ich, vor Vorstellungsgesprächen, Geld in neue Schuhe zu investieren. Es müssen ja nicht gleich die teuersten sein. Buffalo hat tolle Pumps schon ab 49 EUR. Auf jeden Fall sollte man auch darauf achten, dass die Schuhe sehr schlicht und klassisch sind. Bunte Nähte, Steinchen oder irgendwelche anderen Applikationen sind hier unangebracht, so schön dies auch manchmal ist. 3. Kleidung: Ich emfpehle auf jeden Fall einen Hosenanzug oder ein Kostüm (also Kombination aus Blazer und Rock) zu tragen. Auch wenn es so manch einer spießig und langweilig findet, so ist ein gewisser Dresscode auf jeden Fall einzuhalten. Man sollte bei der Wahl seiner Kleidung immer daran denken, dass es sich bei der Lufthansa um ein riesiges, renommiertes Unternehmen mit über 92.000 Mitarbeitern handelt. Dementsprechend ist es auf jeden Fall angebracht, dem Unternehmen gegenüber einen gewissen Respekt zu erweisen und sich entsprechend zu kleiden. Wer hier nicht über seinen Schatten springen kann und sich weigert, gewisse Regelements einzuhalten, ist meiner Meinung nach sowieso nicht unbedingt für den Beruf des Flugbegleiters geeignet. Ich persönlich empfehle ein Kostümchen, da dies meiner Meinung nach wesentlich femininer und klassischer wirkt. Außerdem ist es für die ein oder andere Bewerberin sicherlich auch kein Nachteil, "Bein zu zeigen". Also Mädels: Nur Mut und traut euch! Was die Wahl des richtigen Kostüms oder Hosenanzugs betrifft, so empfehle ich, dringenst auf das Material zu achten! 100 % Polyester sehen nicht nur billig aus, sondern man schwitzt auch unheimlich. Ganz günstige Modelle gibt es bei H&M oder Zara. Aber hier muss man wirklich sehr auf die Qualität achten, denn es gibt wirklich Unterschiede was die einzelnen Modelle betrifft. Mein persönlicher Geheimtipp sind die Kostümchen von Benetton. Diese haben eine top Qualität, sehen unheimlich schick aus und sind mit durchschnittlich 120 EUR auch noch relativ erschwinglich. Wem dies hier etwas viel Geld erschein, der sollte daran denken, dass ein Hosenanzug oder ein Kostüm in dem Kleiderschrank einer Dame ein absolutes "Must" ist. Es gibt genügend Anlässe zu denen ein solches Outfit angebracht ist, man trägt dieses Kleidungsstück also definitiv nicht nur ein einziges Mal! Was die Farbe betrifft, so würde ich entweder schwarz, braun, grau oder anthrazit empfehlen. Auch Nadelstreifen sind super schick und peppen ein bisschen auf. Darüber, was man am besten unterm Blazer trägt, lässt sich streiten. Mit einer weißen Bluse kann man natürlich nicht viel falsch machen. Meiner Meinung sind aber auch einfache weiße Tops durchaus adäquat. Ganz ganz wichtig ist, dass die Kleidungsstücke nicht zu eng sitzen, so dass entsprechende Körperteile darunter hervorblitzen. Dies ist wirkt billig und ist ein absolutes No-Go. Für diejenigen, die sich für ein Kostüm entscheiden, ist eine Strumpfhose unentbehrlich - auch im Sommer und bei 35 Grad im Schatten!!! Hierbei empfiehlt sich eine hautfarbene, dünne Strumpfhose, also ca. 15 den. Außerdem sollte man immer eine Ersatzstrumpfhose in der Handtasche haben, denn man weiß ja nie!!! 5. Make up, Schmuck, Handtasche, Sonstiges: Dass auf sichtbare Piercings zu verzichten ist, muss ich hier nicht extra erwähnen. Dies sollte jedem klar sein. Im Übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass auch zusätzliche Ohrlöcher als Piercing gelten. Wer im Besitz solcher ist, sollte darauf verzichten, mehr als einen Ohrring an jedem Ohr zu tragen! Und dann sollte sich der Ohrring auch wirklich am Ohrläppchen befinden, und nicht sonstwo am Ohr. Auch für diejenigen, die über wunderschöne Haut verfügen und sich nie schminken, ist es ratsam, dennoch ein klein wenig Make-Up aufzulegen. Man sollte immer daran denken, dass das Licht in Flugzeugen ganz anders ist und dort einfach generell Make-Up getragen wird, da man sonst sehr blass aussieht. Also kann man sich ja schonmal an ein bisschen Make-Up gewöhnen. Ganz wichtig ist auch, dass das Make-Up dezent ist. Der Papageien-Look kommt gar nicht gut und wirkt billig. Also sparsam mit Rouge und Lidschatten umgehen! Auch würde ich dezente Farben empfehlen, der blaue oder grüne Lidschatten ist spätestens seit Marusha total out. Ach so, noch was: Bitte Augenbrauen zupfen! Ich erschrecke immer wieder wenn ich Mädels sehe, die von sowas noch nie gehört zu haben scheinen. Ich kenne wirklich keinen, der auf buschige Augenbrauen oder sowas steht, also schnappt euch die Pinzette und los gehts! Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr man sein Aussehen durch einige wenige ausgezupfte Augenbrauenhärchen verbessern kann! Was Schmuck betrifft, so ist weniger definitv mehr! Gar nichts falsch machen kann man mit einfachen Perlohrringen. Es müssen keine echten Perlen sein, es gibt schon täuschend echte Perlohrringe bei Bijoux Brigitte für ca. 5 EUR. Bezüglich einer Halskette, so sieht zu Perlohrringen natürlich eine Perlenkette top aus. (auch recht günstig bei Bijoux zu haben.) Aber auch silberne Anhänger sehen hübsch und dezent aus. Was Ringe betrifft, so würde ich dazu raten, allerhöchstens einen Ring an jeder Hand zu tragen, besser ist eigentlich nur ein Ring. Alles andere wirkt überzogen. Ganz ganz wichtig: Nagellack!!! Der Naturell-Look mag vielleicht in einigen Kreisen ganz verbreitet sein, aber bitte nicht im Service-Bereich! Hier sind top gepflegte Nägel und dezenter Nagellack ein absolutes Muss! Es müssen nicht unbedingt künstliche Fingernägel sein, wenn man schöne eigene Nägel hat, dann reicht auch ein dezenter Nagellack aus. Ganz toll sehen natürlich French-Nails aus. Im Übrigen muss man keine künstlichen Nägel haben, um French zu tragen. Auch muss man nicht unbedingt ins Nagelstudio gehen. Wer eine recht ruhige Hand hat, schafft das auch selbst. Hier sind die French Nails Kits von Fingers zu empfehlen. Von zu langen Nägeln sollte man übrigens absehen. Das sieht billig aus und ist im Servicebereich außerdem unheimlich unpraktisch. Weiterhin empfehle ich, ein dezentes Parfum aufzulegen. Ein klassischer Duft z.B. Chanel hat noch nie geschadet. Aber dies ist Geschmackssache! Aber auch hier gilt: Alles in Maßen! Bezüglich der Handtasche, so ist hierzu zu sagen, dass sie natürlich zum Outfit und zu den Schuhe passen muss. Auch sollte sie nicht unbedingt riesengroß sein. So toll und bequem Eastpack Rucksäcke oder Adidas Umhängetaschen auch sind, bei einem Vorstellungsgespräch hat so etwas nichts verloren. Persönlich finde ich, dass man mit einer hübschen Longchamp Tasche eigentlich nichts falsch machen kann. Diese gibt es in allen Farben und größen und sind gar nicht so teuer wie man denkt. Eine kleine bekommt man schon ab ca. 50 EUR. Aber dies ist nur ein ganz persönlicher Tipp. Wie gesagt, dies ist nur meine rein subjektive Meinung! Ich hoffe, ich konnte euch einige Anregungen geben! Viele liebe Grüße, Jen
Dieser Text ist Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Ein Tag im Leben eines Flugbegleiter bei Icelandair
04:30 Uhr
Mitten in der Nacht, doch der Wecker klingelt. So beginnt mein Diensttag heute. Nach dem Aufstehen schnell in die Dusche und rasieren, anschließend ein kleines Frühstück und rein in die Uniform.
05:00 Uhr
Abfahrt zum Flughafen. Die Fahrt dauert ca. 45 Minuten. Obwohl ich erst gegen zehn nach sechs am Flughafen sein muss, fahre ich schon jetzt los, um auch garantiert pünktlich zu sein.
Wie immer, wenn man pünktlich ist, herrscht kaum Verkehr und um zwanzig vor sechs erreiche ich den Flughafen. Wagen parken und dann ins Crewgebäude.
06:10 Uhr
Nachdem sich die Crew mittlerweile gefunden hat, geht es in den Briefingraum. Die dienstälteste Flugbegleiterin leitet das Briefing, spricht wichtige Themen ab. Gemeinsam reflektiert man nochmals das korrekte Verhalten in Notfällen, überlegt, welche Probleme es auf dem Flug geben könnte. Die Cockpitcrew kommt kurz in den Raum, informiert uns über die erwartete Flugzeit – 3 Stunden und 5 Minuten sind für heute eingeplant. Der Flug wird voraussichtlich ruhig werden. Gut für uns, denn Turbulenzen können Probleme beim Service machen. Zum Abschluss werden die Positionen verteilt. Ich werde auf den Flügen in der Business Class arbeiten.
06:30 Uhr
Noch eine Stunde und zehn Minuten bis zur geplanten Abflugzeit. Die Crew macht sich auf den Weg zum Flugzeug. Nachdem die Sicherheitskontrolle passiert ist und der Crewbus uns zur Maschine gebracht hat, geht es an Bord.
06:50 Uhr
Die Vorbereitungen an Bord beginnen. Die Sicherheitsausrüstung wird überprüft, die Sitztaschen gecheckt. Teilweise müssen noch die Gurte zurecht gelegt werden und die Sitztaschen mit den Sicherheitshinweisen bzw. dem Bordmagazin aufgefüllt werden. Währenddessen überprüfen die für die Küche zuständigen Crewmitglieder die Beladung, zählen die spezial meals nach und verstauen, was noch nicht verstaut ist.
07:10 Uhr
Der Boden informiert uns, dass er mit dem Boarding beginnen möchte. Die Senior-FB fordert über die Sprechanlage zur Bereitschaft auf und kurze Zeit später kommen die ersten Passagiere. Auch während des Boardings hat jeder Flugbegleiter bestimmte Aufgaben. Die Fluggäste begrüßen, beim verstauen des Gepäcks helfen oder mit den Bodenmitarbeitern kommunizieren.
07:25 Uhr
„Boarding completed“ tönt es über die Sprechanlage. Die Maschine ist sehr schwach ausgelastet. In der Economy sind 156 der 209 Sitzplätze freigeblieben, in der Business sitzen insgesamt nur 5 Gäste. Dementsprechend schnell ging auch das Boarding. Wir sind bereit, vom Gate zurückgeschoben zu werden.
07:30 Uhr
Während im Cockpit die letzten Vorbereitungen für den Start getroffen werden, machen die Flugbegleiter in der Kabine die Sicherheitsdemonstration. Danach noch ein letzter Check der Kabine und das Zeichen ans Cockpit, dass wir startklar sind.
07:35 Uhr
Wir sind an der Startbahn angelangt. Während ein Großteil der Passagiere bereits eingenickt ist, bedeutet der Start für uns höchste Anspannung und Konzentration. Jeder Flugbegleiter macht im Kopf seine „30-second review“, in der er im Kopf das Verfahren in einem Notfall noch einmal durchgeht. Dann dröhnen die Turbinen bereits mit vollem Schub und wir heben ab.
07:50 Uhr
Es kommt das Signal aus dem Cockpit. Die Startphase ist abgeschlossen, wir dürfen aufstehen. Während die Senior die Gäste darüber informiert, dass sie noch auf ihren Plätzen bleiben müssen, beginnen wir mit den Vorbereitungen für den Essensservice. In der Business ist dieser aufwändiger, doch mir macht es Spaß dort zu arbeiten, da man mehr Kontakt mit den Fluggästen hat und auch Zeit für ein kurzes Gespräch mit den Gästen bleibt. Während ich die Gäste nach ihrer Menüwahl frage, bereitet meine Kollegin den Service vor.
08:40 Uhr
Der Frühstücksservice ist abgeschlossen. Insgesamt haben wir die Passagiere in den letzten 50 Minuten viermal mit Getränken versorgt, Kaffee oder Tee nach geschenkt und das Frühstücksgeschirr wieder eingesammelt. Da der Flug sehr früh gestartet ist wollen viele Passagiere schlafen. Wir machen einen letzten Check um sicherzustellen, dass jeder Passagier Decke und Kissen hat und haben dann ein paar Minuten Pause.
09:20 Uhr
Nach dem Frühstücksservice herrscht meistens viel Ruhe in der Kabine. Gelegenheit für uns, eine Kleinigkeit zu Essen und zu schauen, ob die Kollegen in der Economy Class Hilfe brauchen. Für die Flugbegleiter, die in der Business Class arbeiten gilt dennoch, dass alle 15 Minuten ein Gang durch die Kabine Pflicht ist, da man für die Passagiere jederzeit ansprechbar sein soll. Zudem müssen auch bestimmte Sicherheitsaufgaben wie z.B. der Toilettencheck erfüllt werden.
09:40 Uhr
In der Galley beginnen die Vorbereitungen für den zweiten, kleineren Service, sowie für den Bordverkauf. Dieser wird in der Business Class sehr dezent durchgeführt, da die Passagiere durch ihn nicht belästigt werden sollen bzw. sich verpflichtet fühlen sollen, etwas zu kaufen. Zudem gibt es einen kleinen Servicegang mit Snacks und Getränken.
09:55 Uhr
Während der Großteil der Passagiere schläft, liest oder Filme schaut, beginnen wir mit den Vorbereitungen für die Landung. Bevor wir landen erledigen wir die Abrechnung für den Bordverkauf, verplomben die alkoholischen Getränke und bereiten natürlich die Kabine für die Landung vor.
10:05 Uhr
Es kommt die Info aus dem Cockpit, dass wir London pünktlich erreichen werden und auch keine Warteschleife fliegen müssen. Für uns heißt das gleichzeitig, dass es ans Müll einsammeln geht, damit alles für die Landung vorbereitet ist. Auch werden die DVD Player in der Business Class eingesammelt und noch ein letztes Mal Getränke angeboten.
