Übersetzung

Wetter

Frankfurt/Main, Germany
Temp: 10°C
Gefühlt: 8°C
Feucht: 58%
Gesch.: 14 km/h
Richt.: 60°
Barom.: 1011.9 mb
ENE
Mehr Details zeigen
Bereitgestellt von: 
Home arrow Travel arrow Reiseberichte arrow Ostküste Australien
Ostküste Australien mit Stopover Drucken E-Mail
Nachdem wir also dahin umgezogen waren, ging es wieder Richtung Innenstadt. Da das Wetter wieder besser war, sind wir auf den AMP-Tower hochgefahren, um Sydney auch einmal aus der Vogelperspektive zu sehen.  Am nächsten Morgen hieß es leider schon wieder Abschied nehmen von Sydney. Im strömenden Regen ging es mit dem Taxi zum Airport, schnell eingecheckt, bei der Security der 2. Sprengstofftest an meiner Cam auf dieser Reise. Und nun hatten wir noch ein bischen Zeit, ehe uns diese "blaue Jungfrau" nach Melbourne bringen sollte.
 
 
 
Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, sind wir in die Innenstadt gelaufen und gleich mal auf den Rialto Tower gefahren, von wo aus man einen tollen Blick auf die Stadt hatte. 
 
 
Später waren wir noch in der Stadt bummeln, abends sind wir im Hard Rock Café versumpft, war ein schöner Abend. Hatten nur etwas Probleme, das Hostel wieder zu finden.

Den folgenden Tag haben wir komplett in der Stadt verbracht. Uns ist nur einmal wieder bewusst geworden, wie klein die Welt doch ist. Sind wir nicht in der Fußgängerzone einem jungen Paar in die Hände gelaufen, die im Vorjahr im Hotel auf Bali das Zimmer neben uns hatten. Sie wohnen 500 km von Melbourne entfernt und waren für ein paar Tage da. So haben wir die restliche Zeit zusammen mit denen verbracht.
 
Melbourne ist mir außerdem in Erinnerung als Stadt mit den kompliziertesten Rechtsabbiegervorschriften (also wie bei uns Linksabbieger). Man fährt auf den linken (jawohl, den Linken) Fahrstreifen, wartet dort, bis alle Ampeln rot werden, um dann in einem großen Bogen über die ganze Straße zu fahren. Echt strange!
auch in der Innensatdt. 
 
Das Wetter war auch sehr kalt mittlerweile, man kam sich vor wie im November bei uns in Deutschland, nachts war es unter 0°C, so ist es kaum verwunderlich, dass wir uns sehr auf Bali gefreut haben.
Am letzten Abend waren wir nochmal auf dem Dach des Hostels, ein paar Bilder machen.
 
 
Nun war der 19.08.04, unser letzter Tag in Down Under. Gleich nach dem Frühstück ging es mit dem Taxi zum Airport. Hier wurde meine Cam zum 3. Mal auf Sprengstoff untersucht, langsam habe ich mich gefragt was das soll. Vor dem Boarding der Australian Maschine trafen wir wieder eine Familie, die wir kannten. Sie waren, wie wir auch, die letzten Jahre immer zur selben Zeit auf Bali im gleichen Hotel. Dort sind sie mit uns zusammen wieder hingeflogen. Haben die Augen gemacht, als sie uns sahen. Eigentlich hatten sie erst im Hotel auf Bali, damit gerechnet, uns zu treffen.

Good Bye Australia
 
 
Insgesamt war das ein schöner Flug, wenn man auch nicht viel sehen konnte wegen der Bewölkung. Mit dem Taxi ging es in unser Stammhotel, dem Rosani in Legian. Es ist immer wieder schön, dort anzukommen und die vielen bekannten Gesichter der vergangenen Urlaube wieder zu sehen.
Bali gefällt mir sehr gut, die Leute sind sehr nett, und man hat als Tourist nicht das Gefühl, dass man abgezockt wird. Man muss nur eine Regel beachten: Immer freundlich bleiben! Wird man in der Aufregung laut, ist es ganz schnell vorbei mit der Harmonie. Aber das gilt eigentlich für den gesamten Südostasiatischen Raum.
 
