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LH-Tag 2 |
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Aus dem Tagebuch eines Service Professional der Lufthansa in München:
Tag 2:
Heute war nicht mein Tag. Irgendeine schlechte Aura umgab mich, obwohl der Tag gar nicht so übel anfing. Ich war 12 Minuten vor Dienstbeginn in der Arbeit und hatte noch Zeit, einen TARIS Ausdruck über meine Dienstzeiten im letzten Monat auszudrucken und diesen zu überprüfen. Auf dem Weg zu meinen ersten Auftrag habe ich auch noch schnell bei den Dienstplanern in der Sprechstunde vorbeigeschaut und ein Request für freie Tage abgegeben.
Dienst: 12.30 bis 21.00 Uhr
1. Auftrag: Economy Check-In von 12.34 bis 15.34 Uhr. Noch kein Folgeauftrag.
Los geht es wieder mit Check-In. Ein wenig zerknirscht bin ich schon, aber es war irgendwie nicht anders zu erwarten.. Die Halle ist sehr ruhig, die Warteschlange angenehm kurz und übersichtlich. Aus Sicht der Passagiere mag das vielleicht ein wenig anders wirken, aber wir „alten Hasen“ wissen, das ist gar nichts!! Der Check-In läuft durchwachsen. Viele Kinder mit ihren Eltern sind dabei. Die Sommerferien stehen vor der Tür.. Mal klappt das Etix Update für das Infant nicht, dann wieder möchte der Seatchange nicht gelingen. Umbuchungsgebühren sind evtl. noch nicht bezahlt oder vom Reisebüro vermerkt worden. Deshalb hat das mit dem Einchecken am Automaten auch nicht geklappt, erkläre ich dem Gast.
Irgendwann ging es dann los. Der Bagtag-Drucker geht in den Streik. Irgendwie hat sich ein Aufkleber beim Ausdrucken um eine Rolle gewickelt.. Nichts geht mehr. Erst mal bei der Kollegin einen Nachdruck machen, damit der Gast los zum Flieger kann. Anschließend widme ich mich der technischen Fehlerbehebung. Zum Glück ist nichts los und ich muß mich nicht groß vor den Gästen rechtfertigen, warum ich untätig an meinem Drucker herumbastel. Den Verursacher rausfindig gemacht, geht der Drucker leider immer noch nicht. Die Druckerrolle ist verklebt und der Techniker muß her mit einem Reinigungsmittel.
Beim technischen Support hänge ich erst mal in der Warteschleife.. „Bitte nicht auflegen“, bla, bla. War ja nicht anders zu erwarten. Ich kratze ein wenig mit dem Fingernagel an dem Klebstoff rum.. Endlich. Es geht jemand ans Telefon. Techniker ist bestellt.. Kommt bestimmt nicht in der nächsten halben Stunde, denke ich mir. Recht sollte ich behalten.. Gut, dass an dem Tag die Halle nicht voll ist.
Ich ziehe mit meinen ganzen Sachen zwei Schalter weiter. Dort ist gerade frei… 10 Minuten später kommt eine Kollegin und will mich vermeintlich ablösen. Das war es und ich muß den Schalter wieder räumen. Ich suche mir einen neuen Schalter. Während ich den Rechner starte, passiert meiner Nachbarkollegin das Gleiche, dass mir vorher passiert ist. Ein Bagtag wickelt sich um eine Druckerrolle.. Ich grinse sie an. Der Rechner läuft, der nächste Gast kommt.. Einchecken, Gepäckanhänger ausdrucken.. Busy?? Nichts geht mehr. Kein Tag kommt. Ungläubig kucke ich den Rechner an, checke anschließend beide Drucker, ob ich eine Fehlermeldung entdecke. Hm, Bagnummer wieder annulieren, clear screen und dann versuche ich es noch mal mit dem Gepäckanhängerdruck. Gleiches Ergebnis. Nichts tut sich. Ich bitte meine Kollegin, mir bitte einen Anhänger auszudrucken. Der Gast nimmt es amüsiert hin.. Ich lasse den Rechner wieder neustarten und versuche mein Glück erneut.. Gleiches Ereignis. Irgendwie ist der Wurm drin mit der Technik heute…
Ich rufe wieder mein Support an und melde meine Probleme. Fast etwas beschämt, da ich schon den zweiten Rechner auf dem Gewissen habe innerhalb von zwei Stunden. Gemeinsam mit dem Kollegen am anderen Ende der Leitung machen wir einen totalen Neustart. Witzeln nebenbei herum. Nach 10 Minuten ist es geschafft. Alles funktioniert wieder. Weiter geht es. Mittlerweile ich auch der Techniker an meinem alten Check-In Schalter eingetroffen und reinigt die Druckerrolle. Prima. Telefon. Die Disponenten. Ich soll bitte meinen Schalter eine Viertelstunde eher zu machen und eine Kollegin bei der London ablösen..