10:10 Uhr
„Bitte verstauen Sie ihr Handgepäck, schalten Sie alle elektronischen Geräte aus und kehren Sie an ihren Sitzplatz zurück und schnallen Sie sich an“ tönt es über die Sprechanlage. Nicht alle Passagiere sind davon überzeugt, dass das jetzt schon notwendig ist, sodass an manchen Stellen Überzeugungsarbeit geleistet werden muss. Besonders in der Business Class ist man dazu angehalten, dies auf diplomatische Art zu tun, da es für viele Gäste dort wichtig ist, solange wie möglich Arbeiten zu können.
10:15 Uhr
Wir beginnen mit der „heißen“ Phase des Landeanflugs. Zu diesem Zeitpunkt wird ein letzter Check in der Galley gemacht, bei dem sichergestellt werden soll, dass alles klar zur Landung ist. Auch die Kabine wird ein letztes Mal gecheckt. Sind alle Passagiere angeschnallt? Sind alle Sitzlehnen senkrecht? Alles Handgepäck sicher verstaut? Ist alles klar, geht das Zeichen ans Cockpit und auch die Flugbegleiter gehen an ihre Plätze und schnallen sich an.
10:30 Uhr
Nur noch wenige Minuten bis zur Landung. Alle Flugbegleiter sitzen. Einerseits gibt es die Möglichkeit, nach der Hektik der Landevorbereitungen ein letztes Mal durchzuschnaufen, andererseits ist die Landung eine der Phasen, die höchste Wachsamkeit erfordern. Im Kopf gehe ich noch einmal die Evakuierungsprozedur durch.
10:34 Uhr
Touchdown in Heathrow. Die Passagiere werden gebeten, noch an ihren Plätzen zu bleiben. Heathrow ist voll wie immer und es dauert lange, bis wir die Parkposition erreichen.
10:50 Uhr
Wir sind am Gate angekommen, die Fluggastbrücke hat angedockt und die Passagiere gehen von Bord. Unsere Airline hat immer noch sehr großzügige Turn-around Zeiten, so dass wir keine allzu große Hektik haben. Der Rückflug soll um 12 Uhr starten, insgesamt bleiben also 70 Minuten für die Reinigung und Vorbereitung für den Rückflug.
11:00 Uhr
Die Cleaner kommen an Bord, kurze Zeit später ist auch das Catering vor Ort. Für die Kabinenbesatzung steht der Sicherheitscheck an, zudem werden die Sitztaschen in Ordnung gebracht (Sicherheitsinformationskarte und On-Board Magazin in richtiger Reihenfolge und ordentlich), die Sitzgurte gekreuzt und die Überkopffächer geprüft Zudem gilt es zu Überprüfen ob das Catering richtig beladen hat. Dies ist wichtig, denn nichts ist ärgerlicher als in 10.000 Meter Höhe fest zu stellen, dass das vegetarische Essen für den Passagier auf Sitzplatz 17A fehlt. Wenn alles rund läuft bleiben danach meistens noch einige Minuten in denen die Crew zusammen sitzt und man etwas Spaß haben kann.
11:30 Uhr
Das Boarding soll planmäßig um 11:40 beginnen. Es besteht die Hoffnung, dass wir so einigermaßen pünktlich wegkommen. Schon jetzt kommt die Meldung vom Boden, dass gleich die ersten Passagiere kommen. Zu den sogenannten pre-boardings gehören die Passagiere, die Hilfe beim Einsteigen benötigen. Schon kurz danach kommen die Passagiere der Business Class und dann die restlichen Fuggäste.
11:50 Uhr
Das Boarding läuft noch immer. Da der Flug komplett ausgebucht ist, wird der Platz in den Überkopffächern knapp. Natürlich möchte kein Gast gerne seine Beinfreiheit einschränken, indem er sein Handgepäck unter dem Vordersitz verstaut, doch bleibt einigen heute keine andere Möglichkeit.
12:05 Uhr
Der worst-case ist eingetreten: Ein Passagier, der Gepäck aufgegeben hat, ist nicht am Gate erschienen. Mittlerweile wurde er mehrfach im Flughafen ausgerufen, hat sich aber noch nicht am Gate eingefunden. Es muß nun geklärt werden, wie lange noch auf den Gast gewartet werden kann und sollte der Flug ohne ihn abheben, muss zuvor sein Gepäck ausgeladen werden.
12:15 Uhr
In der Zwischenzeit ist die Meldung vom Boden eingegangen, dass der Passagier auf dem Weg zum Gate ist. Wir werden also noch ein paar weitere Minuten warten, doch hätte das ausladen des Koffers wohl noch länger gedauert. Während sich das Handgepäck-Chaos in der Economy Class langsam lichtet servieren wir mittlerweile die zweite Runde von pre-takeoff Drinks.
12:23 Uhr
Endlich ist der fehlende Passagier da. Die Türen werden geschlossen und wir beginnen mit den Vorbereitungen für den Start.
12:45 Uhr
Durch die Verspätung am Gate haben wir unseren Slot verpasst, wodurch wir uns noch weiter verspäten. Mittlerweile sind wir an der Startbahn angekommen und bereit zum Start.
13:10 Uhr
Während die Passagiere noch angeschnallt bleiben, beginnen wir mit den Vorbereitungen für den Service.
13:35 Uhr
Der Hauptservicegang in beiden Klassen ist in vollem Gange. In der Business Class gilt es nicht nur, die Speisen angemessen zu präsentieren, sondern auch die Gäste bei der Weinauswahl zu beraten. Nachdem der Hauptgang abgeschlossen ist, werden Dessert und Kaffee gereicht, anschließend gibt es einen Cocktail-Service bei dem wir auch eine Whiskey Verkostung anbieten. Bei ausgebuchter Business Class ist das eine Menge Arbeit, zudem auch das Cockpit etwas Essen möchte.
14:20 Uhr
Der Service ist abgeschlossen, die meisten Passagiere widmen sich nun ihrer Arbeit, schauen Filme oder schlafen. Während wir uns den üblichen Beschäftigungen widmen (Toilettencheck, Bordverkauf, Essen im stehen ;o)) bekommen wir Besuch von einem Passagier. Es kommt öfters vor, dass man mit Passagieren ins Gespräch kommt, während diese sich etwas die Beine vertreten.
15:20 Uhr
In der vergangenen Stunde wurde der zweite Serviegang gemacht. Zudem gilt es in der Business Class ansprechbar zu sein, da wir den Passagieren u.a. bei der Auswahl der Filme für das Inflight Entertainment behilflich sein müssen. Inzwischen haben wir mit dem Anflug auf Keflavík begonnen. Wir beginnen mit den Vorbereitungen für die Landung
15:43 Uhr
Nur noch wenige Sekunden bis zur Landung. Wir sitzen bereits auf den Jumpseats. Das Dienstende rückt näher, doch noch einmal ist höchste Aufmerksamkeit geboten. Die Landung verläuft sanft und problemlos und es herrscht wenig Verkehr in Keflavík, sodass wir das Gate in kurzer Zeit erreichen. Auf dem Weg dorthin die bekannte Ansage, heute ergänzt um eine Entschuldigung für die Verspätung.
16:00 Uhr
Ein letzter kurzer Check ob auch alles von Bord ist und dann gehen auch wir von Bord. Doch noch ist der Dienst nicht vorbei. Es folgt die Nachbesprechung des Fluges. Die Senior Flugbegleiterin spricht einige Probleme an, die während des Fluges aufgetreten sind. Da von Seiten der Crew eigentlich alles problemlos lief, ist dieser wichtige, aber auch anstrengende Teil des Arbeitstages schnell vorbei.
16:20 Uhr
Zurück am Parkplatz, Dienstende für heute. Jetzt so schnell wie möglich nach Hause, um die paar Stunden bis zum nächsten Flug so gut wie möglich nutzen zu können.
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In einem Bewerberworkshop geht es zunächst um das telefonische Erstvorstellungsgespräch auf Deutsch und Englisch, von dem alles weitere abhängt.
Der Bewerber übt alleine mit dem Trainer oder in einer kleinen Gruppe auch eine Präsentation während des persönlichen Vorstellungsgesprächs. Es werden die Reaktionen in Rollenspielen und Gruppenspielen praktisch erprobt.
Der Bewerber bekommt unmittelbares Feedback über seine Englischkenntnisse, lernt sie selbst einzuschätzen, bekommt wertvolle Hinweise zur Verbesserung.
Ebenso bekommt er ein Feedback und eine professionelle Beratung über sein äußeres Erscheinungsbild und lernt sich so selbst besser kennen. Resultierend daraus tritt er professioneller und überzeugender auf.
All dies wird gemeinsam erarbeitet, wie bereits der Begriff "Workshop" verrät. Der Bewerber ist in einem solchen Workshop als Trainee überaus aktiv beteiligt.
Natürlich könnte man argumentieren, daß man sich Vieles selbst erarbeiten und erlesen kann, aber bekanntlich kann kein geschriebenes Wort die Praxis ersetzen - Praxis bedeutet hier: denken, sprechen, handeln in großem Umfang.
In einem solchen Workshop wird dem Bewerber dabei unentwegt auf die Sprünge geholfen: Wo und wie setze ich meiner Persönlichkeit und meinem Lebenslauf entsprechend die Akzente, so daß ich überzeugend wirke?
Man lernt dabei seine Ecken und Kanten kennen, Fehleinschätzungen werden korrigiert und Missverständnisse ausgeräumt.
Nach und nach stellt sich im Rahmen eines solchen Workshops ein "Aha"-Effekt nach dem andern ein und allmählich begreift man immer besser, worum es tatsächlich geht, wo Prioritäten gesetzt werden und worauf im Besonderen zu achten ist.
Der Besuch eines Workshops bedeutet auf jeden Fall eine persönliche Weiterentwicklung. Begleitet wird ein Bewerber dabei von einer Trainerin, die genau weiß, wovon sie spricht und neben der erforderlichen Theorie sehr viel praktische Erfahrung als Flugbegleiterin, Trainerin und Interviewerin mitbringt.
Ein solcher Workshop wird z.B. von Frau Meyer-Simon angeboten. Sie verfügt über jahrelange Erfahrung als Flugbegleiterin, Purserin sowie Flight-Safety Trainerin bei mehreren großen deutschen Fluggesellschaften- Nähere Infos zu ihrem Angebot unter:
Lehrgangstagebuch von Sopranita, die bei TUIfly in Köln einen Flugbegleiterlehrgang absolviert hat:
Geschrieben am 09.03.2007
Hallo liebe Kollegen,
melde mich jetzt mal nach meiner ersten Kurswoche zu Wort. Leider habe ich in Köln noch kein Internet und muss zu Hause bei der Family reingehen.
Hier mal mein Bericht von meiner ersten Woche:
TAG 1
Am Montag ging es um 9.00 los, pünktlich erschienen unsere Instruktoren. Fast alle Kollegen erschienen im AC-Look. Ich konnte die ganze Woche vorher nicht schlafen vor Aufregung, wegen dem Home-Study-Test, nicht nur ich auch alle anderen waren mega nervös.
Wir legten gleich los mit dem Test, wir konnten uns Zeit lassen soviel wir wollten, ich war nach 30 Minuten fertig. Es waren 33 Fragen und wer gelernt hat wird es auch packen.
Danach ging der erste Nervenstress los, wir warteten bis 12 h 30 auf die Ergebnisse. Eine Kollegin wurde alleine reingerufen und keiner wusste was los ist, nach einer Weile kam sie raus und verabschiedete sich, sie war durchgefallen und musste gehen.
Danach wurden 4 weitere Kollegen reingerufen, bei denen war es wohl knapp, danach wurden wir alle reingerufen und beglückwünscht zum bestandenen Test.
Jetzt erst konnte ich mich freuen. Die Instruktoren stellten sich vor und erklärten uns alles weitere, wir bekamen die Stundenpläne, Flaschenöffner, CIM, CAM, TIM usw., Massen an Unterlagen, btw bringt euch am ersten Kurstag eine große Tasche oder Tüte mit um alles nach Hause zu bekommen. Außerdem bekamen wir unsere Crewausweise.
Dann bekamen wir die Kataloge, um die Uniform zusammenzustellen, und einige Teile waren da zum Anprobieren. Das meiste mussten wir aufs Geradewohl bestellen...
Danach wurden wir alle “entlassen”
Ich habe geschlafen wie ein Stein
TAG 2
Am Dienstag ging es gleich weiter mit Catering, konzentriert Euch gut, schreibt alles Wichtige mit, denn es kommen eine Menge Informationen auf euch zu. Abends musste man gleich anfangen die Units zu lernen... Freut euch darauf
TAG 3
Mittwoch war ein langer Tag,
Wir fingen um 11H00 glaube ich an und wiederholten alles vom Vortag, (die Instruktoren fragen einen täglich ab), danach ging es weiter im Text mit den Verplombungen, wenn man sich konzentriert, dann weiß man abends schon alles, gegen 18H00 kamen Taxis und fuhren uns samt Instruktoren zum Flughafen, wo uns der frisch gestrichene Crewraum gezeigt wurde. Danach ging es auf das Rollfeld und wir machten eine Flugzeugbegehung einer 737-800, durften alles anschauen, in die Units reinkucken, PA ausprobieren usw... Ein FO kam mit auf die Begehung und hat uns ins Cockpit schnuppern lassen, er erklärte uns alles. Man merkt echt, dass eine gute Stimmung in dieser Firma herrscht, und es gibt auch keine Verhärtungen zwischen Kabine und Cockpit, Es war wirklich spannend aber auch super das Gelernte gleich auch in “Live “ mal zu sehen. Zum Schluss gab es noch Bordverpflegung für den Heimweg, und nach einem kurzen “Debriefing” im Crewraum ging es wieder zurück mit den Taxis. Ich glaube es war 23h00 als ich endlich daheim war.
TAG 4
Donnerstag ging es erst um 12.00 los. Wir wiederholten nochmals Catering , dann ging es mit Bordverkauf weiter. Gegen 17.30 war Feierabend.
TAG 5
Heute haben wir Dangerous Goods besprochen und gleich mit einem Test abgeschlossen und unser erstes Scheinchen bekommen. Gegen 14.00 war Feierabend.
Das war meine erste Woche, kurz zusammen gefasst. Es ist wirklich viel was über einen hereinprasselt, aber die Instruktoren sind wirklich lieb und die Zeit geht um wie im Fluge, die Firma macht einen sehr herzlichen Eindruck, man gehört sofort dazu und die Instruktoren stehen wirklich für alles Rede und Antwort. Der Umgangston ist sehr sehr gut , der Kurs ist super nett, ganz tolle außergewöhnliche Menschen zwischen 21-44Jahre , freue mich schon auf die nächste Woche
LG Sopranita
Geschrieben am 23.03.2007 20:32
Hallo alle zusammen , möchte mich kurz melden und über meine zweite Lehrgangswoche berichten:
Tag 6
Heute am Montag haben wir das letzte Mal Catering, wir machen noch eine letzte Fragerunde und können alle unsere Fragen zum morgigen Test abgeben. Die Nerven lagen wieder mal blank aber, im Nachhinein war es nicht schwer, da alles was im Test drankam vorher besprochen wurde im Kurs, also gut aufpassen im Unterricht.