 
Die nächsten Tage verbrachten wir mit ausruhen, sonnen, baden und fast jeden Abend waren wir mit einigen der anderen Gäste in der "Bounty". Abendstimmung am Kuta Beach:
 
 
Bei einer kleinen Strandwanderung:
 
 
Für zwei Tage haben wir uns auch Mopeds gemietet, um die Insel ein wenig zu erkunden. Es war nur etwas schwierig, wenn man sich verfahren hatte. Kaum ein Ort auf Schilder stand auf der Karte, und wenn man jemanden nach dem Weg gefragt hat, stimmte das oft auch nicht. Denn die Leute dort sagen lieber etwas falsches, als zugeben zu müssen, den Weg nicht wissen. Wenn gar nichts mehr ging, ist man einfach Richtung Denpasar gefahren, von dort kam man immer wieder zurück nach Legian.
 
 
 
Beim Tempel in Tanah Lot haben wir einen Halt gemacht. Wir hatten nur Pech, dass Flut war, bei Ebbe kann man dort hin laufen.
 
 
Am 27.08. mussten wir leider schon wieder Abschied nehmen von meiner Lieblingsinsel, aber es hat nicht lange gedauert, bis ich wieder dort war...
Mit dem Taxi ging es am Nachmittag zum Airport, eine riesige Schlange beim Check-In, alle Gepäckstücke wurden auf Sprengstoff untersucht, auch meine Kamera war mal wieder dabei.

Ansonsten ein sehr netter Flug mit Australian, haben uns schon an diese Airline gewöhnt.
 
Mit dem SIA-Shuttle ging es in unser Hotel, dem Golden Landmark in der Nähe der Arab Street. Es ist ein schönes gepflegtes Hotel, allerdings waren die anderen Gäste alle Inder, dementsprechend hat dann auch das Frühstück ausgesehen ;-) 
 
Abends ging es noch ein paar Stunden auf die Orchard Road, der Shoppingmeile schlechthin. Diese Straße ist immer voller Leute, man kann da sein wann man will.

Am nächsten Morgen ging es nach dem indischen Frühstück nach China Town.
 
 
Das Wahrzeichen Singapurs, der Merlion:
 
 
 
Abends ging es nach Suntec City und zur Orchard Road zum Shoppen.
Singapore ist die sauberste Stadt, die ich je gesehen habe. Nirgendwo Müll auf dem Boden, keine Graffitis an den Gebäuden oder der U-Bahn. Das zeigt doch irgendwie, dass es doch geht, und wenn es unter Anwendung hoher Strafen sein muss. Da sag ich nur "armes Deutschland", bei uns würde das nie klappen.
 
Den 29.08.04, unseren letzten Tag, verbrachten wir zunächst in Little India, später auf der Orchard Road und in mehreren Parks, habe dann aber keine Bilder mehr gemacht.
 
Abends wurden wir wieder vom SIA-Shuttle abgeholt und zum Airport gebracht, hatten noch 3 Stunden Zeit im Airside Bereich. Es ist wirklich ein schöner Flughafen. Zwischendurch waren wir im Sunflower Garden auf dem Dach.
 
 
Ansonsten haben wir die Zeit in den unzähligen Shops verbracht.

Mit einer B744 der Qantas ging es dann über Nacht in genau 12 Stunden Flugzeit wieder zurück nach Good Old Germany. Der Service war echt gut, viele Getränkerunden, auf jedem Sitz lag ein Snack-Beutel, bestehend u.a. aus einer Flasche Wasser, einem Apfel, einem Müsliriegel und einem Sandwich. Ich finde das eine gute Lösung auf einem Nachtflug.

Nach der Landung gegen 6 Uhr, mal wieder bei strömendem Regen, ging es erstmal in den Mäc, hier hat man fast wieder einen Kulturschock bekommen, so unfreundlich hier alle wieder waren. Da hat man sich gleich wieder zurück nach Australien gewünscht.

Unsere Maschine wurde für den Tagstopp weggeschleppt.