2. Auftrag: Ablösung für die Kollegin an der Maschine nach London 15.30 bis 16.00 Uhr.
Ich komme gerade zum Gate und die Kollegin fing gerade mit Einsteigen an. Der zuständige FM war auch am Gate. Busposition. Alles läuft reibungslos. Keine verspäteten Umsteiger. 15 Minuten vor der verspäteten Abflugszeit ruft die Lounge an, wie es mit Einsteigen aussieht. Ich erkläre, dass wir schon längst dabei sind und nur noch wenig Gäste fehlen. Meine Kollegin erklärt mir, dass die London Maschine lt. den Monitoren in der Lounge immer noch nicht einsteigt. Sie möchte gleich einen Abruf machen, damit die letzten Statuskunden zum Gate losflitzen. Finde ich gut.
10 Minuten vor Abflugszeit. Ein Businessclass Gast fehlt noch. Wo bleibt er bloß. Vielleicht ist er erst beim Abruf in der Lounge losgegangen. Mein FM geht vor zur Passkontrolle, um nach dem Gast Ausschau zu halten. Derzeit rufe ich beim Cockpit an und bitte darum, einen Abgleich mit den Passagieren auf dem Flieger zu machen, ob der Gast evtl. beim Boarding durchgerutscht ist. Den Bus lassen wir derweil mit dem Abschluß schon mal zum Fieger rausfahren. Wir annullieren den fehlenden Gast anschließend, aber irgendwie wüsste ich doch gerne, wo er abgeblieben ist. Schwarzes Loch Flughafen.
Ich kucke in der Buchung nach und sehe eine zeitgleiche Buchung für die BA. Wahrscheinlich ist der mit denen geflogen. Kurze Zeit später ruft der Kapitän an und teilt mir mit, dass der fehlende Gast definitiv nicht an Bord ist. Ich bedanke mich und wünsche einen guten Flug. Abschließen und das Gate verlassen. Der nächste Auftrag wartet schon.
3. Auftrag: Pause 16.15 bis 17.00 Uhr. Jeden Tag die gleiche Frage. Was esse ich??? Heute habe ich Lust auf Salat, denke ich mir. Die Zeit reicht gerade so.

4. Auftrag: Einsteiger für einen Germanwingsflug 17.05 bis 17.35 Uhr.
Was für ein Luxus. Die Kollegin bekommt einen Einsteiger für ihren 4U Flug.. Als ich zum Gate komme ist die Maschine eben erst gelandet und rollt noch auf die Parkposition. Wenigstens am Gebäude, denke ich. Die Zeit reicht noch ein wenig und ich flitze noch mal eben zum Restroom..
Als ich wiederkomme steigen die Passagiere eben noch aus. Die Kollegin ist eine gute Freundin von einer meiner Freundinnen und wir plaudern ein wenig und witzeln herum. Ein Passagier hört mit einem Ohr mit und lacht uns fröhlich zu.
Vorabansage, die nächsten Minuten geht es mit Einsteigen los. Einsteigen geht los. Boardingnummern 1 – 30, GermanwingsCardholder, Familien mit kleinen Kindern. Die ersten Passagiere klappen ganz gut. Ein wenig lachen, bisschen nett ansprechen. Dann die erste Unterbrechung. Zwei 2m-Männer stehen vor mit mit Bordingnummern, die definitiv noch nicht aufgerufen wurden. Fragend kucke ich die Manifestiererin an.. Naja, mal einsteigen lassen.