Nachmittags haben wir noch einiges über das neue TuiFly -Produkt besprochen und diskutiert. Wir bekamen Tipps, wie wir auf Fragen von Paxen reagieren wenn sie uns auf die Zusammenführung der beiden Airlines ansprechen.
Abends habe ich noch mit einer Kurskollegin gelernt, wir haben uns gegenseitig abgefragt.
Tag 7
Heute haben wir unseren Catering Test geschrieben, ich war schon vor der Zeit fertig und froh dass er vorbei war. Ich fand es nicht so schwer, aber durch die Aufregung und den wenigen Schlaf steht man etwas unter Druck.
Danach haben sich unsere Instruktoren zum Korrigieren zurückgezogen und wir haben eine Kosmetikschulung bekommen. Zwei “Opfer” wurden von der Visagistin zurechtgemacht.
Schon während der Schulung kamen unsere “Chefs” und verkündeten, dass wir Catering alle bestanden haben.
Am Nachmittag gabs Ansagentraining, wir wurden in Gruppen zusammengesetzt und wir mussten eine Ansage selber schreiben und einer musste diese vortragen, es war wirklich lustig, was unsere Instruktoren so aus dem Alltag erzählten, -herrlich- könnte den beiden stundenlang zuhören...
Tag 8
Heute war die Stimmung etwas gelöst, alle haben etwas länger geschlafen, da wir eine halbe Stunde später angefangen haben, das war wie Urlaub, man ist echt für jede Stunde mehr Schlaf dankbar....
Heute haben wir noch Feedback und Teamwork besprochen. Mittagspause fiel aus, so dass wir nachmittags frei hatten.
Die Ruhe vor dem Sturm und den bisher zwei härtesten Tagen ......
Tag 9
Heute war der erste Tage First / Aid, ein Rettungsassistent sollte uns diese 2 ½ Tage begleiten.... Es wurde soviel besprochen, das seltsam aufgebaute Manual führte zu Verwirrungen und Diskussionen.
Man merkte schnell, dass 2 ½ Tage zu kurz für ein solch wichtiges Thema sind, soviel an Informationen die man bekommt und auch wissen muss, denn an Bord könnte es über Leben und Tod entscheiden.
Tag 10
Fortsetzung von F/A und am Nachmittag, Theorie über den Defi. Man spürte wirklich die Anspannung, denn am Samstag sollten wir gleich mit 2 Tests abschließen.
Tag 11
Es ging gleich los mit 2 Tests, zuerst Defi und dann der allgemeine F/A Test, die beiden Tests werden unabhängig voneinander bewertet. Danach hatten wir eine größere Pause, in der die Arbeiten korrigiert wurden.
Nach einer Stunde war alles korrigiert, den Defi-Test hatten alle bestanden, im Allgemeinen F/A-Test ist eine Person durchgefallen, und muss den Test kommende Woche wiederholen.
Als ich nach Hause kam, war ein Paket für mich da mit meiner Uniform, habe sie natürlich gleich anprobiert , und alles passt außer der Hose, ... (die kratzt und ist ganz schön gruselig im schnitt ;-) ), die muss ich umändern lassen J
Nächste Woche geht es los mit dem wichtigsten und größten Thema : Flight Saftey
Bin mal gespannt, .....
LG eure Sopranita
P.S bin so fertig aber glücklich, es ist echt ne tolle, spannende Zeit . Haben ne nette Truppe und es macht echt Spaß. Heute am Sonntag, meinem einzigen freien Tag, liege ich auf der faulen Haut und erhole mich......
Geschrieben am 23.03.2007 20:46
Diese 3. Woche war sehr anstrengend und wir haben sehr viel neuen Stoff gelernt, wir behandeln gerade das Thema “Flight Safety”
Eine sehr netter CDC aus HAJ hat diese Woche abgehalten und durch seine nette, spritzige Art wurde es nicht langweilig.
-Am Montag war Einführung in F/S. Wirklich spannend und soviel Stoff.
-Dienstag haben wir die ganzen Preflight Checks durchgenommen, ich dachte ich könnte mir das nie merken.
-Mittwoch haben wir eine kurze Wiederholung gemacht und in der Mittagspause ging es nach CGN auf eine 737-800, wo wir das Gelernte umsetzen mussten, Preflight Checks, Türen “scharf machen” bis zum Umfallen, zwei mal mussten wir die Flieger wechseln, da immer irgendwann eine Crew auftauchte und wir nicht weiter machen konnten. Gegen 18.00 war Schluss.
-Donnerstag ging es erst um 10.00 los, kurze Wiederholung und Notfälle.
-Freitag, also heute, Wiederholung und das große Thema Feuer und natürlich die berühmten Kommandos
Mein Bericht fällt etwas kurz aus, weil ich TODMÜDE bin L und gleich schlafen gehe.....
LG eure Sopi
Geschrieben am 01.04.2007
Hallo Ihr da bin ich mal wieder, bin etwas müde und geschafft aber zufrieden. In Woche 4 des Lehrgangs ging es mir wieder besser, nachdem ich (und ich glaube unser ganzer Kurs) sehr unter Müdigkeit, Erschöpfung und extremer Zickigkeit gelitten haben etwas besser. In dieser Woche ging es mit SEP und CRM weiter.
Nach dem letzte Woche Schnee und Eis uns das Leben nicht einfach machten, wurden wir fast die ganze Woche mit Sonne und etwas Frühlingswärme belohnt und das viele Lernen ging einfacher von der Hand.
Montag
Heute kam wieder eine neue Trainerin, und wieder mal eine sehr Nette. (Wie sich noch herausstellte, hatte sie die Ruhe weg und eine Engelsgeduld mit uns) und es ging weiter mit SEP. Sie machte sich einen Überblick über unseren Wissensstand und war sehr zufrieden. Wie jeden Morgen gab es eine ausgiebige Wiederholung und Fragerunde. Den Rest des Tages SEP.
Dienstag
Wir haben Kommandos bis zum Abwinken geübt und gerufen...!
Mittwoch
Heute konnte ich mal eine Rettungsweste, die “scharf” war “zünden” und ein Püppchen musste herhalten, damit wir mal die Infant-Rettungsweste anlegen konnten. Mit Rettungswesten am Leibe mussten wir aus vollem Herzen die Kommandos fürs Ditching rufen, und das ist gar nicht so einfach wenn man vor der Klasse steht...
Donnerstag
Wir haben nochmals alle Differenzen zwischen unseren drei Boeing-Typen 800, 700 und 500 durchgenommen.
Am Nachmittag kam ein zweiter Trainer hinzu und es ging mit CRM weiter, es war wirklich mal eine Entspannung nicht dauernd mitschreiben zu müssen sondern einfach zu diskutieren.
Freitag
Den ganzen Tag hatten wir CRM und unser Kurs lief zu Höchstform auf, es wurde diskutiert und wir haben uns über vieles Gedanken gemacht, wir haben auch eine Gruppenarbeit gemacht und diese danach ausgewertet.
So und jetzt ist wieder eine Woche um, und nächste Woche wird heftig, da wir mehrere Tests schreiben und auch am Mittwoch in Frankfurt im Trainingscenter sein werden. Am Osterwochenende werden wir auch unsere Trainingsflüge absolvieren. Und meine Uniform ist ENDLICH komplett, nur eine Hose muss ich noch umtauschen gegen einen Rock, der Schnitt ist einfach schrecklich
Leider bin ich immer noch internetlos und kann mich nicht so oft melden. Nächstes Mal gibt es einen Bericht über das Trainingscenter und meinen “Kuck” - Flug usw.
LG Eure Sopranita
Geschrieben am 08.04.2007
Hallo ihr Lieben
Frohe Ostern erstmal! Melde mich gehorsam zu meinem Wochenreport. Bin so was von platt aber HAPPY!!
Montag
Heute gab es noch einen halben CRM-Tag mit unseren 2 Trainern, es gab eine Gruppenübung und es war auch glaube ich das Entspannteste diese Woche. Gegen Mittag wurde es dann ernster und es ging nahtlos in Security über. Mir liefen zum Teil kalte Schauer über den Rücken...
Dienstag
Heute den ganzen Tag ging es um Security, ich kann mir kaum noch vorstellen, dass es überhaupt noch einen normalen Flug ohne Zwischenfälle gibt.
Ein lustiger Moment waren noch die Selbstverteidigungsübungen.
Am Schluss konnten wir noch Fragen stellen für den SEP-Test am Donnerstag und wir bekamen Anweisungen für den Mittwoch, wo es nach Frankfurt ins LFTC geht.
Es war nach 18.00 h, als wir Feierabend machten. Der Abend war viel zu kurz, denn es hieß lernen, Sachen packen vielleicht etwas Kleines essen und um 5.00 aufstehen.
Mittwoch
Pick-up war um 6.30 an unserem Hotel. Mit 2 Mini-Bussen ging es nach FRA. Wir fuhren schon gleich in den ersten Stau...
Die Fahrt nutzen wir mit Lernen und fragten uns gegenseitig ab. Nach 2 Stunden und 30min kamen wir am LFTC an. Drinnen liefen wir unseren Stuttgarter Kollegen über den Weg.
Wir konnten ganz kurz was trinken in der Kantine und schon ging es los. Wir gingen auf das Mock-up der 737. Dort mussten wir alle Tür- und Kommandotraining machen. Einmal normale Notlandung und Ditching, danach mussten wir noch eine CPL vorbereiten, es machten riesigen Spaß. Wenn man „Vorne“ stand, dann stieg einem das Adrenalin in den Kopf und man vergaß die Hälfte (so ging es mir jedenfalls).
Danach machten wir noch eine Fire-Fighting Übung mit einer Oxy-Crew auf dem Kopf.
Alle, die fertig waren, konnten in der Kantine kurz etwas essen.
Und schon ging es weiter ins Schwimmbad. Dort machten wir einige Übungen, eine davon auf einer Rettungsinsel, wo wir das Dach aufbauen sollten..... Unsere Trainer setzen einige „nette“ Tricks ein, damit es richtig real wirkte ;-)
Zum Schluss gab es ein Gruppenfoto im Wasser auf der „Insel“
Damit schloss dieser interessante und schöne Tag ab.
Auf der Rückfahrt war es wie im Sarg, alle schliefen tief und fest. Ohne Staus und weitere Umwege ging es heimwärts.
Donnerstag
Der schlimmste Tag für mich...
Ich hatte wenig geschlafen und war früh wach, schnell noch mal einige „Kringelblätter“ ausgefüllt und los gings zum Hotel...
Die Nerven lagen blank. Wir wollten es einfach hinter uns haben.
Der Test bestand aus 6 Teilen und jeder musste mit mind. 85% bestanden werden.
Zum Glück war der Test SEHR fair und alles was wir x-mal durchgegangen sind kam dran. Ich war recht schnell fertig und FROH als ich draußen war.
Unsere Trainerin zog sich zum Korrigieren zurück.
Nach einer Pause machten 2 andere Trainer weiter mit CAM.
Wir wiederholten einiges und machten eine kurze Gruppenübung. Vieles hatten wir schon für den Home-Study-Test zu lernen.
Nach 2 Stunden kam unsere SEP-Trainerin zurück und wir mussten alle den Schulungsraum verlassen. Einzeln wurden wir reingerufen und bekamen unsere Ergebnisse mitgeteilt. Bei bestandenem Test gab es den SEP/FA-Ausweis.
Meine Knie haben geschlottert und mein A.... (sorry ;-) ) ging ganz schön auf Grundeis...
Aber JUHU bestanden.....
Abends ging es in die Stadt zum Shoppen, schön Essengehen und SCHLAFEN .
Freitag
Am „heiligen“ Karfreitag kam ich zur Abwechslung super durch den „Verkehr“, es war niemand unterwegs.
Wir haben den Dienstplan fürs Osterwochenende erklärt bekommen und Organisatorisches besprochen.
Wir konnten Fragen stellen und wir bekamen vieles übers Proceeden erklärt.
In der Mittagspause gingen fast alle zusammen zu Italiener essen, im Biergarten konnten wir die Ostersonne genießen.
Früher als geplant machten wir Schluss, da einige Kollegen schon am Nachmittag nach DUS oder HAJ Proceeden mussten.
Nachmittag ging ich endlich mal wieder an den Rhein laufen, ein Genuss...........welch ein Luxus...
Samstag
Wieder hatte ich schlecht geschlafen da heute mein erster Flug stattfinden sollte.... Ich fühlte mich wie ein Kind vorm ersten Schultag, eine Braut vor der Hochzeit oder wie bei der Führerscheinprüfung....
Meine Haare wollten einfach nicht halten und das Make-up ging nicht von der Hand wie sonst.
Am späten Nachmittag fuhr ich zum Flughafen. Auf dem Weg zum Crewraum traf ich auch einige Kurskollegen, die genauso aufgeregt waren.
Im Crewraum traf ich auch schon einen Teil meiner Crew an. Und alle waren TOTAL nett und beruhigten mich... Mein Herz klopfte bis zum Hals.
Nach dem Briefing liefen wir gleich zum Flieger. Ich konnte gleich einen Security-Check machen und beim Cleaning helfen, Gurte kreuzen usw.
Dann kamen auch schon die Gäste und ich konnte mich gleich am Overwing austoben.
Der Flieger füllte sich schnell, wir waren zu ¾ voll.
Zum Start ging ein Traum in Erfüllung und ich durfte im CKP starten..... Und die waren auch total nett und haben einiges erklärt.
Ich lief auch gleich beim Service mit oh je...ob ich das alles jemals so schnell beherrsche.....
Danach habe ich noch abgeräumt und schon ging es mit dem BVK weiter.
Die Zeit ging so schnell um und zur Landung durfte ich wieder ins CKP. Es war ein traumhafter Anflug auf Sizilien, die Sonne ging gerade unter und färbte die Berg in rosa-rot ein.
Wirklich ein Traum.
Der Turnaround war sehr kurz, schnell war die Kabine aufgeräumt und die neuen Gäste kamen an Bord.
Gleich nach dem Start durfte ich Spielzeug verteilen und nach etwas Geschaukel ging es auch gleich mit dem Service weiter. Die Kollegen gaben mir viele Tipps und ich durfte alles fragen und mitmachen, meine Aufregung war wie weggeblasen.
Früher als geplant waren wir wieder in Köln, und ich bin zu meiner Familie ins Osterwochenende gestartet.
