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Nach dem Mittag ging es dann mit kleinen Schnellbooten über den Kwae zu einem Mon Dorf. Die Mon sind eine birmesische Volksgruppe, die in dem Dorf auch mehr oder weniger touristisch gehalten werden.




Anschließend stand der neue Programmpunkt auf dem Plan:
Eine Zugfahrt mit der Todeseisenbahn, meine erste Fahrt in der Holzklasse, auch wenn man die aus dem Flieger kennt.
Los ging es in Nam Tok, der heutigen Endhaltestelle, Richtung Thakilen unterwegs wird eine atemberaubende Holzkonstruktion überquert. Leider stiegen wir vor der Brücke aus, wäre bestimmt auch nochmal toll gewesen.


Diese Nacht blieben wir wieder in einem Pung Waan Resort, allerdings dem Kwai Noi, etwas besser als das vorherige und eine traumhafte Lage der Zimmer direkt am Fluss. Der Witz, am Waschbecken und der Duschen extra Hinweis: Hot Water, aber es kam überhaupt keins, irgendwann kam nur noch Luft bei Heiß, naja zum Glück ist kalt nicht gleich kalt.

Als einziger Pool der 5 Hotels gab es hier eine Wasserrutsche, hat mal wieder viel Spaß gemacht. Den meisten machte aber das Abendessen, da es ziemlich viel "Ungeziefer" gab, riesige Zikaden flogen durch die Gegend und naja das gab einiges hysterisches Geschrei und ganz süße Riesengeckos gab es dort.

Nach dem obligatorischen 6 Uhr Weckanruf ging es dann nach dem Frühstück Richtung Ayutthaya, der alten Königsstadt, somit standen erstmal 3 Stunden Busfahrt auf dem Programm.
Nach dem Mittagessen ging es dann zum Wat Phra Sri Sanpetch bzw eher zu den Ruinen, die davon übrig sind.



 
 
Gleich daneben befindet sich der Wat Mongkol Borpitr, in dem man eine große Bronzebuddhastatue sehen kann.
 

 
Relativ früh war das Tagesprogramm beendet und es ging ins vorletzte Hotel der Rundreise, dem U-Thong Inn, ein sehr ordentliches Hotel mit zum Teil großen Zimmern, einziges Manko die Toilettenspülung, die ist so laut, dass man denkt, gleich bricht etwas aus der Wand heraus.

Entweder man nutzte die freie Zeit dazu, nochmal einzukaufen oder aber für eine Bootsfahrt um die Altstadtinsel, dafür entschied ich mich und es war einfach super, unterwegs gab es reichlich Mekong zutrinken und etwas zu knabbern, die Landschaft bzw der Ausblick auf die Stadt war super, wirklich ein Erlebnis.
 


Tja am nächsten Morgen war die Nacht um 6 Uhr wieder vorbei, zunächst fuhren wir zum Sommerpalast des Königs nach Bang Pa In, eine sehr schöne Anlage.

 




Etwas weniger interessant war das Kunsthandwerkerzentrum Bangsai, welches wir danach besuchten, bevor es dann wieder Richtung Bangkok ging, hier folgte dann die für eine Kaffeefahrt natürlich obligatorische Verkaufsveranstaltung, naja wir besuchten eine Schmuckfabrik, einige kauften auch was ein.



Danach setzten wir unsere Fahrt Richtung Cha Am fort, dort sollten wir noch 5 Nächte im Regent Cha am verbringen, einem in die Jahre gekommenem ****Hotel, im Hotel war sehr wenig los und das Personal auch häufig desinteressiert und hat sich nicht zuständig gefühlt. Für 5 Nächte war es natürlich ok, aber wer gerade in meinem Alter alleine dort landet und 2 Wochen bleibt, der ist ziemlich verloren.
 


Mit dem Taxi oder Hotelbus kann man aber mehrmals täglich nach Hua Hin oder in die Stadt Cha am fahren. Im Regen, wie konnte es anders sein, den hatten wir ja die Tage zuvor schon öfters erreichten wir das Hotel, ab dem nächsten Tag hatten wir dann aber Sonne.

Die vier mir bleiben Tage verbrachte ich hauptsächlich am Pool auch wenn das Meer gleich nebenan ist, leider war z.Z. tagsüber Ebbe und man hätte ziemlich weit laufen müßen, um Wasser zu finden, wenn gegen späten Nachmittag das Wasser zurück kam, war es wegen dem aufgeheizten Boden brühwarm, wie der Pool leider auch.
Abkühlung war höchsten unter der eigenen Dusche zu finden.