Boardingnummern 30 bis 60. Wieder eine Ansage. „Wir bitten nun alle Fluggäste“, bla, bla, bla. BN 91, 90 und 92 schlagen auf. Tut mir leid, ihre Boardingnummer sind noch nicht dran, sie müssen bitte noch ein wenig warten, teile ich den Gästen mit.. Woher sie denn wüssten, wann sie mit einsteigen dran sind… Sie können ja schlecht mitzählen, blafft mich die Dame an.
Ich runzel die Stirn und meine, dass meine Kollegin sehr wohl Ansagen macht, welche Boardingnummer dran sind. Ein „die anderen Gäste haben es ja auch gehört“, verkneife ich mir. Die Dame stellt sich grimmig mit dem Rest ihrer Familie provokant vor den Schalter..
Ausweise kontrollieren, Barcodes scannen, Boardkarten in die Boardingcontrol schieben, lachen. BN 60 bis 90 ist dran. Besagte Familie schießt vor.. Mault wieder laut vor sich hin. Was das soll und überhaupt. Ich erkläre daraufhin, dass die Germanwings das so wünscht und das wir entsprechend deren Wünschen das Einsteigen durchführen. Der Mann meint patzig, dass ich ihn heute als Kunden verloren habe… ICH?? Lufthansa? Germanwings? Wer denn bloß? Ich denke mal, das weiß er selber nicht so genau. Trocken meine ich zu ihm, was ich dazu sagen soll. Zwei Gäste weiter hinten muß sich ein anderer Gast das lachen verkneifen. Ich grinse ihn an. Zu meiner Kollegin meine ich, die Sommerferien stehen vor der Tür. Das sind die Vorboten.
Alle da. Abschluß. Der Purser ruft an. Unten maulen ihn einige Gäste an.. Wir erklären ihm kurz die Situation, was passiert ist.. Tja, was sollen wir bloß dazu sagen?! Mit 5 Minuten Delay geht die Maschine raus.. Den nächsten Auftrag habe ich schon im Kopf. Eine volle Hamburg, Überbucht. Ein wenig bin ich schon mit den Gedanken bei dem Flieger.
5. Auftrag: Manifestierer für eine Lufthansa Maschine nach Hamburg 17.55 bis 18.55 Uhr.
Hamburg, voll, überbucht. Halbe Stunde vor Abflug sieht alles ruhig aus. Wir werden Platz für alle Gäste haben, alle knappen Umsteiger bekommen RDS. 21 Pax, wie sollen wir da bloß den Überblick bewahren. Zum Glück habe ich für meine 170 Pax einen Einsteiger und mein FM ist auch am Gate. Später werde ich noch dankbar sein für alle Kollegen am Gate! Überfrüh dürfen wir einsteigen. Los geht es. Warteliste annehmen, upgraden, umsetzen. Derweil die ersten Probleme beim Boarding. Zwei Gäste ohne Etix-Bordkarte beharren darauf, dass sie definitiv keine Papiertickets haben.
Ich bitte sie, zur Seite zu kommen und kucke mir die Daten im Computer an. Anscheinend hat Athen den Fehler rechtzeitig bemerkt. Die Etix wurden abgedatet und ich muß nur die richtige Boardingnummer boarden. Die Gäste sind zufrieden. In einfach Worten erkläre ich noch kurz was passiert ist und verabschiede sie lächelnd.
Anruf aus der Halle. Es wurden zwei Tickets im Automaten geborgen und sie gehören zwei meiner Standby Gäste… Ich rufe sie aus. Hätte nie gedacht, dass es einem Kapitän passiert, dass er seine Tickets im Automaten vergisst… Benommen kuckt er mich an, als ich ihm das erkläre.
Ein Gast kommt angelaufen. Ob wir noch Platz haben. Ja, haben wir. Telefon hier, Telefon dort. Keine Ahnung, was sie alle von mir wollen. 12 Minuten vor Abflug. Alle Plätze besetzt, die Luft ist gespannt am Gate. Der CheckIn ruft an. Es steht ein HON vor ihr, nicht eingecheckt. Sorry, heute leider nicht mehr, sage ich der Kollegin. Wir sind fast fertig und haben auch keinen Platz mehr. Es ist definitiv zu spät und wir fangen jetzt nicht mehr mit dem offload an. Mein FM unterstützt meine Entscheidung.