Ich hoffe dass die kommende Woche schnell vorbei geht, denn ich will jetzt endlich fliegen... Kann es kaum erwarten...
Jetzt genieße ich meinen einzigen freien Tag diese Woche.
LG Eure Sopranita
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Neue First-Class Schulung bei Lufthansa Hier ein kleiner Erfahrungsbericht der Schulung von (f)lightmagic, der zu den ersten erfolgreichen Teilnehmern gehört:
1. Tag: Wie immer zuerst Begrüßung durch die beiden Trainer. Dann die übliche Vorstellungsrunde. Wie sich zeigte, waren viele alte Hasen dabei und von den 14 Teilnehmern, neben mir, noch 2 weitere, die noch nie in der First Class gearbeitet haben. Anschließend stellte jeder Kursteilnehmer sein Symbol vor, daß er für die First Class hat. Man sollte eben etwas mitbringen, was man mit seiner Rolle als First-Class Flugbegleiter verbindet. Der zweite Teil des Vormittags behandelte das "Erwartungsmanagement". Es ging um Kunden und Serviceorientierung, Rollenerwartung und das Image im Premium-Segment. Dafür wurden u.a. im Vorfeld Interviews mit Vielfliegern und HON Circle Membern geführt, was sie denn eben von einem Flugbegleiter in der First-Class erwarten und uns als Film gezeigt. Die verschiedenen First Class der einzelnen Airlines wurden anhand einer Beamerpräsentation miteinander verglichen. Nach der Mittagspause gings zum praktischen Teil. Thema Restaurant-Etikette. Wie decke ich einen Tisch richtig ein, was gehört dazu, welches Besteck usw und wie kann ich das mit den Mitteln, die ich an Bord habe, umsetzen. Der zweite Teil des Nachmittages beschäftigte sich mit dem Thema Wein. Im Vorfeld hatten wir einen Folder bekommen, der bis Kursstart durchgearbeitet werden sollte. Darin war sehr viel Theorie zum Thema Wein enthalten und nun ging es um die praktische Umsetzung. Sprich, wir haben die aktuellen Weine der F-Cl verkostet. Das ganze geschah blind und wir hatten auch anfangs nicht die Weinkarte zur Hand. 2. Tag: Der zweite Tag begann mit dem Thema First Class am Boden. Uns wurden die Lounges, das First Class Terminal in Frankfurt sowie der Service dort vorgestellt. Dies immer mit den entsprechenden Filmen. Ein weiteres Thema war: Lufthansa Private Jet. Was wohl auch extrem gut genutzt wird, der Kunde bucht ja dort eben einen Flug, als wenn er Linie fliegen würde, bekommt auch die Meilen dafür usw. Weiter ging es mit unseren Schlüsselkompetenzen, sprich um die eigene Einstellung und Haltung: Wie gestalte ich die Beziehung zum Gast und professionelle Kommunikation? Der Nachmittag beinhaltete dann wieder praktische Übungen und wieder kulinarische Erlebnisse. Teil 1 ging um die Verantwortung in der Galley, das Master of Time-Konzept war das gesamte Thema des Nachmittages. Hierbei eben Produktverantwortung. Teil 2 von Master of Time befaßte sich mit dem Kabinenservice. Das Ganze war mehr oder minder ein fließender Übergang, denn es gab mehrere Stationen, die man durchlaufen mußte. Vom Wagenaufbau (Eindeckwagen, Vorspeisewagen, Käse/Dessertwagen) über das Anrichten (und auch essen :-) ) der Hauptgänge, Serviettenfalttechniken üben usw. Abschluß des Tages war da Thema Käse, ebenfalls in Form von Verköstigung und da eben auch die Kombination mit einem edelsüßen Wein, der auch momentan in der First Class angeboten wird.
3. Tag: Der erste Teil beschäftigte sich mit Small Talk und Etikette, in dem Fall was kann ich wie sagen, wie spreche Würdenträger und Amtsinhaber richtig an usw. Der zweite Teil fand in englisch statt. Dort gings auch um eben die gewissen sprachlichen Probleme, die entstehen, wenn man vom deutschen direkt ins englische übersetzt. Es gab Übungen dazu, wie man eben diese gewisse Indirektheit und Höflichkeit wahrt und trotzdem den entprechenden Forderungen Nachdruck verleiht. Zweiter Part des Vormittages war das Thema "Less Streß", zum einen für den Gast, als eben auch für uns als FBs. Wie schaffe ich es ein gewisses Wohlbefinden an Bord herzustellen. Dritter und letzter Teil vor der Pause war Qualität und Standards. Was können wir wie mit welchen Mitteln tun und was ist zu viel bzw nicht den Standards, sei es Firmenstandards als auch gastronomische Standards, entsprechend. Es ging auch nochmals um die 5 Serviceversprechen und das Thema Service Excellence. Der dritte und letzte Nachmittag beschäftigte sich mit dem Thema "Rund um Produkt und Service", im speziellen der zweite Service, Snack, Buffet, Überraschende Momente, Nachtkonzept usw Diese ganzen Dinge wurden in Gruppenarbeiten anhand CSM, Speisekarten usw ausgearbeitet und dann präsentiert. Zum Ende gab es dann noch einen Ausblick auf das, was uns in den nächsten Monaten erwarten wird an Änderungen und Neuheiten. Resümee: Alles in allem ein, wie ich fand sehr gut gemachtes Seminar bzw Schulung. In der eben nicht zig mal Wagen aufgebaut wurden, usw. Denn dieses Wissen und Können hat man nach 2-3 mal selbst machen und von Kollegen abschauen bzw lernen auch. Sondern es ging eben ganz speziell um die Softfacts, um uns als First Class Flugbegleiter beo Lufthansa. Was können wir wie tun und was wird von uns erwartet.
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Lehrgangstagebuch von siobhan, die bei der dba (inzwischen Air Berlin) in München im Januar-Februar 2007 den Flugbegleiterlehrgang erfolgreich absolviert hat:
Geschrieben am 08.01.2007 20:34
Also heute, erster Tag, stellten sich erst mal alle vor... und wenn ich sage alle, dann mein ich auch alle (Chefetage) Find ich sehr sympathisch... es zeigt aber auch, dass wir Neulinge nicht 'unwichtig' sind... Naja...viel passiert ist eigentlich nicht. Uns wurde alles erklärt, Fragen beantwortet, eine kleine Schulungsübersicht gegeben usw. usw. Es gab heut auch die Ausweise - mit Compi-Foto *glupsch* Wir haben uns die Personalabteilung angesehen und Crewplanung kommt morgen dran
Wie gesagt, viel passiert ist heut nicht...war einfach nur viel Info!
Alles in allem kann ich sagen die dba ist ein wirklich suuper Unternehmen!!! Totaal lieb alle, nett und freundlich... und was mir auch gefällt ist, dass wir sofort als volle Mitglieder integriert wurden...
Auch meine zukünftigen neuen Kolleginnen (+ 1 Kollege ) sind wirklich alle super nett!
Hach, was bin ich begeistert... Ja, morgen gehts dann so richtig los: Test in der Früh, dann Ansagen, wir werden ins Intranet eingeführt, dann noch Comp-Schulung...
*puh*
Ach ja, nächste Woche schon gibts die Uniform
Na dann, bis hoffentlich morgen
Geschrieben am 09.01.2007
So, daheim...
Werd mich, wenn ich das Ganze mit *täglich hier rein schreiben* durchalten will, ein wenig kürzer fassen
Heute gab's den kleinen Test ! War zu schaffen *lol*
Nach ein wenig Theorie sind wir in einen A/C - Dummy gegangen und haben die Safety-Demo vorgeführt hat recht gut geklappt - bis auf das, dass unsere Trainer sich den Mund fusselig geredet haben, weil natürlich jeder die Demo-Ansage dazu hören sollte... ...Morgen sollen wir die Demo-Ansagen selber machen... *grusel*
Ja, und unter anderem wurde uns noch gezeigt wer, was, wo, wie... sprich, wir haben uns den 'Betrieb' der dba unter die Lupe genommen - wirklich sehr interessant alles! Wahnsinn wer und vorallem was dahinter steckt, damit alles reibungslos funktioniert...
Soviel zu heute... muss jetzt noch ein wenig Ansagen üben! ob ich meine Nervosität in den Griff bekommen werde...
Geschrieben am 10.01.2007 20:38
Danke für all die Glückwünsche Ich bin sicher, dass wir es alle schaffen - mit diesen wirklich herzlichen und kollegialen Trainern kann es auch nicht anders sein
Heute war wieder ein sehr interessanter und vor allem lustiger Tag! Besonders eine unserer Trainerinnen - sie ist wirklich zum kugeln - so witzig, ehrlich... so viel Spaß hatten sicher wir alle schon lang nicht mehr, wir haben viel gelacht. Sie bringt die Dinge so dermaßen auf den Punkt, dass es authentischer kaum geht *kringel*
Es ging heute u.a. hauptsächlich darum, wie man sich in der Öffentlichkeit in Uniform benehmen soll. No-go's wurden dabei besonders hervorgehoben. Tipps und Tricks was die Erhaltung unserer Schönheit angeht, auch längerfristig gesehen, gab's auch...
...und die Safety-Demo wird jetzt täglich geübt...
Bis morschä
Geschrieben am 20.01.2007
so... am Freitag haben wir unseren 1. Test geschieben - verlief wirklich supi!
Das heißt jetzt für uns, dass die Service-Schulung geschafft ist
Jetzt gehts ans Eingemachte: Safety-Schulung und Erste Hilfe... Das heißt jetzt richtig ackern!
Am Do. geh ma 'plantschen' - des wird gar net lustig... hihi, aber Fett schwimmt ja bekanntlich... *lol*
Geschrieben am 10.02.2007
...bin auch seit 'gestern' fertig! *Graduation* (es wurden sogar Fotos von uns gemacht, die dann ins 'on time' Magazin kommen ) Alles in Allem kann ich mich Hula nur anschließen. Es war eine sehr schöne Zeit und auch ich werde meine Kurskolleginnen vermissen...
Wenn in meinem Kopf dann mal wieder Platz für Neues ist, werde ich meine Gedanken vielleicht nochmal sammeln und meine Erlebnisse niederschreiben. Momentan bin ich nämlich noch damit beschäftigt mein kleines, neues Auto bereit zu machen...
Es war sehr stressig die letzte Zeit, ich war teilweise bis zu 12 Std. unterwegs... und dann noch Familie (nach anstrengendem Lehrstoff) *puh* soviel kann ich sagen!
Habs auch deshalb nicht wirklich geschafft ein Tagebuch zu führen...
Aber wenns Fragen gibt - nur zu!!
Die Zeit ist irre schnell vergangen und am Montag haben die meisten schon ihre 'Patenflüge', so wie ich . Da heißts für mich: um 3:00 Uhr aufstehn und ab die Post zum ersten Einsatz (Hoffentlich blamier ich mich nicht )
Also dann
LG
Sarah
Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Ein Bericht zur Ausbildung und zum Arbeitsalltag eines Flugbegleiters bei Etihad Airways in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate):
Allgemeines: Generell kann man EY (Etihad) nur sehr wenig mit europäischen Qualitätscarriern wie bez. Lufthansa vergleichen. Da EY eine eher junge Airline ist, sind auch die internen Abläufe noch nicht ganz ausgereift und bringen einige Herausforderungen mit sich. Ohne Selbständigkeit, klaren Willen und Können kommt man bei EY nicht weit. Man merkt durchaus in allen Bereichen, dass sich in unserem Team derzeit 98 Nationalitäten finden und somit auch 98 sehr unterschiedliche Mentalitäten. Training: Das Training setzt sich aus 2 Wochen Safety, 1 Woche Aviation Health und 3 Wochen Service zusammen. Es gibt einen Dresscode während des Lehrgangs: stets Business Attire (Herren Anzug und Krawatte) bzw. Uniform. Die firmeneigenen Trainingsmöglichkeiten (Door-Trainer, Simulatoren etc.) sind derzeit nur begrenzt vorhanden, werden aber bei Emirates in DXB (Dubai) genutzt bis das neue Trainingscenter in ca. 3 Monaten fertig gestellt sein wird. Die Flugzeugtypen, auf die man geschult wird, sind Airbus A330-200, A340-300/500/600 und Boeing 777-300ER. Es gibt auch eine Boeing 767-300 in der Flotte, auf die man ebenfalls geschult werden könnte. Es gibt auch 5 geleaste Flugzeuge, die allerdings bis auf 3 Maschinen denselben Kabinenstandart aufweisen wie die firmeneigenen Flugzeuge. Im Grundkurs wird man servicetechnisch für Coral Zone (Economy) und Pearl Zone (Business) ausgebildet. Nach circa 6 Monaten bekommen man die Diamond Zone (First Class) Ausbildung, sollte man gut genug sein. Die Flugzeuge selbst sind absolut Top, das modernste, luxuriöseste und crewfreundlichste was Airbus und Boeing zu bieten haben. Die Bestuhlungen sind extrem großzügig und nicht mit westlichen Carriern zu vergleichen. Auch Entertainment, Service und sonstiges High-Tech Equipment sind nicht mit anderen Airlines zu vergleichen. Gehalt: Die Bezahlung während der 2 monatigen Grundausbildung beträgt circa 5000 AED aufs Konto (1000EUR) plus 3300 AED Cash über das Training verteilt (660EUR). Nach der Ausbildung erhält man ein Grundgehalt von 2500 AED (500EUR) plus Flugzulage und Spesen. Sollte man krank sein gibt es nur das Grundgehalt. Das Gehalt ist Tax Free... die Regierung überlegt aber, bald Ex-Pats zu besteuern. Unterkunft: Mit dem Gehalt kann man in Abu Dhabi leben, vorausgesetzt man wohnt in einem EY-Gebäude, da sich eine eigene Wohnung zu leisten eher ein Ding der Unmöglichkeit ist. Außerdem gibt es einen gratis Bustransport von jedem Gebäude zum Flughafen und retour. Man bekommt ein Appartement in einem der circa 14 firmeneigenen Gebäude zur Verfügung gestellt, welches man sich mit einem oder 2 Kollegen teilt. Jeder hat ein eigenes Schlaf- und Badezimmer (in den meisten Gebäuden). Es gibt Besuchsregelungen, welche besagen, dass nach 1AM nur EY Crew des gleichen Geschlechts zu Besuch sein darf. Crew des anderen Geschlechts und nicht EY-Crew müssen ausnahmslos um 1Uhr das Gebäude verlassen. Ist allerdings kein Drama, weil keiner einen zwingt zu Hause zu schlafen. Außerdem sind die meisten Gebäude jetzt gemischt-geschlechtlich, und gebäudeintern kann natürlich keiner kontrollieren welche Dame bei welchem Herrn nächtigt. Dienstpläne: Die Destinationen reichen von Short Haul Intra Gulf Flügen bis zu Ultra Long Range (New York, Toronto und Sydney bzw Johannesburg. Los Angeles soon to come). Dementsprechend auch die Dienstpläne. Layovers sind gewöhnlich 24h ab 6 Stunden Flugzeit, alles darunter wird gewöhnlich im Turn-Around oder mit Split Rest (circa 7h Aufenthalt z.b. Bombay, Delhi...) bedient. Minimum 7 OFF Days per Monat (32 Stunden ohne Störung, Anruf etc. durch die Firma). Maximum FDP (setzt sich aus der Zeit ab Beginn des Briefings (1:30 vor STD) bis Arrival am Gate@Destination zusammen) ist bei gesetzlichem Maximum 210h, derzeitiger Rekord bei EY circa 192h. Ein Arbeitstag: Bombay mit Airbus Flotte: Im Briefing bekommt jeder eine Safety und eine First Aid Frage gestellt, die beantwortet werden muss. Wenn jemand sie nicht richtig beantwortet, bekommt er ne zweite Frage... wenn diese wieder nicht beantwortet werden kann "Halas"... grounded. Das Cockpit kommt zum Briefing dazu, war diesmal CPT aus den Niederlanden und der FO aus Deutschland. Sehr nett, keine große hierarchische Distanz zwischen Cockpit und Kabine. Kabine knacke voll, Klientel durchaus unterschiedlich, von Scheichs bis zu Gastarbeitern. Safety Proceedures werden von der Crew top eingehalten und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Service technisch war ich für die hintere Coral Kabine zuständig, kein Drama, auch wenn es zahlreiche Sprachschwierigkeiten mit Gästen gibt, die aber mit etwas know-how leicht zu überwinden sind. Alle englischen Announcements wurden mir zugeteilt, da der C/M Franzose war und nicht so ganz stolz auf seinen Akzent war. *lol* Vorkommnisse: Nach dem die Signs off waren und wir mit Service in der Kabine beschäftigt waren, hat uns eine Turbulenz kurz ziemlich heftig erwischt. "Cabin Crew be seated"... war aber perfekt gehandelt und Teamwork war more or less perfekt. Im Landeanflug war es ähnlich, nur schlimmer (Monsun). Resultat war dass das gute Chicken Byriany in so ziemlich jeder Sitzreihe irgendwo am Boden zu finden war ... However, Flugzeit 2:40, wir sind mit etwas Delay angekommen, ab ins Hotel 5 Minuten vom Airport, 7 h Split Rest, Flieger bleibt stehen. Das Hotel war sehr luxuriös. Der Rückflug war ebenfalls sehr nett, natürlich viel zu tun bei 2:20 retour, aber dank Teamwork kein Problem.