Einen Abend war ich dann in Hua Hin, guckte mir dort den Nachtmarkt an, naja wie jeder andere Markt auch.
In der Nähe des Hotels konnte man günstig Essen und Trinken gehen, über alles andere durfte man sich aber keine Gedanken machen, die Ratten tanzten dort auf dem Dach. Achja, wer jetzt denkt, ich konnte morgens endlich ausschlafen, nee war nicht, kurz nach 6 ging es an den Strand für nen kurzen Spaziergang und danach ein paar Runden im Pool schwimmen, dann gabs das verdiente Frühstück, den fehlenden Schlaf holte ich zu hause nach.

Am 29.5. hieß es dann auch wieder Abschied nehmen, um 6:30 Uhr ging es mit dem Bus zurück zum Flughafen den wir nach gut 3 Stunden Fahrt erreichten, der Check-in Schalter war schnell gefunden und die Wartezeit sehr kurz, wie auf dem Hinflug bekam ich Platz 64A. Anschließend löste ich für 500 Baht die Flughafengebühr am Automaten und ging zur Passkontrolle, wie schon bei der Einreise war auch diesmal wieder die Wartezeit kurz.
Im Abflugbereich hat man noch reichlich die Möglichkeit Geld auszugeben, ich machte mich aber bald auf zum Gate, vorher ging es noch durch die Sicherheitskontrolle.
Dann hieß es noch eine Stunde bis zum Boarding zu warten.




29.5.06
TG 922
FRA-BKK
12:45 Uhr - 19:00 Uhr
Boeing 747-400 HS-TGO
Platz 64A


Das Boarding ging dann pünktlich los und da ich wieder zur ersten Gruppe der Eco-Passagiere gehörte, stieg ich auch ziemlich bald ein. Nach einiger Zeit war das Boarding beendet, da es aber jemand vorzog doch nicht zu fliegen, mussten wir noch warten, bis das Gepäck ausgeladen war.
Mit 5 Minuten Verspätung wurden wir dann zurück geschoben und rollten dann zur Startbahn. Der Start erfolgte Richtung Süden und mit einer Rechtskurve ging es dann auf Kurs gen Frankfurt. Die Airshow wurde während des Fluges kaum gezeigt, so dass ich die genaue Flugroute nicht weiß.

Serviceablauf war dem auf dem Hinflug sehr ähnlich, nur dass deutlich öfter Getränke gereicht wurden. Das letzte Bild, bevor der Akku leer war, ging für das Mittagessen drauf, insgesamt war ich zurück vom Essen etwas enttäuscht.

Die knapp 11 Stunden bis Frankfurt verbrachte ich mit Lesen, Schlafen und Musik hören...tja Nachtflüge sind schon was feines aber letztendlich ging die Zeit rum und mit 10 Minuten Verspätung setzten wir auf dem Frankfurter Flughafen auf.

Jetzt hieß es sich beeilen, da mein letzter Zug bereits um 20:09 Uhr fuhr, so schnell wie möglich versuchte ich aus dem Flugzeug zu kommen, zählte die Minuten, die ich an der Passkontrolle anstand und eilte schnellen Schrittes zur Gepäckausgabe.
Dort nochmal ein paar Minuten warten und dann kam endlich mein Koffer, dann mit dem Gepäck zum Fernbahnhof gehetzt, nochmal nach der Zugverbindung gefragt und um 20 Uhr am richtigen Gleis angekommen, komischer Weise fuhr die halbe Reisegruppe, die mit mir zurück geflogen ist, mit dem selben Zug, aber trotzdem schonmal von allen verabschiedet und dann kam auch schon der ICE, zunächst gings bis Köln.
Dort stand auf dem Nachbargleis der Eurocity, in den ich eigentlich in Dortmund wechseln sollte, aber ich stieg dann in Köln um, bis Hamburg hatte ich noch ein paar Stunden vor mir...aber kurz nach 1 Uhr erreichte ich dann Harburg, wo ich abgeholt wurde. 25 Stunden nach dem Aufstehen in Thailand konnte ich in mein Bett kriechen...

Ich hoffe euch hat der Report gefallen und entschuldigt bitte die Bildqualität aber meine Digicam war fast immer mit den Lichtverhältnissen überfordert.

weitere Berichte findet ihr auch auf www.ich-liebe-fliegen.de

Der vollständige Bericht mit allen Bildern ist im Forum nachzulesen.