10 Minuten vor Abflug. 2 Gäste warten noch erwartungsvoll, ob sich was tut. Wir annulieren die letzten Returns oder nicht abgeholten Tel-Pax. Zwei Plätze haben wir noch. Ich rufe unten am Flieger an, wie es mit den RDS aussieht. Keine Ahnung sagt man mir. Bei so vielen hat man irgendwie den Überblick während dem Einsteigen verloren. Verstehe ich. Zwei der RDS kamen sogar über das Gate..
8 Minuten vor Abflug. Das HCC ruft an. Sofort zumachen, raus mit dem Flieger, wir brauchen die Parkposition. Hä? Ich erkläre, dass ich noch zwei Plätze habe, noch zwei Gäste mitnehmen möchte. Die nächste HAM ist voll und wir sind um jeden Gast froh, der weg ist. Nichts da, zumachen… Aber die RDS.. Die RDS fehlen zum Teil noch, erkläre ich… Wie man sich das vorstellt??? Das HCC meint, er prüft das und meldet sich wieder. Wir sollen schnell die letzten zwei Gäste einchecken. Sitzplätze zugeteilt, geboardet, den Gang runtergeschickt. Mit dem letzten PAD renne ich den Gang lang. Lieber mache ich das selber. Ich kann „rennen“…
Unten angekommen höre ich plötzlich, wir haben ein Gepäck an Bord, dass keine Verladefreigabe hat. Und der RDS HON würde noch fehlen.. Ich werde nervös. Das HCC sagt, wir müssen raus. Ich rufe am Gate an. Bitte prüfen, ob Eagle clean ist und mit dem HCC abklären, dass der HON noch fehlt, was wir machen sollen. Die anderen letzen RDS Pax scheinen gerade an Bord zu stürmen..
Ich renne wieder zum Gate hoch.. Der HON, wo bleibt der bloß. Oben am Gate sind die Kollegin für die nächste Maschine bereits am Gate. Ärgerlich, der HON hat Gepäck. Abflugszeit. Wir müssen zu machen. Ich schicke noch mal eine Kollegin runter zum Flieger, um zu prüfen, ob der HON mittlerweile da ist. Ich rufe das HCC an, teile mit, dass wir noch mal den Seat prüfen und ich melde mich gleich wieder. Der Kollege im HCC grummelt, akzeptiert das aber.
Endlich, die Kollegin ruft an. Der HON ist endlich an Bord! Gott sei Dank. Tür zu. Flieger raus. Puh, mir ist heiß, der Kopf ist rot. Tickets zählen ist jetzt angesagt. Mein Einsteiger hat alles durcheinander und die Zahlen stimmen von vorne bis hinten nicht. Ich muß also alles neu sortieren und auszählen. Nervig. Ein Gast steht vor mir und ich sehe eine schwarze HON-Karte. Oh Gott, fährt es mir durch den Kopf, der HON sitzt doch nicht an Bord. Aber nein, Entwarnung. Es ist der HON, der 12 Minuten vor Abflug am Check-In war. Er fragt, ob der Flieger definitiv weg ist. Ja, tut mir leid. Wir waren voll gebucht und die Maschine ist raus. Er ist etwas sauer, schmeißt einmal bockig seine Bordkarte für die nächste Maschine auf meinen Tisch und geht dann. Manchmal kann auch ein HON nicht erwarten, dass es immer klappt, geht mir durch den Kopf. Vielleicht kommt er beim nächsten Mal ein wenig eher zum Flughafen. Ich wünsche es mir und meinen Kollegen.
Müde und k.o. packe ich alles zusammen und hoffe, dass der nächste Flieger wieder ruhiger wird. Ein Folgeauftrag musste aufgrund von dem Chaos an der Hamburg rausgenommen werden. Der nächste Flieger wird somit dann auch der letzte an dem Tag sein. Ich habe noch etwas Zeit und bringe schon mal meine Tickets in den Arbeitsraum.