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Lehrgangstagebuch von huladoll, die bei Eurowings in Düsseldorf im Januar-Februar 2007 den Flugbegleiterlehrgang erfolgreich absolviert hat:
Alles in Allem war die Lehrgangszeit echt eine superschöne Zeit - Sehr anstrengend aber auch sehr spaßig. Der Lehrgang dauert 4,5 Wochen plus noch mal ca. +/- 42 Einweisungsflüge (variieren individuell, was auch völlig o.k. ist), die so ca. 3 Wochen in Anspruch nehmen. Die Lehrgangszeit ist gesplittet in einen Schulungsteil die man im EW-Verwaltungsgebäude in DTM verbringt und in den Rescue & Safety Teil, der auf der Flugzeugattrappe beim Cityline Schulungszentrum in Troisdorf stattfindet. Man wird auf ein Flugzeugmuster geschult (derzeit entweder dem Canadair Regional Jet 100/200 -kurz CRJ- oder der British Aerospace -kurz BAe- 146. Nach ungefähr 3 oder 4 Monaten bekommt man dann einen weiteren Kurs, über ca. 3 Tage, bei dem man dann das Rating für das andere Flugzeugmuster erhält.
Also zu allererst: Die Leute sind alle total genial... Vom Kurs über Trainer bis hin zu den Mitarbeitern, die einen bei EW so alle über den Weg laufen.. Da herrscht wirklich eine tolle Atmosphäre und ich kann für mich sagen, dass ich auf jeden Fall die richtige Airline gewählt habe.. Besonders gut fand ich, das vor jeder Schulung erst einmal Seminarvereinbarungen getroffen wurde, denn ein respektvoller Umgang, seitens der Lehrgangsteilnehmer und auch seitens der Trainer, steht an erster Stelle. Außerdem wurde vereinzelt auch an einer Flipchart notiert, was man vom jeweiligen Training erwartet und was man lernen möchte, ebenso aber auch, was die Trainer voraussetzen). Nach den Schulungen wird auch immer Feedback gegeben, so das ein durchgehender Verbesserungsprozess stattfindet, von dem die zukünfigen Lehrgangsteilnehmer natürlich auch profitieren.
Die Schulung: Wir hatten in der ersten Woche schon ganz viele Schulungen und auch schon Tests.. hat aber richtig viel Spaß gemacht und es wird dort echt sehr viel vermittelt. Die Tests sind alle wirklich zu schaffen.. vorausgesetzt natürlich man passt die ganze Zeit auf und macht mit. Dangerous Goods fanden alle etwas schwer, zumal es viel ungewohnter Stoff in kurzer Zeit ist.. aber dennoch zu schaffen. Gleich am ersten Tag wurde auch schon die Uniform anprobiert (Rock, Hose, Blazer, Weste, Blusen, Mantel, Handschuhe, Gürtel und Strickjacke bzw. Pullunder), um erst mal herauszufinden welches die passende Größe ist. Dann werden die einzelnen Größen bestellt und ein paar Tage später, wird dann alles noch mal vor einer Schneiderin anprobiert und ggfs. zur Änderung abgesteckt. Die Anprobe ist im Übrigen sehr ungewohnt, aber nach eine paar Minuten und ‘nem kurzen Blick in den Spiegel fühlt man sich echt drin wohl ist auch ein klein wenig stolz und freut sich schon darauf, die bald jeden Tag anziehen zu dürfen/müssen ;-) . Die erste Woche war echt schon sehr anstrengend (vor allem wenn man es nicht mehr gewohnt ist, den ganzen Tag in einem „Klassenraum“ zu verbringen). Jedoch noch um einiges einfacher als das Rescue & Safety Training in Köln-Troisdorf (das Mock-Up ist nämlich bei der Lufthansa Cityline), wo es nach einem Tag Pause hinging. Trotz der Anstrengung konnten wir‘s aber alle kaum erwarten..
R+S 2 Wochen R+S Training sind echt hart. Sehr viel Stoff, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden muss.. Besonders schlimm war es, weil uns auch Kursteilnehmer verlassen mussten und so haben wir nicht nur viel gelacht, sondern auch geweint. Schon komisch, wie sehr einem wildfremde Menschen in so kurzer Zeit ans Herz wachsen können.
Das Rescue + Safety Training selbst besteht aus Theorie und Praxis. Zuerst wird der Stoff erarbeitet und gründlich besprochen und dann im Mock-Up durchgespielt. Das sind unheimlich viele Dinge, die man in kürzester Zeit lernen muss. Gerade ein normaler Flugablauf der eigentlich recht simpel ist, ist für Neueinsteiger echt komplex, vielleicht aber auch weil man mit so vielen Informationen bombardiert wird und eine Menge Memory Items in den Kopf reinmüssen. Wir haben dann nicht nur Abends alleine auf den Zimmern gelernt, sondern haben in der Gruppe nochmal Flugabläufe durchgespielt, Ansagen geübt und die einzelnen Notfall-Procedures durchgespielt. Außerdem haben wir immer wieder gegenseitig Kommandos abgefragt, die wirklich sitzen müssen.. da konnte es dann auch schon mal sein, dass man bei einem anderen Kursteilnehmer anrief, um ad hoc ein Kommando abzufragen.
Auf dem Mockup war es super witzig, aber in den Anzügen und den komischen Socken kam man sich echt ziemlich dämlich vor. Allerdings waren wir dort auch alle immer sehr angespannt, da man sich einer permanenten Prüfungssituation ausgesetzt fühlt und natürlich auch während des ganzen Lehrgangs unter Beobachtung steht. Aber gerade hier zeigt sich, wer in heiklen und lebensgefährlichen Situationen einen kühlen Kopf behält, wer Entscheidungen treffen kann die Sinn machen und wer wie reagiert (was nicht heißt, das man keine Fehler machen durfte). Im Nachhinein verstehe jetzt auch, warum soviel Wert auf Englisch gelegt wird.. Guten Tag und Tschüß sagen und vielleicht noch so'n bissel Service-Blabla kriegt man schon hin, aber das Flight Safety Manual (quasi die Flight Attendant-Bibel und wichtigster FB-Begleiter) ist komplett auf Englisch (außer First Aid). Da könnte der eine oder andere schon ordentlich Probleme bekommen.. Während des Lehrgangs gibt es auch Feedbackgespräche, bei dem man sowohl Lob und natürlich auch Kritik erhält, man aber so die Chance hat, sich verbessern und an sich zu arbeiten - dieser Job ist für viele ja wirklich was völlig anderes - als ich musste noch nie ein Büro evakuieren ;-) . Natürlich kann und soll man sich auch dazu äußern und auch die Trainer sind darauf bedacht, sich zu verbessern und selbst immer offen für Lob und Kritik. Besonders viel Spaß gemacht hat uns das Feuerlöschen - für alle erst sehr ungewohnt, aber nach der Praxiserprobung fühlt man sich schon recht sicher). Ein Flug ohne Zwischenfall war auf jeden Fall für alle nach diesem Training schon fast unvorstellbar, weil wir dermaßen auf Emergency getrimmt wurden. Ein weiteres Highlight war die Flugzeugbegehung. Wir fuhren alle morgens zu unserem Stations-Flughafen und uns wurden die Crewräumlichkeiten gezeigt.. und dann ging es endlich raus aufs Vorfeld. Ein Pilot erklärte uns das komplette Flugzeug (besonders spannend war‘s übrigens im Cockpit, aus dem ich eigentlich gar nicht mehr raus wollte...). Außerdem übten wir Preflight und Sicherheitschecks und konnten uns schon mal etwas an das Flugzeug gewöhnen, was ja dann doch etwas größer war als die kleine Attrappe. Was für ein toller Tag! Der R+S Teil schließt übrigens mit einem schriftlichem Test ab. Dort wird nochmal alles abgefragt, was man in den vergangenen 2 Wochen gelernt hat und dauert dann auch dementsprechend.
Nach R+S gab es dann CRM „Crew Resource Management“, bei dem man noch so ein paar Tipps mitbekommt, zum Umgang miteinander. (Viele Flugzeugunfälle lassen sich auf eine unglückliche Verkettung von Umständen zurückführen, die man mit einem gewissen Blick und einer entsprechenden Kommunkationsbereitschaft innerhalb der Crew vielleicht anders abgelaufen wären - deshalb ist das auch sehr wichtig und bedeutet nicht, wie ich mich meinen Mitmenschen verhalte.. grundlegende soziale Kompetenzen bringt man ja eh schon in diesem Beruf mit). Außerdem geht man noch mit allen in ein wirklich sehr gutes Restaurant Essen- gerade nach dem R+S Training eine super „Belohnung“.
Zurück in DTM gab es weitere Schulungen.. wie z.B. First Aid, was wirklich Spaß gemacht hat (bis auf die Geschichte mit der Geburt.. *schüttel*), aber meines Erachtens eigentlich viel zu kurz war. In jedem Fall muss man sich selber zu Hause noch mal hinsetzen und büffeln! Cosmetics war nicht so der Hit, Aviation Security und Unruly war richtig klasse, Service war auch lustig und sehr aufschlussreich (wie soll man das bloß alles so schnell schaffen??) und auch die restlichen Schulungen waren super-interessant.. Am letzten Tag, der Graduation, mussten wir dann alle in unserer neuen Uniform erscheinen.. die Arbeitspläne waren schon fertig und uns wurde klar, dass es jetzt richtig Ernst werden würde.. für viele ein Traum, auf den man lange hingearbeitet hat. Jetzt war ich ein Flight Attendant.. naja zumindest im LBA-Ausweis und auf meinem Zertifikat.. und wir bekamen unsere Schwingen.. echt ein komisches Gefühl. Außerdem wurde uns klar, dass wir uns dann doch sehr vermissen würden, denn leider werden wir das erste Jahr nicht zusammen fliegen.. erst danach werden wir Senior Cabin Attendant, welches man sein muss, um im Team „vorne“ zu fliegen).
Die Einweisungsflüge
Vor den Einweisungsflügen war ich unheimlich aufgeregt und wirklich sehr gespannt. Am ersten Tag kam ich viel zu früh in Crewraum und kam mir auch echt dämlich vor.. aber mein erster Einweiser war echt klasse.. ich hatte wirklich sehr viel Spaß und es war nicht so streng, wie ich es mir vorgestellt hatte. Auf mich warteten ca. 40 Supervision Flüge, bei denen ich mir erst mal alles ganz in Ruhe ansehen konnte - was ich aber gar nicht wollte und gleich von Anfang an mit angepackt habe. Von Flug zu Flug kam dann mehr dazu und man musste sich auch steigern (alles wird in einem Ordner festgehalten, der einen während der gesamten Supervision-Zeit begleitet).
Aber man wird an alles herangeführt, bis man es dann wirklich beherrscht
Während meiner Einweisungszeit hatte ich auch alle möglichen Situationen.. (natürlich auch solche die man im AC gehabt hat und schon dort für den einen oder anderen ein Problem dagestellt haben..) Naja, besser jetzt als später.. Nach einem halben Jahr müssen wir auf dem CRJ auch alleine in der Kabine fliegen (und im Notfall auch schon früher). Das ist glaube ich bei uns schon etwas "krasser" (wenn man das so mit Erzählungen von anderen vergleicht, denn alleine die Verantwortung für die ganze Kabine zu tragen ist schon heftig, was aber in keinem Fall heißen soll (!!), das ich die Ausbildung über die von anderen Airlines stellen will.. nur ist es eben ein Unterschied, ob ich mit mehreren, schon viel erfahreren Kollegen in der Kabine arbeite oder ganz alleine alle Passagiere betreuen und alle Entscheidungen alleine (bzw. in Absprache mit dem Cockpit, denn die sind zum Glück ja auch noch da - und die auch wirklich alle echt Klasse sind!) treffen muss und auch im Notfall entsprechend reagiere.. und es kann ja auch immer sein, das man selber zum Medical wird und umkippt oder mal einen vor den Latz bekommt). Am Ende der Supervision steht ein Check-Flug, bei dem man alle Aufgaben von nur einer CA übernimmt. Der Einweiser macht dann nur noch Notizen und beobachtet und stellt nochmal allerhand Fragen die sowohl R+S als auch First Aid betreffen. Vor dem Flug muss man übrigens auch das Briefing übernehmen, Formulare ausfüllen, die Passagierliste und den Serviceablauf besprechen und ein R+S und ein First Aid Thema durchsprechen. Bei meinem Check-Flug, der eher überraschend kam, war ich sehr nervös, es hat aber alles geklappt.. und ich war hinterher wirklich sehr erleichtert.. Endlich fertig - jetzt kommt der Alltag und ich freue mich schon auf das neue Flugzeugmuster, bei dem ich dann meine Kurskolleginnen wiedersehe...
Alles in Allem war es eine wunderschöne Zeit.. und was mir während des Lehrgangs zuwenig an Service war, lernt man in der Praxis wirklich einfach am Besten. Was mir in den ersten Tagen besonders und sehr positiv aufgefallen ist, und sich auch bis jetzt durchzog, ist das bei EW wirklich für alles gesorgt ist und man als Mitarbeiter das Gefühl hat, nicht einfach nur eine Nummer zu sein. Die Airline ist nicht klein aber eben auch nicht zu groß. Es wird viel Wert auf die EW Policy gelegt und ich finde gerade in der heutigen Zeit können sie einige Unternehmen davon eine Scheibe abschneiden. Das nicht alles Gold ist was glänzt und es auch mal Sachen gibt die man persönlich nicht so toll findet, gehört dazu. Aber ich für mich bin wirklich sehr glücklich damit. Zum Lehrgang bleibt nur zu sagen, das es wirklich eine wunderschöne Zeit war und man wirklich sehr gut auf den fliegeralltag vorbereitet wird. Und so haben sich meine wirklich kritischen Bedenken auch mal alleine auf dem CRJ fliegen zu müssen, sich auch in Luft aufgelöst.
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Lehrgangstagebuch von omelette, die bei Hamburg International in Hamburg im Mai-Juni 2007 den Flugbegleiterlehrgang erfolgreich absolviert hat:
Geschrieben am 03.05.2007
So, die ersten drei Tage sind vorbei, und ich berichte mal kurz, was bisher passiert ist. Wir sind ein ziemlich großer Kurs mit 18 Leuten, und alle sind ganz nett und sympathisch. Am Dienstag ging es um 10 Uhr los, alle waren ganz normal gekleidet, aber trotzdem natürlich hübsch zurechtgemacht. Wir haben erstmal ein paar organisatorische Sachen geklärt, danach gab es dann eine Vorstellungsrunde. Wir haben dann unsere ganzen Unterlagen bekommen, und ich glaube, danach kam dann auch schon der Test. Es waren 35 Fragen, und wer gelernt hat, kann diese auch gut beantworten. Wir hatten dafür eine Stunde Zeit, viele waren aber schon nach 20-30 Minuten fertig. Danach haben wir dann angefangen einige Sachen aus dem CM zu besprechen, zwischendurch dürfen jederzeit Fragen gestellt werden, die natürlich auch beantwortet werden. Danach haben wir dann mit der... ähm mir fällt grad das Wort nicht ein, lol, mein Kopf ist grad so leer. Also die Vorführung mit Schwimmweste etc. Das wird jeden Tag wiederholt. Dann hat unsere Trainerin uns gezeigt/gesagt, was man alles im Flight-Kit bzw Handtasche bei sich haben muss/kann/sollte, war auch sehr interessant. Ich glaube ich werd mich totschleppen, hihi. Am nächsten Morgen gab es dann das Testergebnis, alle hatten bestanden, und ich war mit meinem Ergebnis äääusserst zufrieden *gg* Den Rest fasse ich jetzt einfach mal zusammen (evtl ist es nicht ganz vollständig): Uniformordnung grundsätzliches Verhalten Organisation Postionen, Aufgaben, Abläufe an Bord Dienstpläne lesen Ablauf von z.B. Proceeding, etc. was zu tun ist wenn man krank ist Arbeitssicherheit Ansagen lesen Heute haben wir noch einen Film gesehen wie ein Flug abläuft, und haben das dann nachgespielt. Es gibt jeden Tag Hausaufgaben auf, sprich irgendwas lesen, auswendig lernen, und 2 Briefingfragen ausdenken, da wir uns gegenseitig briefen. Insgesamt schon eine ganze Menge. Wir dürfen übrigens während des Lehrgangs anziehen was wir möchten, wichtig ist nur, daß wir so geschminkt und frisiert sind, als würden wir fliegen (das Makeup muss natürlich zwischendurch aufgefrischt werden). Also, es macht wirklich Spaß und ich fühle mich sehr wohl, und gehe dann jetzt mal ein bischen lernen Geschrieben am 07.05.2007 Gibt nicht so viel spannendes Neues zu berichten. Samstag haben wir den CAM Test geschrieben, der laut Trainerin sehr einfach war, aber wir fanden ihn schwer. Wir haben verschiedene Tests gehabt, und ich war echt froh, den leichteren erwischt zu haben, beim anderen hätte ich bestimmt versagt. Naja, einer muss leider morgen nachschreiben, aber das wird er auf jeden Fall schaffen. Wir haben Service gelernt, sprich das Servicekonzept, wie man einen Trolley sinnvoll aufbaut etc, und dann wurde ein bischen serviert. Sonntag hatten wir frei, und es tat irgendwie echt gut auszuschlafen, und abends mal nichts lernen zu müssen. Heute hatten wir Crew Ressource Management, was auch ganz interessant war, wir haben zB ein paar Filmausschitte geguckt, über Flugzeugunglücke, und es ging halt hauptsächlich um Kommunikation etc. Dazu noch ein paar lustige Spiele, das war ganz spaßig und die Zeit ging schnell rum. Morgen gehts dann damit weiter.
Geschrieben am 12.05.2007 So, am Dienstag hatten wir also noch mal CRM, der Trainer musste eher weg, so daß wir fast 3 Stunden Mittagspause hatten, um uns danach noch 1 1/2 Stunden HHI Geschichte anhören durften, was auch sehr interessant war. Mittwoch und Donnerstag war dann First Aid dran, wo übrigens auch wie bei CRM einige Piloten dran teilgenommen haben. So waren wir also insgesamt 28 Leute, aber es war interessant, auch mal deren Sichtweise zu hören/erleben. Wir haben Reanimation, Medikamente etc gelernt, viele Notfälle im Flugzeug durchgespielt, und eine Geburt gabs auch noch (dafür gibt es eine sehr lebensnahe Puppe). Dann haben wir einen Katastrophenfall simuliert, d.h. ein Teil der Gruppe musste raus, während die anderen sich künstliche Wunden aufgeklebt haben, und dann schreiend am Boden lagen, und wir sie versorgen mussten. Tja, zuletzt gabs noch einen Test, den alle bestanden haben. Gestern und heute haben wir frei, und morgen gehts dann mit Flight Safety los. Geschrieben am 07.06.2007 Sooo, nun ist es vorbei, heute war der letzte Tag Ich fasse die letzten Wochen jetzt nur mal kurz zusammen: Also, wir hatten 8 Tage Flight Safety, in denen wir natürlich das Equipment an Bord lernen mussten, was ziemlich schwierig war. Nachdem wir die 700er drin hatten, war natürlich bei der 300er alles wieder anders. Und als wir die drin hatten, hatten wir die 700er schon wieder vergessen Dann natürlich Evakuierung, Kommandos, Vorbereitung zur Notlandung, Notwasserung, Fire Fighting (also welche Brände es geben kann, wie man was löscht usw), ABP Einweisung, 30 second review, Decompression etc. Eine Nacht hatten wir Airplane Visit von 9 Uhr abends bis 5 Uhr morgens, in der wir ausgiebig die Kabine und das Cockpit erklärt bekommen haben, und auch den Outside Check. Wir mussten Preflight Checklisten abarbeiten, und hatten halt insgesamt die Möglichkeit, alles zu erkunden, und zu lernen, zB auch wie man die Türen öffnet. In Flight Safety haben wir 6 Testate geschrieben, von denen mindestens 3 bestanden werden mussten. Eine Kollegin hat es leider nicht geschafft, und musste uns verlassen. Danach ging es dann 4 Tage nach Düsseldorf auf den Mock-Up. Wir haben echtes und simuliertes Feuer gelöscht, evakuiert etc. Es gab mehrere Übungen, die jeder machen und auch bestehen musste: ABP-Einweisung am Overwing und an den Türen, und zwar 1x Ditching, 1x Notlandung, und davon eins auf deutsch, eins auf englisch. 30second review sagen. Jeder musste mal evakuieren, eine vorbereitete Notlandung und Fire Fighting durchspielen. Zuletzt waren wir im Wellenbad, mussten Schwimmwesten mit geschlossenen Augen und im Wasser anlegen, und uns auf die umgedrehte Rutsche retten usw. (wir haben ja keine Rettungsinseln an Bord) Das war alles mega anstrengend, hat aber auch super viel Spaß gemacht!! Dann gabs einen Tag off, und Sonntag haben wir den Flight Safety Abschlusstest geschrieben, den alle bestanden haben, es musste diesmal auch keiner nachschreiben. Danach hatten wir noch drei Tage mit Security, Unruly Passenger, Self Defense, 2.DVO, Dangerous Goods, Bordverkauf und heute noch eine Stunde Catering. Bei den drei letzten gabs dann jeweils noch einen kleinen Test, die waren aber nicht schwer, und es ist auch keiner durchgefallen. Danach war die Verabschiedung, und wir haben alle unsere Namenschilder, Ausweise, Zertifkate und Schwingen bekommen. Schööööön wars Jo, das war der Lehrgang bei HHI. Die Zeit ging schnell um, es war viel zu lernen, aber hat auch viel Spaß gemacht. Ich habe viele nette Leute kennengelernt, und jetzt freue ich mich aufs Fliegen!!!
Diese Texte sind Eigentum des Autors. Kopieren - auch auszugsweise - ist nur nach vorheriger, schriftlicher Genehmigung durch flugbegleiter.net gestattet. Jede Zuwiderhandlung wird geahndet.
Bei vielen Fluggesellschaften wird im Laufe des Assessment Centers bzw. während des Bewerbungsverfahrens ein Englischtest geschrieben. Zur Vorbereitung auf diesen Test findet Ihr hier zwei Testbeispiele.
Den ersten Test könnt Ihr hier online absolvieren. Er wurde in dieser Form bei einer großen deutschen Airline eingesetzt. Die Anzeige der richtigen bzw. falschen Antworten ist bislang leider noch nicht möglich.
Der zweite Test ist als PDF Dokument zum Download verfügbar. Die erste Datei enthält die Fragen, in der zweiten Datei findet Ihr die Antworten. Dieser Test ist ein Teil des Assessment Centers bei einer nordeuropäischen Fluggesellschaft.
Um die PDF Dateien zu öffnen benötigt Ihr den Acrobat Reader oder ein vergleichbares Programm. Den Acrobat Reader könnt Ihr HIER --> klick <-- herunterladen.
Air Defense Identification Zone, Flugüberwachungszone
ADS-B
Automatic Dependent Surveillance - Broadcast
AGL
Above Ground Level, über Grund
AIM
Airmen's Information Manual, Handbuch für Piloten
AIRAC
Aeronautical Information Regulation and Control, System zur Regelung der Verbreitung von Luftfahrtinformationen
AIRMET
Informationen zu Wettererscheinungen auf der Flugstrecke, die Einfluß auf die Sicherheit von Flügen in niedrigen Höhen haben können.
ALF
Accurate Positioning by Low Frequency
ALT
Altitude, Flughöhe über dem Meeresspiegel
ALTN
Alternate Aerodrome, Ausweichflughafen
AMC
Aviation Medical Centre, Flugmedizinisches Zentrum
AME
Authorized Medical Examiner, Fliegerarzt
AOG
Aircraft on Ground (aus technischen Gründen)
AOM
Aircraft Operating Manual, Handbuch zum Flugzeug
A/P
Auto Pilot
APM
Airplane Performance Monitoring,
APP
Approach Control, Anflugkontrolle
APPR
Approach, Anflug
Apron
Flugvorfeld, Abstellfläche, Vorfeld, auch Vorfeldkontrolle
APU
Auxiliary Power Unit, Hilfsgasturbine in Flugzeugen hauptsächlich für Stromerzeugung, Druckluft, Hydraulik und Klimaanlage. APUs machen das Flugzeug unabhängiger von Bodenanlagen, werden aber auch teilweise beim Start oder Landeanflug benutzt.
Clear Air Turbulence. Turbulenzen in wolkenfreier Luft.
CAT
Landing Category, Betriebsstufe für automatische Landungen
CAVOK
Ceiling and Visibility okay, Visibility, clouds and present weather better than prescribed values or conditions
C/B
Circuit Breaker, Sicherung
CDL
Configuration Deviation List
CFD
Computational Fluid Dynamics,
CFIT
Controlled Flight into Terrain, kontrollierter Flug in ein Hindernis - häufigste Unfallursache in der kommerziellen Luftfahrt
CFP
Computerized Flight Plan
CG
Center of Gravity, Schwerpunkt
CH
Compas Heading, Stuerkurs in Bezug auf Kompaß-Nord (incl. Variation und Deviation)
CLB
Climb, Steigflug
COM
Communications, Fernmeldewesen
CONT
Contingency Fuel
CPT
Captain, Kapitän
CRAM
Conditional Route Availability Message
CRM
Crew Ressource Management
CRZ
Cruise, Reiseflug, Horizontalflug
CSTR
Constraint, Zwang, Einschränkung
CTR
Controlzone, Kontrollzone (Flugsicherung), kontrollierter Luftraum, der dem Schutz des nach Instrumentenflugregeln (IFR) an- und abfliegenden Luftverkehrs an Flughäfen oder Flugplätzen dient.
Experimental Aircraft Association, (ähnlich der dt. OUV), Gesellschaft wurde 1953 gegründet und ist heute eine der größten Luftfahrtvereinigungen weltweit.
EAS
Equivalent Air Speed
EAT
Estimated Approach Time, voraussichtlicher Anflugzeitpunkt
ECAM
Electronic Centralised Aircraft Monitoring
ECON
Economic, spezielles Flugverfahren nach einem sog. Cost Index (CI)
EET
Estimated Elapsed Time, voraussichtliche Flugdauer (Gesamtflugzeit)
EFIS
Electronic Flight Instrument System
EGNOS
Europäisches Differential-GPS-System
EGT
Exhaust Gas Temperature, Abgastemperatur
EICAS
Engine Indicating and Crew Alerting System
ELAC
Elevator Aileron Computer, verantwortlicher Rechner für Höhenruder und Querruder
ELEV
Elevation. Die Elevation ist die Höhe des Objektes über dem Meeresspiegel (MSL) in Fuß (ft).