6. Auftrag: Manifestierer einer Swiss nach Zürich 19.55 bis 20.40 Uhr.
Es scheint ein ruhiger Flieger zu werden. Das wäre ein schöne Ausklang. Der FM ruft aus dem Büro an und fragt, ob alles in Ordnung ist. Danke ja, ich denke, es gibt keine Probleme, sage ich ihm. Pustekuchen…
Pünktlich geht das Einsteigen los. Die ersten Trolleys lasse ich durch. Wir haben zwar einen AVRO, sind aber nicht voll gebucht. Ich denke mir, ein paar werden schon reinpassen… Anruf von der Rampe. Er teilt mir die Essenzahlen mit. Komisch, sie stimmen so gar nicht mit der Angabe im Rechner überein.. Aber egal, es wird reichen und das ist die Hauptsache.
Ich teile ihm mit, dass ein paar Trolleys rauskommen.. Er teilt mir mit, ich muß unbedingt alle Trolleys labeln. Es können keine an Bord. Na bravo, denke ich mir. Das wird ein Spaß. Gleich die nächste Damen hat einen dicken Trolley dabei. Ob sie englisch spricht? Ja. Ich teile ihr mit, dass sie das Gepäckstück nicht mit an Bord nehmen kann. Anordnung. Wieso, weshalb, warum, bisher ging es auch und bla. Immer die gleiche Diskussion.
Nächster Gast, nächster Trolley. Eine ganze Gruppe religiöser Passagiere. Normalerweise hatte ich noch nie negative Erfahrung mit ihnen, aber heute scheinen sie genervt. Dass es so lange dauert, dass ich Handgepäck abnehme, dass ich bei manchen Bordkarten das Etix noch checken muß und sie waren doch schon an einem Schalter (ist es meine Schuld, dass sie dort falsch eingecheckt wurden??) etc.
Ich bin auch genervt. Kucke nervös auf die Uhr. Ein Wheelchair?? Ich habe doch gar keinen Wheelchair, geht es mit durch den Kopf. Wieso, weshalb?? Die Dame kann selber laufen, aber sie haben den Rollstuhl so dabei. O.k. egal. Der Gast erklärt mir, er kann ihn zusammenfalten und ohne Probleme die Treppe mit runter nehmen. Prima. Wir haben eh aneinander vorbeigeredet. Die anderen Pax stehen diskutierend dahinter.
10 Minuten vor Ábflug. Mist, ein Gast fehlt. Mit Gepäck und auch noch PAD. Wir stehen auf Außenposition und bei der Swiss muß man immer so viele Papiere ausdrucken. Das kann ja was werden. Ich rufe im HCC an und laier den offload des Gepäcks an. Ich soll mir Zeit lassen beim Papiere drucken; wir haben einen Slot von einer Stunde teilt mir die Kollegin mit. Davon höre ich das erste Mal. Egal, ich kann es eh nicht ändern. Falls der fehlende Gast noch kommt, soll ich sie natürlich mitnehmen.
Niemand kommt mehr. Ich mache zu und bringe die Papiere zum Busfahrer runter. Dieser steht in der Sonne und ich kann ihn zuerst nicht ausmachen. Der Bus ist knacke voll und ich frage, was passiert ist und warum der Bus nicht los ist. Der Busfahrer ist Handlingsagent und es werden grundsätzlich nur zwei Busse zur Verfügung gestellt, wird mir erklärt. Na prima, denke ich. Was soll der sch***…
Ich schleiche wieder zum Gate hoch. Zum Glück ist gleich Dienstende. Der Kollege von der nächsten Maschine ist auch schon da.. Ich muß noch einen Haufen Papiere für die Ablage ausdrucken und bin genervt. Kofpschmerzen machen sich breit. Irgendwie nicht mein Tag heute.
Müde mache ich mich auf den Heimweg und freue mich schon auf ein Glas Wein gemütlich daheim. Schnell fahre ich auch noch bei BurgerKing vorbei und kaufe mir einen Burger. Er schmeckt nicht. Wie sollte er auch, nach so einem Arbeitstag, frage ich mich..
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