ELT
Emergency Locator Transmitter, Notsender
ENG
Engine, Motor oder Turbine
ENRT
En-route, auf Strecke
EOBT
Estimated Off-Block Time, voraussichtliche Abblockzeit
EOSID
Engine Out Standard Instrument Departure, SID für den 1X-Fall
EPR
Engine Pressure Ratio, Druckverhältnis zwischen Niederdruck und Hochdruck- verdichter, Maß für die Leistungsabgabe einer Turbine
EQV
Equipment varies, Angabe in Flugplänen, wenn nicht feststeht, welcher Flugzeugtyp zum Einsatz kommen wird
ERA
Enroute Alternate, Ausweichflughafen an der Flugstrecke, wichtig bei einigen Contingency-Fuel-Policies
Outer Marker, Voreinflugzeichen bei einem ILS System
OM-A
Operations Manual Part A, Firmenspezifisches Handbuch, regelt Verfahren im Unternehmen von Organisationsfragen über Voraussetzungen für das (fliegende) Personal sowie detaillierte Fragen der Flugvorbereitung und -durchführung.
Lehrgangstagebuch von (f)lightmagic, der vor kurzem den Lufthansa Lehrgang Nr. 1370 erfolgreich absolviert hat:
Geschrieben am 17.10.2006
Hey Zusammen,
so die ersten 2 Tage sind geschafft... UFF
Die Köpfe rauchen, Infos über Infos. Die ersten beiden Tage beschäftigt man sich fast ausschließlich mit administrativen und organisatorischen Dingen. Und... klar man darf am ersten Tag auch nen Flieger besichtigen.
Leute, freut euch auf den Kurs, es macht echt Spaß und man fühlt sich sofort zugehörig.
Wer in Niedernhausen wohnt hat zwar nen langen Weg zum LFTC (Lufthansa Flight Training Center), dafür wird man aber mit Sauna, Wellnessbereich und gut ausgestattetem Fitnessraum entschädigt. Und es gibt auch Vergünstigungen für Essen und Getränke im Hotel. Auto ist da halt von Nöten. Aber das hat bei uns auch alles prima geklappt, gab Fahrgemeinschaften usw. Das Kennenlernen am Vorabend des Kurses wurde auch durch ne Einladung zum Abendessen durch die Consultingfirma die die Boardinghäuser verwaltet erleichtert.
Zwecks Outfit, kommt einfach Businessmäßig die ersten beiden Tage. Eure Trainer werden euch dann am 2ten Tag auch sagen was sie sehen wollen. Bei uns werden z.B auch Jeans erlaubt, aber eben die dann auch in chic und "Businesslook". Das hängt aber echt von dern Trainern ab.
Also bis bald Happy Landings
Geschrieben am 18.10.2006 tag 3.... ;-) die vielen infos von gestern sind verdaut und schon gehts weiter tips: brav hausaufgaben lesen und auf die Winks mit den Zaunpfählen achten. heut gings dann schon in die ersten Modelle (inkl. kleiner Kaffe- und Teerunde) und hands on Raum. Auch konnte man sich nen Partner aussuchen, mit dem man seine Einweisungsflüge zusammen macht. Da wir 21 sind ,blieb leider eine alleine. Sie hat aber den Vorteil, daß sie einen eigenen zusätzlichen Purser an die Seite bekommt... also auch nicht so schlecht Morgen gehts zur Uniformanprobe und es gibt das erste CBT ( Computer based training)Geschrieben am 21.10.2006 so, eine Woche um.... So schnell geht eine Woche vorbei Samstag morgen, Niedernhausen. Die meisten sind nochmal in die Heimat 4 aus dem Kurs sind eisern im Taunus geblieben ;-) So, aber mal zu dem was Euch mehr interessiert, zum Kurs: Also Donnerstag das erste Mal CBT, Uniformanprobe und "Style & Smile" macht schon was her so in "blau-gelb" Das CBT ist auch ganz easy zu verstehen, eben viele Infos, gerade für die, die noch nicht geflogen sind. Das Gute ist, die Infos, die Ihr da bekommt, kann man gleich am nächsten Tag bei der Flugzeugbegehung wieder gebrauchen. Schaut Euch auch die Arbeitsblätter aus dem Handout-Ordner dazu an. Am besten gleich mit ausfüllen. Freitag wie gesagt Fliegerbegehung, auch so richtig mit anfassen und ausprobieren. Bei uns war noch nen sehr netter P2 dabei, dem man auch echt Löcher in den Bauch fragen konnte. Nachmittags kam dann noch jemand von der Albatros vorbei. Zwar etwas trockenm aber nichtsdestotrotz ein wichtiges und interessantes Thema: Versicherungen Lohnt sich da echt mal bei denen vorbeizuschauen. Das gut ist: sie sind Kollegen, haben einen gelben Ausweis. Sprich, die haben nix von Provisionen und so. Beraten also schon sehr objektiv und auch Berufsspezifisch. Und jetzt?! Endlich Wochenende... paar Kleinigkeiten zu lesen für den Kurs Nach Wiesbaden fahren... bißchen shoppen... So das wars mal für heute Grüße (f)lightmagic Geschrieben am 26.10.2006 So, Sorry, Das Tagebuch hat etwas gelitten Die letzten Tage waren echt Infos pur ;-) Also mal ne kleine Zusammenfassung: Mo und Di waren mal wieder Serviceübungen dran finden wir auch alle prima und es ging auch schon alles leichter als beim ersten mal Freut euch drauf, denn es gibt wirklich was zu essen und zu trinken und nach nem doch schon langen Tag tut so nen Snack doch mal gut ;-) Am Di gabs dann auch schon das erste Feedback bzw Standortgespräch. Habt keine Angst davor. Es frißt euch keiner ;-) Leider war das auch der letzte Tag mit unsern beiden Trainern, wir bekommen nach crm und Emergency zwei neue. Das hatte organisatorische Gründe. Gestern und heute gabs dann CRM, also C rew R essource M anagement ;-) Kommunikation, Teamarbeit, Fehlerketten, und das ganze auch immer eben im Aspekt der Sicherheit an Bord. Viele hatten noch keine guten erfahrungen mit CRM gemacht, aber die beiden CRM-Trainer haben das bei uns extrem gut gemacht. Sie sind eben auch Flieger gewesen (ein Rurser und ein Flugbegleiter) und dadurch gabs auch immer viele Praxisbeispiele usw schon fast die 2te woche rum... Morgen geht Emergency los.... mal schauen wie es da so wird Ich, oder wir, werden Euch weiter auf dem laufenden halten bis denne Geschrieben am 28.10.2006
und zu den Lehrgangstagen:
Normal immer so 8-9 Std Wir haben z.b Emergency immer von 10-18 Uhr aber morgen mehr dazu will gerade nur noch ins bett;-)
wir hatten echt super Trainer in CRM bei der Abschlußaufgabe CRM hatten wir in der Gruppe 10 Punkte.... also ein Superergebnis
Bei uns war die Meinung durchaus positiv, inkl. der Leute, die schon geflogen sind und schon CRM hatten Da wurden viele Meinungen revidiert
Geschrieben am 29.10.2006 So, nach dem CRM Gerede mal wieder zurück zum Tagebuch Freitag, erster Tag Emergency... insgesamt 9 Tage Erstmal wie immer viel Papier... dv-rus und das FSM (Flight Safety Manual), nen ganz schöner Wälzer, und man sollte doch wissen was drin steht Wer es schon hinter sich hat weiß ja was abgeht. jump slide runaway ;-) .... Erstmal Theorie und nachmittags gings dann in den Simulator. Türen öffnen und schließen. Das Ganze eben in park und in flight. Dann Evakuierungsübung inkl. Rutschen Echt nen Spaß Zwar viel zu lernen, aber durch die praktischen Übungen nicht so trocken. So, jetzt gehts an packen und dann nachher wieder ab nach Niedernhausen bis späters Geschrieben am 30.10.2006 Das ist ganz unterschiedlich, an welchen Tagen die Gelbfieberimpfung stattfindet es wird auch nur die Gelbfieberimpfung gemacht. Vorgeschrieben ist nur die Gelbfieberimpfung, daher zahlt die auch die LH Hepatitis A und B sind empfohlen aber keine Pflicht Für den den Rest bist du selbst zuständig. Kannst es aber beim med. Dienst machen lassen. mußt halt zahlen Tests sind es bei uns 3 Stück, FSM mit dv-rus 340, Dangerous Goods und noch einen open book Test zum 340L Der ist deswegen noch open book, da noch keine Testfragen in der dv-rus für den 340L drin sind Wenn ich eh gerade schreib kann ich gleich noch was zum heutigen tag schreiben ;): Also morgens eben wieder Emergency-Theorie, diesmal Notausrüstung, Kontrolliertes Aussteigen Mittags dann wieder in den Simulator, wieder das von morgens gleich praktisch umsetzen und so wird das die nächsten Tage auch weiter gehen also nicht wundern wenn ich mal nen Tag nix dazu schreib bis späters Geschrieben am 09.11.2006 So, nach einigen Tagen Stille mal wieder was fürs Tagebuch hier. 9 tage Emergency sind rum. und?!... Alle haben bestanden. Sprich 21 Leute sind wieder einen Schritt näher dran. Ist zwar echt so einiges zu lernen, aber da ja die Testfragen 1 zu 1 im FSM und der dv-rus stehen somit auch machbar Bei uns gabs noch nen open-book-test zusätzlich für den a340-l Wir hatten alle trotz viel lernen viel Spaß dabei. Rutschen schießen bis zum abwinken, heißere Stimmen vom: "Gurte los, Schuhe aus, alles liegenlassen, raus" usw Sehr spaßig war auch vorgestern die Seenotübung heut ist quasi "frei" GELBFIEBERIMPFUNG!!!! und ab morgen dann wieder Serviceschulung. Also schöne Tage und an die die man kennt: bis späters oder morgen im lftc Geschrieben am 16.11.2006 Die erste Woche nach Emergency ist rum. Schon wieder was anderes. Wir hatten Uniformabholung, als Tip: Unbedingt nochmal anprobieren!!! Auch wenn bei der Anprobe nix zu ändern war. Heute durfte wir immer zu zweit bei einem Briefing dabei sein und so ein wenig die Basis erkunden. Sind zwar nen kurs für München, aber so mal wissen, wo was ist schadet ja nie Wir wurden vom P2 und P1 wirklich nett empfangen, klar auch von den anderen FB. Die "alten" freuen sich wirklich auf uns Neuen Leider durften wir nicht mit... naja, noch 2 Wochen, dann gehen ja unsere ACM-Flüge los Geschrieben am 17.11.2006 Bei uns war jedes Wochenende frei. Es kann aber auch sein, daß man mal am Sa was hat, gerade bei Emergency. Dann hast du aber in der Woche drauf dafür nen Tag frei. "Normale" Schulungstage fangen meist um 8:30 an und gehen bis 16:30 Wir auch manchmal etwas später. Bei uns war Emergency z.B immer von 10-18 Uhr. Da ich bzw wir ja am 31.12/1.1 nicht mehr in der Schulung sind hat sich da auch keiner Gedanken drum gemacht. Da gings bei uns schon eher drum wer arbeitet da oder an Weihnachten und wen darf man mitnehmen. Denn die LH ist da echt spendabel, du darfst wenn du da arbeitest (auch wir jetzt schon) jemand mitnehmen. Müssen eben genau Termine in Deinem Dienst drin sein. Erlaubt sind dann: Lebenspartner (mit nachweis, sprich Meldebescheinigung oder eben Ehepartner) oder ein kind Noch was zum heutigen Tag: Hatten heut eine komplette Serviceübung 1. Service in der Y-Class Sprich vom Einstieg, über Pax-Briefing, usw usw bis zum Start Bordverkauf. Zwar können nicht alle arbeiten, aber auch durch das zuschauen kann man viel lernen. Wochenende ist jetzt mal relaxen angesagt. Noch geht das etwas, denn ich nichtmal 2 Wochen ist es schon rumGeschrieben am 30.11.2006 Hallo Ihr Lieben sorry sorry, das Tagebuch ist leider etwas vernachlässigt worden, aber es hatte einen Grund.... WIR HABEN BESTANDEN!!!!!! ;-) alle 21 aus dem Kurs 1370 haben es geschafft. und keine Sorge vor dem Test, paßt einfach immer gut im Unterricht auf, lernt die aAbeitsblätter und gut ist Soo jetzt gehts feiern und morgen dann noch zum Abschlußtag Grüße an alle, die es noch vor sich haben Ihr schafft dasGeschrieben am 02.12.2006 Unser Kurs ging vom 16.10 bis 1.12 und der Test ist ein Tag vor der Abschlußfeier Die Servicevorführung mit Familie und Freunden findet in der Attrappe statt, in der man auch während des Kurses übt. Der Kurs wird aufgeteilt in Teams Es gibt nen normalen Y-Class Service und noch als kleinen Einblick in die C-class einen Dessert Service aus der C-Class. Dann auch in der C-Class Attrappe. Danach gibts noch ein aus 5 Themen frei wählbares Alles in allem dauert das so ca 2-2,5 Std, dann kurze Pause und dann gibts eben die Verleihung der Urkunden und die Übergabe an Deine Area Wir hatten heut echt fast alle feuchte Augen Geschrieben am 08.12.2006 So wieder zurück.... ;-) Ihr wartet sicher doch alle schon auf den Bericht hmm wo fang ich an... Donnerstag Abend, FOC, haben unseren P1 schon in der Kantine getroffen, scheinbar erkannt man uns Neuen wohl doch an der Nase Dann Briefing, wir wurden schon auf feste Oositionen eingeteilt. Dann gings auch schon recht schnell zum Bus und Flieger. Schon toll wenn es dann losgeht. Wir hatten auch noch Glück und sowohl Hin- als auch Rückflug waren beide nicht so voll. Unser p1 war echt auch klasse, hat uns alles nochmal gezeigt und natürlich auch paar Tricks und Kniffe verraten. In Dubai haben wir dann noch kurz 2 aus unserm Kurs getroffen, die gerade am Hotel pick-up hatten. Abends waren wir dann mit einem Teil der Crew essen. Ab ins Bett, denn um 7:05 LT war ja schon wieder pick up In MUC wieder angekommen, wurde nachdem alle Paxe wegwaren noch kurz zum "Debriefing" in die First gebeten Da stand dann die ganze Crew und wir beiden Neuen "offiziell" empfangen Was das genau heißt verrate ich jetzt nicht, ;-) Man erkennt einen auf alle Fälle gut Alles in allem echt super nett, dazu haben wir auch noch das Glück, daß unsere P2 auf dem 2ten Einweisungsflug auch mit dabei ist. so und jetzt leg ich mich nochmal ne Runde aufs Ohr
Geschrieben am 13.12.2006
Hey zusammen Der 2te Einweisungsflug ist rum und somit auch bald die Schulungszeit. Am 19.12 ist der Areatag. Ab da ist dann auch die Uniform komplett... Schwinge usw und den Arbeitsvertrag Bin seit paar Stunden aus Sao Paulo zurück. Wow, was ne Stadt. Es war echt wieder klasse, super nette Crew. Diesmal waren meine Kurskollegin und ich beide in der C-Cl eingeteilt (2L und 2R), auf dem leg MUC-GRU hatten wir eine kleine C-Cl und zurück eine große, was ich ganz gut fand, da konnte man gleich beide Versionen kennenlernen. Wir hatten auf beiden legs eine volle C-Cl. Hatten also ganz gut zu tun, aber dank der super Einweisung unserer P1 und der Unterstützung der Kollegen lief das auch alles prima (danke da nochmal an Christian, Moni, "Schwester Claudia", Andrea) Layover in Sao Paulo ist echt klasse. Tolles Hotel, tolle Stadt, zwar war es nicht gerade Hochsommer, aber trotzdem schön. Abends waren fast alle zusammen essen. Charcusseria... wer schonmal dort war ,weiß wovon ich spreche. Jeder, der gern Fleisch ißt wird es lieben, aber auch für die Vegis gibts super Auswahl. Und ganz klar einen lecker Caipi ;-) Was sehr nett war, daß Gäste sowohl auf dem Hinflug als auch auf dem Rückflug die gleichen waren. Und sie haben sich wohl sehr wohl gefühlt. Gab beim deboarding sehr viel Lob.
Wünsch euch allen, daß ihr bei euren Einweisungsflügen auch so viel Spaß habt. Und dann bis bald auf Strecke!
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Lehrgangstagebuch von matsu, der momentan den Lufthansa Lehrgang Nr. 1376 absolviert:
Geschrieben am 17.12.2006
Liebe KollegInnen in spe,
nachdem auch ich während des gesamten Bewerbungsprozesses sehr viel von diesem Forum profitiert habe, möchte ich all denen, die noch vor ihrem Lehrgangsbeginn in Frankfurt stehen, eine kleine Übersicht über das geben, was Euch hier erwartet. Die nächsten Kurse starten ja schließlich schon sehr bald, nicht wahr?
(f)lightmagic hatte uns alle während seines Kurses schon so schön durch sein Lehrgangstagebuch unterhalten. Das hatte ich eigentlich auch vor, doch die Kraft, mit all den anderen um den einzigen Internetzugang hier im Wings-Hotel zu kämpfen, habe ich nach den langen Lehrgangstagen nicht mehr. Und auch im LFTC (Lufthansa Flight Training Center) gibt es nur einen internetfähigen Computer, die Schlangen davor sind manchmal „gigantisch“. Und die neugierigen Blicke der Wartenden auf das, was der Vordermann/die Vorderfrau denn so macht, laden auch nicht gerade zum gemütlichen Internetsurfen oder Forenlesen ein… Deshalb an dieser Stelle eine hoffentlich vollständige Zusammenfassung der vergangenen Wochen.
Zunächst einmal: Ich bin im MUC-Kurs (A340/320), der da an der 1376. Stelle in der LH-Kurshierarchie rangiert, also ziemlich weit hinten, aber mittlerweile läuft bereit der 1383. Kurs, so dass es hier bereits „bergauf“ geht. (Die Dame aus der Abteilung „Grundlehrgänge“, die uns am ersten Tag begrüßt hat, war Teilnehmerin des Lehrgangs 285 oder irgendwo in der Region!) Aber dies nur am Rande, denn Euch interessieren sicherlich eher andere Dinge, oder?
Mittlerweile sind wir in unserer 5 Kurswoche. Die Zeit ist bisher so schnell vergangen, und wir können uns alle noch gar nicht so richtig vorstellen, bereits in 3,5 Wochen auf unseren ersten Flug zu gehen.
Unser Kurs besteht aus 21 Personen, einschließlich mir 7 männliche Teilnehmer, was wohl eher ungewöhnlich ist.
Mit einer Ausnahme sind wir alle im Wings-Hotel untergebracht. Die Zimmer sind meines Erachtens ganz gut, funktionell eingerichtet mit kleiner Kochzeile, doch man kann es sich auch hier ein wenig gemütlich machen. Die Aussicht nach Norden ist eigentlich ganz schön. Und die Tatsache, dass außer dem Main auch noch die Autobahn direkt vor meinem Fenster verläuft, hat mich eigentlich nur während der ersten paar Tage gestört. Man gewöhnt sich an vieles. Das einzige, was hier im Hotel unsere Nerven mitunter blank liegen lässt, ist die Tatsache, dass es nur zwei Waschmaschinen und einen Trockner gibt, der allerdings nicht richtig funktioniert. Der Waschraum (im 2. Stock des Anbaus) ähnelt manchmal eher einer Bahnhofshalle: reger Durchgangsverkehr, in Zeitschriften lesende Wartende, Sit-ins etc. Naja, aber auch das geht irgendwie.
Wir haben zwei tolle Trainerinnen, die sehr engagiert sind und eine lockere und gemütliche Atmosphäre schaffen.
Die ersten beiden Tage verbringt man eigentlich damit, sich kennen zu lernen, gemeinsam grundlegende Fakten über Lufthansa zu erarbeiten und administrative Dinge zu erledigen.
Den gelben Lufthansa-Ausweis haben wir bereits nach einer Woche bekommen. Am Anfang läuft man noch mit einem doppelt so großen Besucherausweis rum und ist als Neuling nicht zu übersehen. Aber macht Euch nichts draus, jeder hat mal angefangen. Am ersten Tag müsst Ihr übrigens (am besten in größeren Gruppen) am Eingang (LFTC ist gegenüber Tor 23) klingeln und sagen, dass Ihr Teilnehmer des neuen Lehrgangs seid, da Ihr ohne Ausweis noch nicht eigenständig durch das Drehkreuz gehen könnt.
Danach geht es im Unterricht schnell los mit kleineren Übungen und immer wieder Rollenspielen, entweder im Unterrichtsraum, in den Mock-ups (Kabinenmodelle im Erdgeschoss, in denen die Serviceübungen stattfinden) oder in den Hands-on-Räumen, in denen man die Arbeitsmittel wie Trolleys, Getränke und die Gegenstände für das Passagierbriefing (Schwimmweste, Sitzgurt etc) kennen lernt.
Während der ersten Kurstage werdet Ihr auch einen Termin zur Uniformanprobe haben (Abholung ist ca. drei Wochen später).
Was Euch außerdem häufig begegnen wird, ist die Schulung im Rahmen des CBTs (computer based training). Dabei werden bestimmte Themen anhand eines Computerprogramms selbständig erarbeitet.
to be continued
Geschrieben am 18.12.2006
Ich weiß nicht, ob es generell so ist, aber nach 2 Wochen schloss sich bei uns eine 2-wöchige Phase von CRM und Emergency-Training an. CRM bedeutet Crew Resource Management und dreht sich im groben um Kommunikation, Konfliktbewältigung und verantwortungsbewusstem Handeln im täglichen Fliegerleben. Im Emergency-Training geht es dann schließlich ans Eingemachte, also um das Erlernen des richtigen Verhaltens und standardisierte Handlungsabläufe in Gefahrensituationen, sei es ein Startabbruch, eine Rauchwarnung bzw. ein Feuer an Bord, eine Notwasserung/-landung, Gefahrengüter an Bord o. a.
Das EM-Training dauert 8 Tage für die Frankfurter bzw. 9 Tage für die Münchner, da letztere noch eine Art „Zusatzschulung“ für den A 340 L erhalten. Das Training setzt sich aus theoretischen Einheiten und praktischen Übungen auf Simulatoren zusammen.
Diese neun Tage waren einerseits sehr interessant, weil man unter anderem auch durch viele Flugzeugbegehungen ein richtiges Gefühl für den Flieger und die Notausrüstung bekommt. Andererseits ist die Zeit auch sehr anstrengend, insbesondere die praktischen Übungen, in denen jeder einmal die Funktion des Pursers/Flugbegleiters übernehmen muss. Aber am Ende fühlt man sich wirklich viel sicherer, da man weiß, wie man sich in den unterschiedlichsten Situationen verhalten muss. Am Schluss gilt es, einen schriftlichen Test und praktische Übungen zu bestehen. Aber vor allem um den schriftlichen Test solltet Ihr Euch wirklich keine Sorgen machen. Wenn man bei den praktischen Übungen aufpasst und ernsthaft bei der Sache ist, dann kann nichts schief gehen.
Nun sind wir seit einer Woche wieder zurück im Unterrichtsraum, um neben Dingen wie Einsatzplan, Bordverkauf auch weiter an unseren Servicekenntnissen und -fertigkeiten zu arbeiten. Die Uniform ist mittlerweile auch da, wobei ich noch eine weitere Woche warten muss, da außer den kurzärmligen Hemden, Gürteln und Krawatten alles andere geändert werden muss.
Da ich nicht weiß, wann bzw. ob ich vor dem Kursende noch einmal zum Schreiben komme, hier noch eine kurze Auflistung der Inhalte der zweiten Hälfte: Teilnahme an einem Originalbriefing, Bordverkauf, Erste Hilfe, zwei weitere Tage CRM, Schulung für die Business-Class.
Sollte ich es vorher nicht mehr schaffen, ein Resumé des Kurses zu geben, melde ich mich dann wieder nach den beiden Einweisungsflügen, die mich nach Peking und Delhi führen werden. Andere Kursteilnehmer fliegen nach Shanghai, Hongkong, Sao Paolo oder Dubai. Wie Ihr seht, von allem etwas dabei.
Ich wünsche Euch allen frohe Weihnachten und hoffe, den Wartenden unter Euch die gefühlte Zeit bis zum Kursbeginn ein wenig verkürzt zu haben. Oder steigt die Spannung jetzt sogar noch? Es erwartet Euch hier in Frankfurt auf jeden Fall eine spannende und abwechslungsreiche Zeit.
noch ein paar Fakten zum Schluss:
1) Am ersten Kurs-Tag auf keinen Fall zu leger angezogen kommen. Die Trainer (zumindest unsere) waren auch in Uniform da.
2) Die Kurstage gehen meistens so von 8:30 bis 16:30/17:00. Bei Emergency wird sich das verschieben, weil man nur zu bestimmten Zeiten in die Atrappen kann. Bei uns ging es von 10-18 Uhr
3) Die reine Kurszeit in Frankfurt beträgt nur sieben Wochen und nicht neun, in den darauf folgenden zwei Wochen finden die Einweisungsflüge statt. Dies unbedingt bei der Planung mit einbeziehen, falls man für den Einsatzort noch eine Wohnung braucht.
Soviel für heute, many happy landings Euch/uns allen Matsu
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findet man in den Medien findet man zahlreiche weitere Berichte über die Welt der Flugbegleiter. Wir haben eine kleine Auswahl zum Nachlesen zusammengestellt:
Um euch einen Eindruck davon zu geben, was euch in den Lehrgängen der Airlines erwartet, haben wir eine Reihe von Lehrgangstagebüchern online gestellt.
Um das Tagebuch zu lesen einfach auf den Link links im Menü klicken.
Erfahrungsberichte über Assessment Center und Bewerbungsgespräche
Auf diesen Seiten findet Ihr Berichte über die Assessment Center diverser Airlines. Wir haben die Berichte links im Menü neu nach Airlines sortiert, da die bisherige Seite zu unübersichtlich wurde und die Kapazität der Seite "gesprengt" hat.... :-)
Wir haben Dienstplanbeispiele verschiedener Airlines zur Verfügung gestellt. Am Ende der Seite befindet sich eine Legende der Flughafen-Codes. Sollte ein Code nicht aufgeführt sein, ist er HIER --> klick <-- zu finden. Für weitergehende Fragen steht das Forum zur Verfügung.
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Einstellungsvoraussetzungen für Flugbegleiter bei ausgewählten Airlines:
Alter
Größe
Ausbildung
Sprachen
Stationen
Lufthansa
18 Jahre
1,60 – 1,95 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch
FRA / MUC / DUS / u.a.
LH CityLine
21 - 45 Jahre
1,58 – 1,76 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch
CGN / MUC / FRA / u.a.
Condor
k.A.
1,65 – 1,90 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch
FRA / MUC
LTU
19 Jahre
1,65 – 1,95 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch
DUS / MUC
Germanwings
19 – 35 Jahre
1,63 – 1,85 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch
CGN / STR / HAM / SXF
TUIfly
19 Jahre
1,62 m
mittlere Reife
Deutsch / Englisch, evtl. Italienisch
HAJ / STR / CGN / u.a.
Air Berlin
k.A.
1,65 m
abgeschl. (Schul)Ausbildung
Deutsch / Englisch
FMO / NUE / LEJ / ZRH / u.a.
easyJet
18 Jahre
1,58 – 1,90 m
abgeschl. (Schul)Ausbildung
Deutsch / Englisch
SXF / DTM / BSL / u.a.
Austrian Airlines
18 Jahre
max. 1,85 m
abgeschl. (Schul)Ausbildung
Deutsch / Englisch und eine weitere
VIE
Swiss
20 – 30 Jahre
1,60 – 1,87 m
abgeschl. (Schul)Ausbildung
Deutsch / Englisch / Französisch
ZRH / GVA
Die Tabelle gibt nur einen groben Überblick über die Einstellungsvoraussetzungen einiger Airlines (ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Richtigkeit).
Desweiteren muss sich das fliegende Personal einer medizinischen Eignungsuntersuchung unterziehen. Einzelheiten zur Untersuchung bei Piloten HIER ->klick<-. Einzelheiten für Flugbegleiter HIER >klick< sowie HIER >klick<.
Gemäß JAR-OPS 1 Abschnitt 1.995 kann eine Fluggesellschaft auch individuellere Kriterien festlegen. Die JAR-OPS ist HIER ->klick<- zu finden.
Eine Liste der Fliegerärzte ist HIER ->klick<- zu finden.
Mehr Informationen zu diesem Thema gibt es im Forum ->klick<- .
Dies ist lediglich eine Kurzübersicht bei welchen Airlines derzeit Flugbegleiter gesucht werden.
Eine komplette und ständig aktualisierte Jobbörse mit mehr als 55 Fluggesellschaften sowie deren Einstellungsinformationen für Flugbegleiter, Piloten, Bodenpersonal und andere Luftfahrtberufe ist unter diesem LINK erreichbar.